Seit März hat sich meine Kleine komplett abgestillt. Es war in der letzten Zeit nur noch Einschlafstillen, irgendwann nicht mehr täglich, sie trank dann auch nicht mehr so richtig, ein paar Schlucke eben, aus Gewohnheit.
In den meisten Zyklen seither fiel mir auf, dass in der 2. Zyklushälfte die Brust mehr spannt, teils schmerzt, wenn man dagegen stößt, bzw in Bewegung als zuvor. Mehr als vor den Schwangerschaften/Stillzeit. Und vor alle, dass dies ungleich ist, also auf der linken Seite mehr als auf der rechten. Dort setzt das auch früher ein, so um den Eisprung. Klar, ist ein gewisses Brustspannen etc. normal im Zyklus, aber dass das so ungleich ist?
Es ist jetzt nicht so, dass auf der einen Seite ein Superschmerz ist und auf der anderen Seite nichts, aber eben ungleich. Kann das "normal" sein, kennen das hier noch mehr Frauen so?
Mir macht das etwas Sorge, weil es in meiner Familie einen Fall von Brustkrebs gab. Letztes Jahr war ich zur Mammografie, da war alles ok. Der Arzt dort meinte nur, auf einer Seite sehe es aus, als habe es einen Milchstau gegeben. Sicher, das hat es, aber wo das nun genau war, kann ich nicht mehr sagen, das war nicht nur einer in der Stillzeit.
Ich kann mich ja jetzt aus lauter Sorge nicht jedes Jahr röntgen lassen. Konnte nichts auffälliges Tasten, außer dass die eine Seite, die auch mehr weh tut, etwas fester, etwas knubbeliger ist. Also keine harten Knoten, die einzeln zu tasten sind, sondern irgendwie ist ja jedes Gewebe immer etwas knubbelig, wenn man sehr fest reintastet.
Verändert sich die Brust durch Schwangerschaften, lange Stillzeiten, so dass es Unerschiede im Empfinden, Tasten geben kann? Vielleicht habe ich da vorher auch nie so drauf geachtet.
Ich glaube auch, dass die linke Seite die war, wo immer mehr Milch kam als an der anderen Brust.
Sicher werde ich mir demnächst einen Arzttermin machen und das ansprechen. Weiß nur nicht so recht, ob ich dem Arzt sagen möchte, dass die Kleine bis fast 5 gestillt hat.