Wir haben lange gewartet mit festen Terminen, weil es für uns tatsächlich ein ziemliches Orga-Problem war. Zwar nur ein Kind, aber zweimal VZ, Mann regelmäßig tagelang weg, Kind oft krank.
Kind wollte ab 3 Jahren tanzen und Geige lernen. Geige durfte sie ab 5,5 Jahren. Vorher haben wir ein kurzes "Instrumentenkarussel" bei einer Musikschule gemacht, um den Entschluss "Geige" zu bestätigen. Tanzen haben wir mit 6,5 Jahren angefangen. In der Kita gab es musikalische Früherziehung und Schwimmkurs. Letzteres war leider nicht so erfolgreich, daher müssen wir das noch mal nachschieben. Das reicht mir dann aber echt - zwei, bzw. dann vorübergehend 3 feste Termine sind für uns das Maximum des Machbaren.
Unser Plan ist, unser Kind schnell dahin zu bringen, dass sie viel allein kann. Ich nehme an, dass sie zum Tanzen und zur Musikschule in spätestens 2 Jahren allein kann. Dann darf sie gern auch noch ein Instrument lernen.
Reiten ist für mich ein Sonderfall - das will ich aus Sicherheitsgründen erst, wenn sie ca. 10 Jahre alt ist.
Für Kind 2 und 3 planen wir ähnlich: In Kiga-Zeiten möglichst wenig feste Termine und dann ein Instrument und ein Sport, wenn sie wollen ab Schulalter. Mehr erst, wenn sie die Anfahrt selbständig bewältigen. Und dann dürfen sie eigentlich alles, was sie interessiert. Einen Riegel würde ich vorschieben, wenn sie Turnen oder Ballett leistungsmäßig in jungen Jahren beginnen wollen. Das möchte ich partout nicht. Aber da ich eh keine Kindergartenkinder in Kurse/Vereine lasse, erledigt sich das Problem von selbst.
Ich finde wichtig, dass die Kinder bis zum Beginn der Pubertät etwas finden, das sie glücklich macht und das sie beschäftigt/ausfüllt, egal ob das Musik, Sport oder ein anderes Hobby ist.