Hallo, muss mal hier meine Probleme los werden. (Ich schreibe absichtlich nicht "Sorgen teilen", denn das klingt für mich so verzweifelt und verzweifelt bin ich noch nicht). Mausi ist jetzt 5,5 Monate alt und das Zubettbringen gestaltet sich seit ca. 2 Wochen sehr schwierig. Vorher habe ich sie immer bei Anzeichen von Müdigkeit (Gähnen, Augen reiben, allgemeine Unruhe) gewickelt, umgezogen und dann ging's ins Schlafzimmer ins Familienbett zum Einschlafstillen im Liegen. Dort hat Mausi dann so 10-15 Minuten getrunken und dann noch zwischen 10-20 Minuten nach genuckelt. Hat somit schon 20-30 Minuten gedauert, für mich aber recht angenehm und entspannt. Jetzt haben wir folgende Situation: bis es ins Schlafzimmer geht alles normal, dann schon manchmal etwas jammern (noch kein richtiges Weinen), dann Stillen wir erstmal. Irgendwann dockt sie ab und dreht sich auf den Rücken. Sie wirkt dann total fit. Manchmal brabbelt sie fröhlich, manchmal weint sie. Auf jeden Fall schläft sie nicht. Dann bin ich ungefähr 40 Minuten damit beschäftigt sie zu beruhigen. Singen und streicheln bringt nix, Schnuller mag sie nicht. Manchmal glaube ich, es ist Zahnungsschmerz (sie will dann auf meinen Fingern
rum kauen). Ich versuche sie im liegen zu beruhigen, nehme sie dann zwischendrin natürlich auch auf den Arm, das mag sie aber nicht. Sie drückt mich fast weg.

das macht mich traurig. Mein Baby leidet (damit meine ich nicht die Zahnschmerzen sondern das aufgebracht sein und nicht schlafen können) und ich weiß nicht, wie ich ihm helfen kann. Irgendwann ist sie beruhigt genug, dass wir es nochmal mit dem Stillen versuchen und sie schläft dabei ein. Ich glaube, sie ist dann aber wirklich müde, wenn ich sie bettfertig mache. Tagsüber schläft sie übrigens morgens ca. 45 Minuten und mittags nochmal 1-2 Stunden. Da klappt das Einschlafstillen recht gut (aber da ist es mir ja nicht so wichtig, dass sie schläft). Wenn sie so nicht einschläft, macht sie es spätestes im Tragetuch/Bondolino wenn wir spazieren gehen oder zu
Hause. Was könnte ihr das Einschlafen plötzlich so schwierig machen? Wie kann ich ihr helfen? Hattet ihr das auch schon mal? Mein Mann ist momentan auf Fortbildung und kann deshalb nicht das Zubettbringen übernehmen/mich da unterstützen. Er hat sie auch noch nie abends ins Bett gebracht, das wollen wir zwar auch irgendwann schaffen, ist mir momentan aber nicht so wichtig... Vielleicht brauche ich einfach nur bisschen Zuspruch. Ich hoffe hefen Tag, dass es am Folgetag etwas besser wird.

Nachts Stillen wir übrigens alle 2,5 Stunden. Vielleicht auch mehr nuckeln, ich schlafe immer ein und kann das nicht genau sagen. Einige Nächte hatte sie auch Probleme, nach dem Stillen wieder einzuschlafen, vorgestern waren wir von 3-5 Uhr wach.
Danke, dass ich hier mal alles runter schreiben konnte...