Liebe Mondenkind,Mondenkind hat geschrieben: 07.07.2024, 13:25 Valencia, du klingst sehr gestresst und belastet. Das tut mir leid.
Würde dich ZUfüttern in der Tat erleichtern und entstressen? Das wäre absolut legitim. Wie stehst du dazu?
Nein, das stimmt nicht. Die Kurve sieht aus wie bei vielen Stillkindern typischerweise. Die Einschätzung des KiA mit dem zu hohen GEburtsgewicht und der Einordnung bzgl der Familie und der GEschwister (etwas, was ich übers Internet nicht leisten kann) finde ich absolut nachvollziehbar.Valencia hat geschrieben: 04.07.2024, 15:19 Die Zunahme war in den letzten Wochen ja wirklich auffallend gering.
ABER: wenn du unglücklich bist mit der Situation, dann ändere was daran. Es ist total ok, zuzufüttern, wenn dich das entlastet. Ich finde es ganz ganz wichtig, dass sich sich eure Füttersituation in der nächsten Zeit etwas entspannt, egal auf welche Weise, da sonst die Gefahr besteht, dass sich das mit Einführung der Beikost in einer Fütterstörung weiter verfestigt.
Was möchtest, was denkst du, würde dir am meisten helfen?
danke für deine Worte
Meine große Tochter ist schon auf einer deutlich niedrigeren Perzentile gestartet (die war bei der Geburt auch 1kg leichter als das Baby) und nach dem ersten Abfall dann förmlich auf ihrer Perzentile geklebt. Wir mussten ein wenig zufüttern, sie hat aber aus dem BES trinken können. Die Stillschwierigkeiten durch das hintere Zungenbändchen äußerten sich hauptsächlich darin, dass sie beim Stillen immer viel geweint hat und ich sehr wunde Brustwarzen hatte.
Der Mittlere ist schon auf einer höheren Perzentile gestartet, hatte dann aber auch mit 2 oder 3 Monaten einen leichten Knick nach unten. Die Stillberaterin meinte damals schon, dass wir etwas zufüttern sollten. Wir haben dann bei ihm Fläschchen und BES probiert, beides hat er nicht angenommen. Er ist dann aber die neue Perzentile weiter gewachsen. Wir hatten damals dann auch nochmal das Zungenband abklären lassen (da war er ca 4 Monate alt). Bei ihm war es laut Stillberaterin und Ärztin ein Grenzfall. Da er aber gut zugenommen und unkompliziert gestillt hat, wurde nichts mehr gemacht.
Und jetzt beim Baby habe ich den Eindruck, dasss sie sich kontinuierlich nach unten bewegt. Und es verunsichert mich so enorm, da ich nicht weiß, ob sie einfach nicht mehr stillen möchte und ihr das reicht, was sie sich holt oder ob sie sich nicht mehr holen kann, weil die Zunge evtl doch ein wenig eingeschränkt ist.
Sie stillt fast nur im Liegen, weint aber nicht dabei (wie meine ereste Tochter) und wirkt auch ansonsten meistens entspannt und zufrieden. Hm..
Ich arrangiere mich im Moment mit dem Pumpen und habe für mich beschlossen, bis zum Beikostbeginn, das abendliche Power Pumpen beizubehalten. Ich würde ihr sehr gerne die abgepumpte Muttermilch verfüttern. Bis jetzt funktioniert noch nichts so richtig stabil (am Fläschchen kaut sie nur herum, beim BES saugt sie nicht so, dass sie da was holt, selbst wenn es offen ist und tropft). Aber ich werde bei der Becherfütterung jetzt mal dran bleiben. Das könnte mit etwas Übung klappen, ist nicht so kompliziert wie das BES und wäre auch für meinen Freund eine Alternative, wenn ich nicht da bin.
Da ich jetzt ca 3 Wochen mit dem Pumpen pausiert habe, kommt im Moment leider nicht viel. Ich hoffe, das steigert sich wieder mit der Zeit.
Und vorletzte Nacht war wieder mal eine Nacht, in der sie wirklich mehrmals effektiv gestillt hat. Ich freue mich dann immer über diese volle Windel und frage mich aber, warum sie das nicht jede Nacht macht.