Danke für die Info =)Gartenprinzessin hat geschrieben: 06.11.2024, 15:14 Ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass viele Babys das meist auch ohne Üben im Notfall hinbekommen.
Hm, so habe ich das noch gar nicht gesehen, dass es natürlich auch sein kann, dass das Baby die Flasche auch wieder verweigern bzw. es verlernen könnte. Ist auf jeden Fall gut für zukünftige Gespräche zu wissen, dass so etwas auch passieren kann.muh hat geschrieben: 06.11.2024, 15:17 Für den Notfall kann man gar nicht richtig trainieren. Selbst wenn ein Baby schon mal aus der Flasche getrunken hat, kann es das wieder verlernen bzw verweigern.
Es kann vielleicht für dich eine Erleichterung sein, zu wissen, dass es mal auch ohne dich gehen kann und du vielleicht mal was ohne Baby unternehmen kannst. Aber da du das Bedürfnis ja nicht hast - wozu?
Hier sind drei Kinder komplett ohne Flasche groß geworden, sind alle gut gewachsen.![]()
Das kann ich mir vorstellen, dass der Moment der "Erkenntnis" für deine Mutter sehr traurig war. Zu erkennen, dass man etwas beraubt und belogen wurde, ist nicht einfach. Aber früher hat man sich auch viel weniger selbst informiert und auch weniger hinterfragt (jedenfalls in den meisten Fällen). Meine Mutter hat uns alle gestillt, aber meine ältere Schwester war ein Schreikind und sie ist nie auf die Idee gekommen, ärztlich abklären zu lassen, ob da etwas dahintersteckt. Sie haben eben durchgehalten. Das hat sie mir auch irgendwann mal gesagt, dass man sich damals einfach nicht informiert hat und es eben auch nicht so viele frei verfügbare Informationen/Bücher gab.Amber hat geschrieben: 06.11.2024, 15:29 Ich schließe mich den anderen an. Und möchte noch einen Gedankenanstoß geben. Meine Mutter hat auch nie gestillt, wegen "zu wenig Milch". Aussage der Klinik damals, bei mir und auch meinem Bruder. Wir bekamen die Flasche ab dem ersten Tag, keine Chance auf eine normale Stillbeziehung. Bis ich meine Kinder bekam, war meine Mutter voll überzeugt, nicht stillen zu können. Das bei ihr ein Fehler sei, da das Stillen nie geklappt hat. Als meine beiden Kinder kamen und das Stillen problemlos lief, gab es einen sehr traurigen Moment mit meiner Mutter. Ihr wurde bewusst, wie falsch das damals alles lief. Dass sie sicher auch hätte stillen können, wenn man ihr und uns Babys einfach die Zeit und die Möglichkeit dazu gegeben hätte.
Ich kann mir vorstellen, dass so eine Lebensgeschichte auch bei deiner Schwiegermutter mitschwingt. Dass sie aus eigener Erfahrung wirklich felsenfest überzeugt ist, dass Stillen nicht ausreicht und ihr Plan B, sprich die Flasche braucht. Vielleicht könnt ihr in einem ruhigen Gespräch darüber aufklären, dass früher die Flasche Standart war. Und das sich das Wissen weiterentwickelt hat. Weg von künstlicher Milch, nichts ist besser als Muttermilch. In einer gesunden Stillbezeichnung braucht man nicht zufüttern. Die Meinung zu den Thema war früher das absolute Gegenteil.
Mit meiner Schwiegermutter: Es ist nicht so einfach, ein ruhiges Gespräch mit ihr zu führen, das muss ich mal gucken, wie es passt. Also, das hört sich jetzt schlimmer an, als es ist. Sie ist wirklich nett und ich verstehe mich gut mit ihr, aber wie ich schon woanders schrieb, sie hört nicht lange zu. Das merke ich auch, wenn ich mit ihr telefoniere. Oder so im Gespräch. Sie hat dann einfach ihre eigenen Themen, die ihr in den Sinn kommen und hört ab einem gewissen Punkt nicht mehr zu (hatte das am Anfang öfter mal getestet, in dem ich mitten im Satz aufgehört habe, zu reden. Und sie hat es nicht gemerkt...).
Von daher behalte ich das im Hinterkopf und wenn sie das Thema auch mir gegenüber anspricht, werde ich das Gespräch auf früher - heute ansprechen. Sie hat ja auch dieses 365-Tage Buch, keine Ahnung, was da drin steht, aber vllt. könnte ich das auch in diesem Zusammenhang mit ansprechen.
Das ist ein interessanter Hinweis, so habe ich das noch gar nicht betrachtet. Zumal ich ja in EZ bin und mein Mann arbeitet (und sehr früh aufstehen muss). Das heißt, er braucht auch den Schlaf (was ja völlig ok ist) und wird dann definitiv nicht aufstehen, um das Fläschchen zu machen ...Brianna hat geschrieben: 06.11.2024, 16:51 Wenn du irgendwann die Flasche geben willst, dann tue es für dich und nicht für jemand anderen. Wenn das Baby die Brust verweigert, bleibt das nächtliche Füttern mit Flasche sehr wahrscheinlich trotzdem zum größten Teil an dir hängen.
Auch vielen Dank für das Teilen deiner Erfahrungen mit deinen Kindern! Da sieht man mal, dass wirklich jedes Kind unterschiedlich ist und man gar nichts voraussagen kann, wie sich das Kind entwickelt, was es annimmt und was nicht.
<3 Ja, du hast recht. Wie oft macht man sich auch wegen anderer Sachen Gedanken (Stichwort: Gedankenkarussell), die dann gar nicht eintreten. Dann hat man sich umsonst Sorgen gemacht.Pelufer hat geschrieben: 06.11.2024, 17:04 Das erinnert mich an eine Diskussion wo es darum ging, dass Babies so schnell wie möglich woanders schlafen lernen müssen... Für den Notfall.
Diese Notfallübungen bedeuten im schlimmsten Fall Stress für das Baby, und im besten Fall tritt der Notfall nie ein. Dafür würde ich nicht üben.