Meine Tochter war schon immer ein Papakind, schon als Säugling und Baby konnte mein Mann sie besser oder zumindest schneller beruhigen wenn sie geweint hat. Sie hat noch nie eine Papa fremdel phase oder ähnliches gehabt. Irgendwann kam dann eher eine Mama Fremdel phase, die jetzt allerdings schon 1 oder sogar 1,5 Jahre anhält. Es ist mal besser, mal schlechter, aber immer vorhanden.
Sie möchte IMMER zu papa, wenn er da ist. Er hat keine ruhige Minute, weil sie echt an ihm klebt. Eine zeitlang hat sie mich weggeschoben, wenn ich in der Nähe war, auch als sie noch ganz klein war, hat sie sich immer zwischen uns geschoben, wenn wir uns in den Arm genommen haben und "nein, nein, nein" gerufen. Kuscheln zu dritt ging noch nie, sie schob mich immer weg.
Je besser ihre sprachliche Entwicklung wurde umso mehr hat sie es auch in Worte gefasst. "Ich will zu Papa", "Mama Fass mich nicht an", "Nein nicht du mama, Papa soll das machen" usw... "Mama geh weg" ist auch sehr beliebt...
Teilweise läßt sie sich nicht von mir beruhigen, einscjlafbegleitung darf nur und ausschließlich der Papa machen, in extremen Phase darf ich NIX, kein trinken geben, nicht wickeln, nicht anfassen, nicht in den Arm nehmen.
Mal ist es extremer, mal etwas gemäßigter aber immer da.
Kennt das jemand von euch? Oder hat jemand eine Erklärung?
Viele Grüße,
Rike
