Die anderen haben ja schon genug gesagt, aber nochmal ein anderer Gedanke: andersrum, mit nachts abgestillt und durchschlafendem Kind klappt es ja auch, warum also nicht auch deine Variante?acma hat geschrieben: 07.10.2022, 17:31 Heute hat mir eine Kollegin erklärt, dass man nachts nicht mehr genug Milch hätte, wenn man tagsüber lange Stillpausen hat. Also zB gestern 9h, heute 11h ohne Stillen oder Abpumpen. Abends und nachts Stillen nach Bedarf. Ihrer Meinung nach hätte ich dann heute Nacht nicht mehr genug Milch.
Mal ganz abgesehen von der Frage, was "genug" bedeutet, kommt mir die Aussage komisch vor. Stimmt das so?
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Sommermama2017
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Liebe Grüße von Sommermama mit L. 07/17 und A. 01/21
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Mau
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Wie kriegt man es denn dann hin, dass die Milch etwas weniger wird? Meine Brüste tun nach 8 Stunden Stillpause schon weh und ich habe noch tagelang mit Knubbeln zu kämpfen. Ich muss zwar nicht arbeiten, aber manche Termine kollidieren mit den üblichen Stillzeiten. Vorallem würde ich gerne mal probieren, ob das Kind doch mal wieder mit ihrem Papa einschläft, wenn ich schon nachmittags weggehe. Habe ich als Tipp bekommen, aber zurzeit nicht machbar.
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acma
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Danke für eure Antworten und Erfahrungen. Das bestätigt mein Gefühl.
Ja, die Kollegin meinte tatsächlich, dass ich abstillen müsste, wenn ich das so mache.
Die Stillpausen tagsüber sind übrigens teilweise wegen der Arbeit, und teilweise, weil Knöpfchen seit kurzem manchmal nicht danach fragt. Ich biete nicht mehr so oft aktiv an, lehne aber auch nie ab. Und es schwankt: am Mittwoch hat sie mega oft gestillt, am Donnerstag eben 9h gar nicht. Ich finds ja spannend, dass meine Brüste das einfach mitmachen.
Ja, die Kollegin meinte tatsächlich, dass ich abstillen müsste, wenn ich das so mache.
Die Stillpausen tagsüber sind übrigens teilweise wegen der Arbeit, und teilweise, weil Knöpfchen seit kurzem manchmal nicht danach fragt. Ich biete nicht mehr so oft aktiv an, lehne aber auch nie ab. Und es schwankt: am Mittwoch hat sie mega oft gestillt, am Donnerstag eben 9h gar nicht. Ich finds ja spannend, dass meine Brüste das einfach mitmachen.
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Bei mir ging es nach zwei oder drei Anläufen dann einfach so. Ich hatte das Abpumpen auf der Arbeit so satt, und habe es, als Knöpfchen 1 Jahr alt war, ohne probiert. Jeweils 1 Tag in der Woche. Die ersten Versuche musste ich abbrechen und doch um 16 Uhr noch abpumpen. Und auf einmal gings dann. Schon mit spannenden Brüsten, aber ohne Weh und ohne Knubbel. (Von daher weiß ich nicht, wie hilfreich meine Antwort für dich ist, wenn du schon die Erfahrung hast, dass du zu Knubbeln neigst.) Mittlerweile übrigens auch ohne Spannen, auch wenn Knöpfchen an gewissen Tagen noch oft stillt.Mau hat geschrieben: 07.10.2022, 22:10 Wie kriegt man es denn dann hin, dass die Milch etwas weniger wird? Meine Brüste tun nach 8 Stunden Stillpause schon weh und ich habe noch tagelang mit Knubbeln zu kämpfen. Ich muss zwar nicht arbeiten, aber manche Termine kollidieren mit den üblichen Stillzeiten. Vorallem würde ich gerne mal probieren, ob das Kind doch mal wieder mit ihrem Papa einschläft, wenn ich schon nachmittags weggehe. Habe ich als Tipp bekommen, aber zurzeit nicht machbar.
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Jonida hat geschrieben: 07.10.2022, 20:51Ich habe jetzt die zuckerfreien probiert und sie kleben sehr gut.
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Sorry, aberacma hat geschrieben: 07.10.2022, 22:49 Ja, die Kollegin meinte tatsächlich, dass ich abstillen müsste, wenn ich das so mache.
Häh? Also, aus Sorge, dass man zu wenig Milch haben könnte, wenn man längere Pausen macht, sollte man aktiv Abstillen? Und das erreicht man wodurch in dieser Logik? Durch Pausenmachen und Abwarten, dass die Milchmenge sich verringert, oder wie? Das heißt, man muss vorsorglich aktiv Abstillen, um nicht versehentlich abzustillen? Ähm, nochmal:
(Und: nein, da passiert gar nix. Einfach nach Bedarf stillen und gut.
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Achso, Moment, oder wollte die Kollegin Dir sagen, dass sie Sorge hat, Du könntest unbeabsichtigt durch lange Pausen die Milchmenge stärker runterregeln als Du und Dein Ü1-Kind es sich wünschen? Also wollte sie Dich vielleicht (ungeschickt ausgedrückt) einfach vor unbeabsichtigtem Abstillen warnen? Vielleicht hat sie so unfreiwillig (im 1. LJ vielleicht zur Flasche hin) abgestillt, indem sie mit Beikost und ggf. Fläschchen die Stillpausen zu sehr gedehnt hatte, und das Kind dann aus Saugverwirrung die Brust ablehnte oder so?
Ich komme da auf keine richtige Logik irgendwie.
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Genau das dachte ich auch
Also bei einem kleinen Baby ist das ja richtig. Aber auch da würde "nicht genug" Milch ja nicht automatisch abstillen bedeuten, sondern eben, man macht mit dem weiter, was man hat und wenn was fehlt wird aufgefüllt. Ab Beikostalter logischerweise mit fester Nahrung.
Für wen wäre es denn jetzt ein Problem, wenn es nicht mehr "genug" Milch gibt mit 14 Monaten? Für das Kind? Das kann ja essen. Für die Brüste? Trockennuckeln ist doch auch per se nichts schlimmes.
Dass jemand eine Ü1 stillende Mutter vor versehentlichem Abstillen warnt ist wohl auch sehr unwahrscheinlich.
Schon etwas wirr.
Das klingt als hätte jemand die Fakten verwechselt und das Gegenteil verstanden oder so...
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Also ich verstehe schon, was die Kollegin von acma sagen wollte. Ich habe hier zwei Söhne als Beispiel und beim ersten war es eindeutig so, dass er mit 1 Jahr keine Lust mehr hatte, weil dann zuwenig bzw. nicht schnell genug Milch kam, weil die Abstände einfach zu groß wurden. Und mein Kleiner hat mit 1 1/2 auch lieber ein Glas Milch oder Nachts Wasser getrunken.
Es sind nicht alle Kleinkinder so, dass sie trockennuckeln wollen bzw. damit zufrieden sind. Meine beiden haben kein einziges Mal noch aktiv versucht zu stillen, nachdem ich aufgehört habe, es anzubieten, was sie dann auch nie mehr wollten.
Meine Meinung ist, dass man je nach Kind schon aufpassen muss, nicht unabsichtlich abzustillen und gegebenfalls schnell gegensteuern muss.
Es sind nicht alle Kleinkinder so, dass sie trockennuckeln wollen bzw. damit zufrieden sind. Meine beiden haben kein einziges Mal noch aktiv versucht zu stillen, nachdem ich aufgehört habe, es anzubieten, was sie dann auch nie mehr wollten.
Meine Meinung ist, dass man je nach Kind schon aufpassen muss, nicht unabsichtlich abzustillen und gegebenfalls schnell gegensteuern muss.
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acma
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Auf die Idee, dass sie mich freundlich vor unbeabsichtigtem Abstillen warnen wollte, bin ich gar nicht gekommen. Aber ja, vielleicht? Ich achte mal drauf, wie es sich weiter entwickelt und behalte auch Solinas Erfahrung im Kopf. Für längere Stillpausen bin ich bereit, fürs Abstillen glaub noch nicht...
acma mit Knöpfchen (08/21)