unsere Maus ist jetzt 8 Tage alt und wir stillen voll.
Sie ist als BEL im Versuch als natürliche Geburt, der aber dann doch im sekundären Kaiserschnitt endete, auf die Welt gekommen. (Wahrscheinlich ist sie aufgrund ihrer anfangs 2.830 Gramm nicht schwer genug gewesen, um am Ende ins Becken zu rutschen, wodurch ich irgendwann einfach nicht mehr konnte Kräfte mäßig).
Der Milcheinschuss ist ohne mir bemerkbare Schmerzen ab dem vierten Tag gewesen. Sie hat am 7 Tag auch ihr Geburtsgewicht bereits überboten und wo da 2.920 Gramm.
Sie ist ein zwar langes Kind mit anfangs 53 cm, (viel Bein
Durch ihren strammen Zug gerade am Anfang des Stillens und da das Andocken ja leider wohl eh anfangs das schmerzvollste ist, muss ich leider mittlerweile Tränen vergießen.
Das war anfangs noch nicht so, aber durch Wunde Brustwarzen, würde alles noch empfindlicher.
Jetzt sehen die Brustwarzen wieder gut aus, allerdings ist vor allem bei der rechten Brust der Andockschmerz stärker (muss mich zusammen reißen, nicht zu schreien). Er bleibt nicht in der Intensität konstant, aber es hört nicht auf zu schmerzen. Immer wenn sie kräftig zieht. (Links ist es auch so teilweise, aber aushasltbarer vom Schmerz).
Ich nutze zur Linderung viel Luft an die Brust, Muttermilch, Multi Mam Kompressen, Heilwolle, Lanolinsalbe (wobei meine Hebamme meinte, zu viel davon macht die Brustwarzen geschmeidiger und so anfälliger fùr Verletzungen), und ab und an ein Schmerzmittel (müsste ich durch den Kaiserschnitt eh mehrere Tage nehmen und jetzt wirklich nur, wenn es nicht anders aushaltbar ist).
Seit vorgestern nutze ich noch Quarkwickel, da sich besonders um die rechte Brustwarzen, aber auch links, nach dem Trinken ein geröteter Rand um die Brustwarzen länger bildet und davon gegen so rosa-rötliche Linien strahlen artig ab. Mittlerweile ist vor allem rechts die Brustwarzen auch gegen Berührung empfindlich, besonders direkt nach dem Stillen, darf nichts gegen kommen.
Ich nutze als Stillposition die Wiegehaltung, den Footballgriff und die Position zum Einschlafstillen.
Die letzte davon haben beide Hebammen von mir (die eine die mich vor Geburt betreut hat, kommt auch noch ab und an mit der anderen im Wechsel) beim Anlegen von mir begutachtet und als gut empfunden.
Sprich, C-Griff, Anpassung an Mund des Babys dabei beachten, Position von mir und Leonie dabei und das Andocken.
Gestern kam dazu nochmal der Hinweis, immer auf ihre Lippen zu achten, dass die auch ausgesthülpt sind und darauf war es in der Schlafposition gleich viel Schmerzärmer,, links sogar wieder schmerzfrei nach dem Andocken.
Allerdings ist jetzt mit nachts es leider wieder nicht mehr so schmerzarm gewesen, sondern gerade rechts wieder schlimmer. Mir ist jetzt aufgefallen, dass in der Nacht nach dem Trinken die Brustwarzen verformt ist, wie ein Lippenstift (nicht immer gleich stark, mal mehr mal weniger).
Was könnte da die Ursache sein?
Ich möchte sie so gerne Schmerzfrei stillen (abgesehen noch vom Andocken, was sich ja leider noch ziehen kann) und hab mittlerweile echt leicht Panik wenn vor allem die rechte Seite wieder dran ist.
Würde mich sehr freuen über Hilfreiche Anstöße oder Tipps, die anderen bei ähnlichen Problemen hatten.
Liebe Grüße,
Larila