Wir hatten von Anfang an alle Klamotten in einer (Wickel)Kommode. Ich rolle/falte die Kleidung zusammen und stelle sie dann hochkant nebeneinander. Dadurch hat man eine gute Übersicht, was alles da ist, und bleibt alles ungefähr ordentlich, wenn man drin wühlt. Die untere Schublade ist für Unterhosen, Unterhemden, Socken, Strumpfhosen und Leggins. Die mittlere Schublade ist für Kleider, Strickjacken und Shirts. (Die oberste Schublade beherbergt mein Chaos, da kommt das Kind sowieso noch nicht gut ran.)
Neben der Kommode hängt eine Hankenleiste auf Kinderhöhe. Da hängen wir abends das Outfit für den nächsten Morgen auf, so dass am Morgen keine schwierigen Anzieh-Entscheidungen gefällt werden müssen. Oft ist das ganz einfach das Outfit vom Vortag. Meine Regel ist, dass immer nur ein Outfit da hängen darf. Sonst sammeln sich schnell Stapel von einmal getragenen Klamotten an.
Der Montessori-Kleiderschrank hätte hier auch nicht funktioniert, da mein Kind garantiert das Outfit tragen wollen würde, das da jetzt gerade nicht hängt
Ich ergattere ungefähr einmal im Jahr einen Karton gebrauchter Kinderkleidung in der nächsten Größe. Bei uns gibt es in den Kleinanzeigen viele Anzeigen für solche Kleiderpakete, so dass ich Töchterchens Geschmack ungefähr berücksichtigen kann. Diese Pakete probieren wir dann gemeinsam durch und sortieren meistens ungefähr so: 1/3 hässlich, 1/3 noch viel zu groß, 1/3 passt und gefällt, die kommen dann in die Kommode. Die zu großen Sachen und Kleider für die falsche Jahreszeit werden in einem großen Einbauschrank verstaut für später. Andere Familien haben scheinbar viel, viel mehr Kleidung als wir benutzen, denn die 1/3 aus dem Paket sind völlig ausreichend für uns. Im Moment haben wir in aktiver Nutzung ca. 5 Kleider, 5 Röcke, 5 Langarm-Shirts, 8 Leggins und 3 Strumpfhosen.