Traditionelle Menschennahrung

Was kommt nach dem Vollstillen?

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tonia1976
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Traditionelle Menschennahrung

Beitrag von tonia1976 »

Hallo,

wollte hier eine wertvolle Information über die traditionelle Ernährung zeigen:

http://www.westonaprice.org/brochures/w ... html#chara


Ich fand es äußerst interessant. Wir sind seit 2 Jahren Vegetarier, seit 1/2 Jahr Vollwert nach Brucker und seit 2 Monaten hat mich Rohkost erwischt. Mein Mann pendelt zwischen Vollwert mit hohen Rohkost Anteil. Nachdem ich aber sämtliche Artikel über "vegan" und "unvegan" rohkostbezüglich gelesen habe, verabschiede ich mich von Vegetarismus.

Der Artikel vom Ayurverdischen Arzt

http://ein-langes-leben.de/index.php?op ... &Itemid=69

hat mir den Rest gegeben.
Habe heute mit Hochgenuss Rohschinken und Rohsalami verspeist :-) Und mein bedarf ist ziemlich hoch, wahrscheinlich will der Körper das versäumte nachholen.

Ich lasse ab nun meinen Sohn an der Nahrung richen und instinktiv enscheiden, was er möchte. Gestern hat er 1/5 Packung Butter pur gegessen.. Anscheind hat er es gebraucht.

Liebe Grüße

Tonja
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Angela83
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Re: Traditionelle Menschennahrung

Beitrag von Angela83 »

Also ich bin ja völlig von der Brukertheorie überzeugt! Alles andere ist für mich auch nicht wirklich logisch...
Lg
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Millefiori
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Re: Traditionelle Menschennahrung

Beitrag von Millefiori »

*abo*
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Dickkopf-Mama
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Re: Traditionelle Menschennahrung

Beitrag von Dickkopf-Mama »

http://www.westonaprice.org/brochures/wapfbrochure_de.html#chara hat geschrieben: Primitive und traditionelle Ernaehrungsweisen haben einen hohen Enzymgehalt aus Rohmilchprodukten; rohem Fleisch und Fisch; kaltgeschleudertem Honig; tropischen Fruechten; kaltgepressten Oelen; Wein und unpasteurisierten Bieren; und natuerlich haltbar gemachten , milchgesaeurten Gemuesen, Fruechten, Getraenken, Milchprodukten, Fleisch und Wuerzmitteln (Ketchup, Mayo,..)
Bin ich jetzt blöd, denk ich falsch oder warum wiederspricht sich in meinem Weltbild primitive und traditionelle Ernährung mit Ketchup und Mayo? *Kopfkratz*
Bestimmt was nicht verstanden, habe aber auch 2 Nächte nicht geschlafen :oops:
Liebe Grüße von Meike mit drei Dickköpfen ( * 2007),( * 2010) und (*2013)
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Re: Traditionelle Menschennahrung

Beitrag von kuguara »

Es kommt wahrscheinlich darauf an ob Ketchup und Mayo gekauft oder selbst gemacht sind ;)
Selbstgemacht passt es.
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Emmal J.
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Re: Traditionelle Menschennahrung

Beitrag von Emmal J. »

Klingt total spannend - und ein Stück weit (zumindest der teil mit dem Fleisch und den Fetten) hab ich schon immer so gedacht.

Gerade auch der Teil mit den Zähnen.....sehr interessant. Aber ich weiß nicht, ob das so eindeutig ist wie beschrieben....

Angela83 hat geschrieben:Also ich bin ja völlig von der Brukertheorie überzeugt! Alles andere ist für mich auch nicht wirklich logisch...

Geht das in dieselbe Richtung?
Gibts da ein Standard-Werk?




Es ist ja so ein bißchen schwierig, nicht nur darum zu wissen, sondern auch umzusetzen....



glg!
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Dickkopf-Mama
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Re: Traditionelle Menschennahrung

Beitrag von Dickkopf-Mama »

kuguara hat geschrieben:Es kommt wahrscheinlich darauf an ob Ketchup und Mayo gekauft oder selbst gemacht sind ;)
Selbstgemacht passt es.
Und dann hauen sich die sog. primitiven Stämme ihr Essen mit (selbstgemachtem) Ketchup rein???
Und so wirklich dauerhaft traditionell verhaftet ist Ketchup und Mayo ja nun auch weniger, oder?
Wenn damit einfach Würzsaucen gemeint sidn, ok, aber dann finde ich die Beispiele eher unpassend :wink: .
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Re: Traditionelle Menschennahrung

Beitrag von kuguara »

Dickkopf-Mama hat geschrieben: Und dann hauen sich die sog. primitiven Stämme ihr Essen mit (selbstgemachtem) Ketchup rein???
Und so wirklich dauerhaft traditionell verhaftet ist Ketchup und Mayo ja nun auch weniger, oder?
Wenn damit einfach Würzsaucen gemeint sidn, ok, aber dann finde ich die Beispiele eher unpassend :wink: .
*g* na ja, so gesehen ;) Kenne mich nicht so sehr aus, aber denke auch eher nicht das sie das haben/hatten. Vielleicht weiss ja sonst jemand genaueres? ^^
Was Ähnliches/einen Vorläufer gab es eher, denke ich.
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BettyBoo

Re: Traditionelle Menschennahrung

Beitrag von BettyBoo »

Ich habe den Artikel mit Interesse gelesen und bin sehr irritiert. Besonders seltsam finde ich den Teil mit den Fotos:
Dr. Prices Photographien illustrieren den Unterschied in der Gesichtsstruktur zwischen sich traditionell ernaehrenden Menschen und solchen, deren Eltern eine "zivilisierte" Ernaehrungsweise von devitalisierten und verarbeiteten Nahrungsmitteln adoptiert haben.

Das "primitive" Seminolmaedchen (links) hat ein breites, attraktives Gesicht, in dem genug Platz fuer die Kiefernboegen vorhanden ist. Das "modernisierte" Seminolmaedchen (rechts), geboren zu Eltern, die ihre traditionelle Ernaehrungsweise verlassen haben, hat ein schmales Gesicht, zusammengedraengte Zaehne und verringerte Abwehrkraft.
Es tut mir leid, aber das fínde ich von heutiger Sicht aus sehr seltsam - aber im Kontext der Entstehungszeit (Anfang bis Mitte des 20. Jhds) nicht so verwunderlich. In der Zeit war es sowohl in Psychologie, psychiatrie als auch Medizin modern, anhand von körperlichen Merkmalen zum Beispiel psychische Erkrankungen zu erkennen, an der Nasenform einen Mörder, usw. Missbraucht wurden diese Forschungsansätze und Überlegungen dann bei den Nationalsozialisten in ihrer "Rassetheorie".
An diese Tradition hat es mich intuitiv sofort erinnert.......

Was mir eindeutig fehlt, sind Argumente. Erstmal finde ich nur Thesen und Feststellungen. Mir fehlen die Argumente, mit denen man Rückschlüsse ziehen soll auf unsere heutige Ernährung.
Man könnte auch einwenden: die Inuits sind vergleichsweise "urwüchsig" und ernähren sich komplett anders: aufgrund der Witterungsbedinungen wird fast ausschließlich roher Fisch verzehrt. Es gibt dort keinen Karies und so gut wie keine Vitaminmangelerkrankungen. Dennoch konnte sich dieses Ernährungskonzept nicht global durchsetzen oder Anhänger finden.

Es gibt so viele Theorien, was die Nahrung angeht, da wird es wohl nie ein endgültiges richtig oder falsch geben. Die einen sagen: "Iss nur, was du unverarbeitet essen kannst, denn das ist am natürlichsten", die anderen nsagen "iss einen Großteil leicht gedünstet, denn seit der Mensch Feuer hat, kocht er auch", in China hat Ernährung etwas mit Thermik zu tun, usw. usw.usw.... ich glaube, das hat sehr viel mit den Lebensumständen zu tun: man kann nur das Essen, was verfügbar ist. Wir haben nur eben den Luxus, auszusuchen, was wir wollen.
tonia1976
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Re: Traditionelle Menschennahrung

Beitrag von tonia1976 »

da setzt sich ein Ayurwerda-Arzt mit der Ernährung ausseinander:

http://ein-langes-leben.de/index.php?op ... &Itemid=69

fand ich ganz interessant und er erklärt vieles, dass nicht jedermann (frau) ab sofort alles unverarbeitet bzw. 100 % roh essen könnte...
Liebe Grüße

Antonina

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