Total abhängig vom einschlaf-/wiedereinschlafstillen (21M)

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

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lexi
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Re: Total abhängig vom einschlaf-/wiedereinschlafstillen (21

Beitrag von lexi »

Habe jetzt nicht alle gelesen, mag kurz erzählen wie ich es mache.

Mein Großer hat während ich schwanger war aufgehört zu stillen, da habe ich kein Vergleich.

Meine Kleine ist ja so alt wie Deine und ich habe gerade aufgehört sie Einschlafzustillen und nachts vor 5 Uhr morgens.
Ich stille jetzt abends kurz im Wohnzimmer, dann gehen wir ins Bett und machen ein neues Ritual ohne Brust und nachts vertröste ich sie auf den nächsten Morgen. Nach 3 Tagen klappt das jetzt recht gut, vorher dachte sie echt, sie könne nur mit Brust schlafen eben weil ich sie immer gleich angedockt habe wenn sie wach wurde. Sie schläft schneller ein und auch länger, jetzt hat sie ja keinen Grund mehr wachzuwerden bzw. zu bleiben :lol:
Übrigens motzt sie eher als das sie richtig weint nachts und schreit dauernd nein, nein, vorallem wenn ich ihr Wasser anbiete. Aber gegen 4 Uhr morgens nimmt sie es dann doch...Ich denke in ein paar Tagen ist das vorbei. Bei meinem Sohn war es genauso. Ich kann Tags jedenfalls keine negative Veränderung feststellen und habe nicht das Gefühl das es ihr schadet. Dafür schlafen wir beide jetzt besser.

Ich bin zu der Erkennnis gekommen entweder alles oder nichts (in deinem und meinem Fall nur auf die Nacht bezogen). Alles andere wäre doch unlogisch.
Ich kann mir nicht vorstellen ein Neugeborenes und ein Kleinkind abechselnd zu stillen (jedenfalls in der Nacht). Man selber muss doch auch mal zur Ruhe kommen.

Mit dem Papa ist das auch so eine Sache, da muss man das Kind dran gewöhnen, lieber früher als später. Du kannst ja nicht alle gleichzeitig versorgen.

Ich hoffe du findest Euren Weg und wünsche euch viel Glück bei allem was kommt!
Liebe Grüsse
Julia mit großem und kleinem L :zwinker
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claudia820
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Re: Total abhängig vom einschlaf-/wiedereinschlafstillen (21

Beitrag von claudia820 »

das mit dem anderen einschlafritual find ich eine gute idee

und wenn dir das stillen weh tut, wie wärs als idee mit ihr darüber reden, dass die mama ein aua auf der brustwarze hat (wie auch immer ihr die nennt) und dass sie nur mit einem pflaster wieder gesund wird und eben eine pause vom stillen in der nacht braucht, weils untertags weh tut
ist nur eine idee
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Erika
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Re: Total abhängig vom einschlaf-/wiedereinschlafstillen (21

Beitrag von Erika »

Ist hier ganz genauso, und ich überlege auch seit etwa einem Monat, wie ich diesen Zustand ändere. Ich muss ihn zum Glück nicht sofort ändern, aber irgendwann wäre es mir schon lieb, wenn das nächtliche Stillen mal ein Ende hätte. Ich verfolge den Tread weiter, vielleicht kommt mir ja beim Lesen die ultimative Idee für uns.
LG
Erika

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ellamama
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Re: Total abhängig vom einschlaf-/wiedereinschlafstillen (21

Beitrag von ellamama »

Hallo liebe carrymeclose,
ich habe vor kurzem das zweite Kind bekommen (das auch nur mit Stillen einschläft...) und kann nur sagen, dass ich es mir überhaupt nicht vorstellen kann, nachts auch noch ständig die Große zu stillen - das geht einfach nicht! Außer Du willst als Zombie durch die Gegend rennen, davon haben Deine Kinder aber auch nichts!

Eine Freundin von mir ist bei jedem Kind jeweils drei Nächte ausgezogen und dann war das nächtliche Stillen vergessen - der Mann hat das Weinen ausgehalten und nachdem die Kinder erkannt haben, dass Mama wirklich nicht da ist, war's auch gar nicht so schlimm. Habt Ihr es schonmal probiert, dass Du wirklich nicht da bist?
Oder schau mal auf das Thema "Wir wollen das Ein-/Weiterschlafstillen reduzieren", die Idee klingt auch ganz gut.

Ich wünsche Dir sehr, dass Dein Kind bis zur Geburt vom Baby einigermaßen schläft! Es ist bestimmt schon groß genug um ohne Brust zu schlafen und Geborgenheit gibst Du Ihr bestimmt genug! Sie kurz nach der Geburt abzustillen wird eher noch schwieriger.

Viel Glück auch für die Hausgeburt! Unsere Große hat direkt im Nebenzimmer die Geburt komplett verschlafen... allerdings schläft sie schon länger durch.
Toi toi toi und schreibe bitte weiterhin wie es Dir geht!
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Re: Total abhängig vom einschlaf-/wiedereinschlafstillen (21

Beitrag von carrymeclose »

DAnke für Eure vielen Antworten.

Also, ausziehen für ein paar Tage oder weinen lassen, das kann ich mir nicht vorstellen. Ihre Wut und Verzweiflung ist einfach zu groß. Wie anfangs beschrieben, es sind eben nicht nur ein paar Tränchen sondern sie schreit sich in absolute Verzweiflung und Hysterie. Irgendwie hab ich gerade das Gefühl dass ich damit meinen Frieden finden muss. Ich glaube ich habe hier einfach einen besonders hartnäckigen fall :?

Ich werds weiter versuche mit anderen Ritualen zum abends runterkommen. Aber momentan kommt dann immer irgendwann der Punkt wo sie total übermüdet nach 'nana' schreit. Der Papa hats in letzter Zeit öfter versucht.

Zum Glück hat sie die letzten Nächte ganz gut geschlafen. Bis morgens konnte ich sie meistens mit kuscheln/tragen vertrösten. Manchmal musste ich nichtmal dabei aufstehen. Aber ich habe das Gefühl, dass eben nachts abstillen evtl auch gar nicht zum durschlafen führen wird bei uns. Es wär halt nur wirklich gut wenn auch der Papa sie mal wieder in den Schlaf tragen könnte.

Vielleicht muss es einfach irgendwann wirklich zu einer Situation kommen, wo es einfach nicht anders geht, ich im Krankenhaus etc.., wo wir alle keine Wahl haben...
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claudia820
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Re: Total abhängig vom einschlaf-/wiedereinschlafstillen (21

Beitrag von claudia820 »

ich versteh ja dass du dein kind nicht schreien und weinen lassen willst, aber ganz ehrlich wann willst du in zukunft schlafen? wenn dein baby auf der welt ist und die beiden dann abwechselnd an die brust wollen?
ich glaub zwar auch nicht dass abstillen zum durchschlafen führt, aber vielleicht zu etwas längeren schlafphasen
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antje143
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Re: Total abhängig vom einschlaf-/wiedereinschlafstillen (21

Beitrag von antje143 »

hallo,

ich kann dich gut verstehen...

meine große konnte auch nur an der brust einschlafen und ich kannte es nicht anders...mit ca. 21 monaten fing sie an mal 5 std. am stück zu schlafen---bis dahin kam sie ca. alle 2 std,bei krankheit oder zahnen auch schon aller 15min... :roll:

sie hat die ganze schwangerschaft der kleinen gestillt,und schlief bis zur geburt fast die nacht durch...die stillabstände waren also größer geworden und ich genoss die zeit...
auch in der nacht,wo sich die geburt ankündigte...da war sie 28 monate-und wurde früh wach,weil ich nicht im bett war (ich hatte wehen in der stube ) und weil ich eben gerade die kleine gebar... 8) sie tippelte mit schlafsack zum sofa und setzte sich an meinen kopf und ich erklärte ihr kurz,was gerade passierte (wir haben vorher in der theorie drüber erzählt-doch eigendlich sollte die hebamme da sein für mich und meine mutter für sie ) und dann mit der nächsten wehe habe ich die kleine geboren...sie holte mir dann auch ein handtuch um die kleine etwas einzupacken und die kleine stillte dann...als sie fertig war,zeigte die große ihr die kuscheltiere und wir hatten nur zeit für uns-bis ca. 15 min später die hebi da war mit meiner mutter...
in der zeit kam keine frage wegen stillen seitens der großen...alles ganz entspannt...dann sidn wir umgesiedelt ins bett und die kleine wurde wiedre angelegt--da wollte sie auch...und so begann unsere tandemstill-zeit...
die ersten wochen war es echt heftig,denn ihre welt hat sich von jetzt auf gleich verändert und sie wollte sich der mama versichern...sie schlief nicht mehr durch,kam wieder aller 2 std und auch tagsüber wollte sie viel stillen...dafür war die kleien anders...dort wo die große eine "genuß-stillerin" war/ist --- stillte die kleine zielgerichtet...sie trank sich also satt-was schnell ging,denn durch die große war so viel milch da...und die kleine drehte sich dann weg und wollte zum schlafen ihre ruhe...nix mit einschlafstillen bei ihr...nur im TT schlief sie auch mit körperkontakt...
damit hatte ich wieder zeit für die große...udn die erste zeit stillte ich oft beide gleichzeitig,weil die große eben auch noch klein war und nicht warten konnte...dann erklärte ich immer wieder,das erst die eine dran sei und dann die andere von beiden...die kleine zuerst -dann sie...das ging super...denn gleichzeitiges stillen ist echt arbeit...
mir war wichtig,das es beiden kindern UND mir gut ging...also war auch zeit für mich selbst wichtig...denn um geben zu können mußte ich auch meine akkus auffüllen...

nach ca. 3 monaten hatte sich unser leben zu dritt eingespielt und wir haben uns zusammen-gerauft...ich denke ,am besten gut auf das eigene bauchgefühl hören und der großen eindeutig sagen,wie es dir dabei geht und was du eben willst...

ich stille bis heute tandem und die große meist nur früh zum aufwachen...doch sie diskutiert mit mir,das sie auch wieder länger stillen will und so...ich habe aber durch die kleine gelernt,das stillen auch ohne dauerstillen geht---und dies an die große weiter gegeben...ich habe dann immer gesagt: sobald du merkst das die milch weniger wird ( also der milcheinschuss vorbei ist),dann bitte fertig werden-mir tut es weh... und in den letzten 2 jahren hat sie gelernt,das es auch anders geht...sie kann gestillt werden-aber meine regeln sind auch wichtig...

ein patentrezept gibt es sicher nicht---doch unsere kinder überraschen uns oft sehr...sie sind so sensibel udn wenn wir als mütter dazu klare und eindeutige botschaften geben,dann ist es oft für sie o.k.---doch sie wollen es eben verstehen können...sie haben ihre eigene denkweise dazu-und was für sie unlogisch ist,da geht kein weg rein---ist hier auch so... :roll: doch ich begrenze das stillen so,das sie bekommen was sie brauchen und ich wie es für mich o.k. ist...

ich habe so viel es ging geschlafen mit ihnen zusammen und bin eben bis vor kurzem meist mit ihnen abends ins bett-einfach jede mütze schlaf mitnehmen,die geht...zusammen mit den kindern...dazu eben stillen im halbschlaf-und nachdem die große wußte,das sie ihren platz weiterhin hatte,schlief sie wieder mehr nachts...und die kleine bekam irgendwann den linken platz und die große den rechten platz neben mir...sie waren ost auch nacheinander wach oder eben die kleine mehr wie die große...ich bin alleine mit ded kindern und habe meinen schlaf bekommen...

ich drücke dir die daumen,das alles so wird,wie es eben zu euch paßt... :)
ein lieber Gruß von Bild mit
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Re: Total abhängig vom einschlaf-/wiedereinschlafstillen (21

Beitrag von carrymeclose »

Vielen dank Antje, Dein Bericht war schön zu lesen. Auch wie das bei der Geburt war klingt sehr schön. Ich merke auch wie meine Kleine von mal zu mal etwas mehr versteht. Ich glaube die ersten Wochen nach der Geburt können aber schon hart werden, aber dass sie bald danach auch dann anfangen wird ein 'nein' besser zu akzeptieren. Tagsüber klappt das ja schon ganz gut. Ich stille momentan nur selten tagsüber. Nur nachts, da ist alles anders. Aber zum Glück haben wir momentan oft längere Schlafphasen.

Ich weiss einfach nicht, wie ich so einen hysterischen Verzweiflungsfall aushalten könnte ohne 'einzuknicken' nachts. Versteht mich nicht falsch. Tagsüber kann ich schon auch mal nein sagen, wenn sie stillen will oder irgendwie was macht was ich nicht will (Reiskörner über den Boden streuen, mir wehtut, das 10. Buch vorgelesen haben will...), aber diese Verzweiflung nachts, das ist einfach was anderes irgendwie. Es sind eben nicht nur ein paar Tränchen... Wirklich ein hartnäckiger Fall...
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Re: Total abhängig vom einschlaf-/wiedereinschlafstillen (21

Beitrag von NicksMum »

Das mit dem Verzweiflungsanfall kenne ich, wie schon oben erwähnt, sehr gut. Ich könnte es auch niemals über mich bringen, ihn damit allein zu lassen. Für nachts hab ich noch kein Rezept gefunden, aber von unserer erstaunlichen letzten Woche wollte ich berichten. Mittags hab ich ihn zum Mittagsschlaf hingelegt, mit Schnuller und Kuscheltier und ihm gesagt, dass ich gleich wieder komme. Wenn er dann nach mir gerufen hat, habe ich immer gerufen "ich komme gleich" oder "muss noch kurz was erledigen, Mami ist gleich bei dir". Er hat dann eine kurze Weile geschimpft und ist dann ganz alleine eingeschlafen :jippi: Gestern wollte er dann "NUUUCKELN", da bin ich nochmal rein, hab ihn neu positioniert und bin wieder raus und er war nach 5 Minuten eingeschlafen. Abends klappt es auch ohne Brust! Da mache ich es allerdings anders: ich kuschel mich mit meiner Stirn/ Wange an seine, sodass Hautkontakt da ist, singe wie immer, und er schläft ein. Wichtig ist glaube ich auch, dass er wirklich satt ist, was bei uns problematisch war/ ist, weil er sehr wenig und ungern isst. Hätte nie gedacht, dass das möglich ist. Wollte dir/ euch nur kurz berichten und hoffe, dass es euch hilft. Vielleicht kann es bei euch ja auch so klappen. Drücke fest die Daumen!
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Re: Total abhängig vom einschlaf-/wiedereinschlafstillen (21

Beitrag von carrymeclose »

Danke NicksMum. Schnuller akzeptiert meine halt gar nicht. Hast Du ihm den jetzt noch schmackhaft gemacht oder mochte er den immer schon?

Prima, dass das alleine einschlafen bei Euch ohne viel Drama geklappt hat. Ich hoffe das kommt bei uns auch irgendwann mal bald. Gerade aber scheint die Zeit noch nicht reif zu sein...
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