Wie groß ist das Verschluckungsrisiko und wie verringern

Was kommt nach dem Vollstillen?

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Dickkopf-Mama
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Re: Wie groß ist das Verschluckungsrisiko und wie verringer

Beitrag von Dickkopf-Mama »

warmbäuchlein hat geschrieben:Ich finde es total daneben, dass Dir die Ärztin irgendwie schlechtes Gewissen macht. Ist doch unnötig. Man kann Verschlucken aus meienr Sicht gar nicht verhindern! Das wird immer passieren können!
Es ging bei der Panik nicht ums verhindern (um die Ärztin jetzt nicht falsch dazustellen), sondern um die Tatsache, dass ich mit ihm selber in die Klinik gefahren bin. Er hatte nen großen Brocken Birne wieder draußen nur ein leichtes Pfeifen beim einatmen da bin ich mit ihm zum Kinderärztlichen Notdienst. Es klang eher wie so ein leichtes Pfeifen bei nem starken Husten, tauchte aber eben direkt nach dem Verschlucken auf. Ich habe es nicht als soo bedrohlich empfunden, bis ich dann mit Kind im Rettungswagen saß und die Ärztin laut durchzählte ob sie für alle Eventualitäten alles da hat und mich sehr deutlich gebeten hat falls sowas nochmal vorkommt sofort den Rettungswagen zu rufen.
Der Arzt heute sah das anders (unter den gegebenen Umständen). Tat gut von jemandem mit Erfahrung in dem Bereich gesagt zu bekommen, dass es nicht quasi der Gipfel der Fahrlässigkeit war 3min zur Klinik zufahren mit nem quitschfidelen Baby mit leichten Atemgeräuschen :oops: (wobei er meinte, wenn es nochmal zu sowas kommt sollte ich warscheinlich lieber nen Rettungswagen rufen, da durch die Vorerfahrung evtl. meine Fahrtüchtigkeit leidet :oops: , könnte er recht haben.
Liebe Grüße von Meike mit drei Dickköpfen ( * 2007),( * 2010) und (*2013)
warmbäuchlein
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Re: Wie groß ist das Verschluckungsrisiko und wie verringer

Beitrag von warmbäuchlein »

Wenn Du als Mama das immer so richtig einschätzen würdest, dann wärst Du wohl selber Rettungsärztin :wink:

Mach Dir nichts draus. Ich schätze mal, es war auch nicht böse gemeint... nur man ist klarerweise da empfindlich und dann wird's im Stress noch grob kommunziert.
Und klar, nimmt man das als Mama persönlich. Aber es ist alles gut gegangen und ich hätte es wohl genauso gemacht. Wichtig war doch nur, dass Du gleich reagiert hast. :D


Thema Schale: Ist zwar fast OT, aber hier werden Äpfel und Birnen geschält. Muss ehrlich sagen, weil meine zweijährige Nichte mal wegen einer Apfelschale neben mir auf den Tisch gekotzt hat. Ich bin da extrem empfindlich bei so etwas und mir war dann selbst einen Moment übel...
Tja, daher bekommt der Kleine das geschält.

Zwetschgen und Co bekommt er aber normal mit Schale 8)
EhULao

Re: AW: Wie groß ist das Verschluckungsrisiko und wie verri

Beitrag von EhULao »

Ich als Notärztin kann auch nur dafür plädieren, den Notruf zu wählen und den Rettungsdienst zu rufen. Erstens ist man als Mama vielleicht beim Fahren so aufgeregt, dass da noch was passiert...und zweitens können aspirierte Reststücke durchaus noch verrutschen...
Wenn man da Erfahrung mit hat, würde man immer vom Selbstfahren abraten.
Meist denkt man ja, man will kein Aufhebens machen etc. ...wenn ihr wüsstet, wofür Leute Alles den Rettungsdienst rufen...da ist ein Kind mit Zustand nach Aspiration eindeutig Viel eher indiziert!
Ich habe auch echt Angst...vor allem, weil Zwerg ja schon lange alles breiige verweigert und nur stückig isst. Na ja, im Zweifel eben mit dem Kopf nach unten bäuchlings auf den Oberschenkel legen und einige kräftige Klopfer zwischen die Schultern...und wirklich großzügig Rettungsdienst rufen! Da ist keiner böse! (Höchstes dann erleichtert, doch ein fideles Kind vorzufinden).

Lg Lee
warmbäuchlein
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Re: Wie groß ist das Verschluckungsrisiko und wie verringer

Beitrag von warmbäuchlein »

Falls ich mich falsch ausgedrückt habe: Klar Rettung rufen.

Ich meine nur, es hat im nachinein keinen Sinn, sich "selbstzuzerfleischen" wegen einer Reaktion, die man in Panik getroffen hat.
Ich finde, Dickkopf Mama muss sich keine Vorwürfe machen :D
EhULao

Re: AW: Wie groß ist das Verschluckungsrisiko und wie verri

Beitrag von EhULao »

Nein, natürlich nicht! Kann ich total verstehen, dass man das so macht...wollte nur anmerken, dass es wirklich total ok ist dafür die Rettung zu rufen...manchmal will man ja kein Aufhebens machen und denkt, man übertreibt. Aber es ist im Aspirationsfall total ok!

LG Lee
EhULao

Re: Wie groß ist das Verschluckungsrisiko und wie verringer

Beitrag von EhULao »

Wie oft habe ich jetzt "total" geschrieben ? ;-)
Oh man, Schlafmangel...

Sorry...
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romina
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Re: AW: Wie groß ist das Verschluckungsrisiko und wie verri

Beitrag von romina »

ich finde das sehr beruhigend irgendwie. Danke

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romina
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Re: AW: Wie groß ist das Verschluckungsrisiko und wie verri

Beitrag von romina »

Leelaacoo hat geschrieben:Nein, natürlich nicht! Kann ich total verstehen, dass man das so macht...wollte nur anmerken, dass es wirklich total ok ist dafür die Rettung zu rufen...manchmal will man ja kein Aufhebens machen und denkt, man übertreibt. Aber es ist im Aspirationsfall total ok!

LG Lee
ich finde das sehr beruhigend. Danke!

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Re: Wie groß ist das Verschluckungsrisiko und wie verringer

Beitrag von Linlin »

Jetzt hab ich aber noch eine Frage: hört man bzw. merkt man denn auf jeden Fall, dass etwas eingeatmet wurde?


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Dickkopf-Mama
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Re: Wie groß ist das Verschluckungsrisiko und wie verringer

Beitrag von Dickkopf-Mama »

Laut Arzt: Nein.
Allerdings machen etliche Sachen eben auch keine " großen" Probleme .Das an der Bronchien klebende Stück Birnenschale hätte sich zersetzt und wenn wir Glück gehabt hätten hätte er nen starken Husten (den er gerade hat) bekommen und es wäre mit etwas Eiter irgendwann ausgehustet worden. Bei mehr Pech wäre ne Lungenentzündung draus geworden. Das große Stück was genau da lag wo sich die Bronchen teilen hat man halt gehört, weil es Geräusche beim Atmen verursachte, wäre ich nicht dabei gewesen als er sich verschluckte hätte ich angenommen die Erkältung wäre schlimmer geworden. Und auch damit hätte es dann sein können, dass es sich s.o. zersetzt oder es hätte eben im schlimmsten Fall verrutschen und je nach Lage nen unterschiedlich großen Teil der Atemwege blockieren können, das hätte man dann natürlich an der Atemnot gemerkt, aber eben nicht gewusst wo die herkommt :(
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