Beikoststart als "Mischmasch" (Brei + Fingerfood)?

Was kommt nach dem Vollstillen?

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teea
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Beikoststart als "Mischmasch" (Brei + Fingerfood)?

Beitrag von teea »

Hallo,
seitdem bei uns letzte Woche der "Startschuss" für Beikost gefallen ist, haben sich bei mir inzwischen noch einige Fragezeichen aufgetan. :roll:
Unser kleiner Mann wird nächste Woche sechs Monate und hat jetzt eine Woche etwas Obst und Gemüse (meist gedünstet in Stäbchenform) bekommen. Er fand es auch interessant, härtere Stückchen, die er abgebissen hat (ohne Zähne :) ), hat er wieder aus dem Mund geschoben. Von Dingen zum Ablutschen (wie Banane oder Pfirsich) hat er auch was geschluckt.
Das Problem in den letzten Tagen war, dass er die Sachen nicht so gut greifen konnte, weil die Konsistenz oft so glitschig ist. Und dann habe ich das Gefühl, dass er unzufrieden wird, weil er gerne etwas essen würde, aber nicht gut rankommt.
Also habe ich ihm dann heute etwas von den Möhren und anschließend noch vom Pfirsich zerdrückt und mit dem Löffel gegeben und ich glaube, er fand es ganz toll.
Also habe ich jetzt überlegt, einen "Mischmasch" aus Fingerfood und Brei zu machen. Kann ich ihm denn dann als Brei auch wirklich alles geben? Und den Mengen sollte man ja (lt. Grundinfo Beikosteinführung :) ) keine Bedeutung zumessen, aber könnte ich ihm jetzt auch tatsächlich schon quasi von heute auf morgen mehr als eine Mahlzeit am Tag Brei geben? Oder ist das dann doch etwas zu viel zu Beginn? Ich glaube, er würde essen, so lange es etwas gibt. :wink:
Ich stille ansonsten natürlich weiterhin nach Bedarf.
Außerdem mache ich mir noch etwas Gedanken, um seine Verdauung. Also eigentlich hat er gar keine Probleme, außer dass er nur alle 10-12 Tage Stuhlgang hat (und ihm das die letzten beiden Male auch nicht so leicht gefallen ist). Sollte ich deshalb mit bestimmten Lebensmitteln vorsichtig sein?
Und eine letzte Frage noch. :D Ist alles, was es momentan so an Südfrüchten gibt - wie Pfirsiche oder Nektarinen - auch ungedünstet gut verwertbar?

Also irgendwie Fragen über Fragen (wie entspannt das Vollstillen doch war ;-) ).
Vielen Dank im Voraus!
Liebe Grüße

Theresa
mit Fröschlein 02/12
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Stankade
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Re: Beikoststart als "Mischmasch" (Brei + Fingerfood)?

Beitrag von Stankade »

Also bei Fingerfood essen sie ja noch nicht so viel am Anfang da kann man zu allen Mahlzeiten was anbieten.
Bei Brei würde ich das eher nicht machen, gerade wenn Du denkst, dass er ordentlich rein haut :)
LG
Stankade

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jumia
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Re: Beikoststart als "Mischmasch" (Brei + Fingerfood)?

Beitrag von jumia »

Wir machen auch beides. Angefangen haben wir auch mit Obst am Stück, und wenn was übrig geblieben ist, hab ich das püriert, das hat sie dann zwischen durch noch gefuttert. Obstbrei mag sie gern, Gemüse nicht so, das isst sie lieber am Stück. UNd Abends gibts Milch-Getreidebrei aus abgepumpter Milch, das ist tagesformabhängig ob sie den isst oder nicht.

Ich finds ok so, ich stopf ihr ja den Brei nicht rein, mach keine Fliegerspiele oder so, entweder sie isst oder eben nicht, dann ess ich den. Und ja, auch Brei kann das Kind selber essen :)
Liebe Grüße von Jumia mit dem Mäusekind *01/12 und Rumpel *09/13
Aysha
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Re: Beikoststart als "Mischmasch" (Brei + Fingerfood)?

Beitrag von Aysha »

Wir haben auch mit Fingerfood begonnen und geben jetzt ein Mischmasch aus Fingerfood und Brei. Ich find's auch ok so. Er isst übrigens seinen Brei fast ganz allein. Also er umklammert den Löffel und ich helfe ihm dabei den Brei aufzunehmen und das Ganze zum Mund zu führen. ;-)
Unser Kleiner - geliebt, (auf Händen) getragen und "familiengebettet"... 1/2012
teea
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Re: Beikoststart als "Mischmasch" (Brei + Fingerfood)?

Beitrag von teea »

Also momentan habe ich auch das Gefühl, dass erst eher auf Obst steht.
An Banane oder Pfirsich lutscht er gerne rum, ob das jetzt am Geschmack oder der Konsistenz liegt, kann ich noch nicht beurteilen. :D
Ist es denn ok, wenn ich ihm dann mehr Obst gebe (bzw. im Moment fast ausschließlich)? Haben mal Möhren als Brei probiert und dann auch mal Apfel/Birne, das Obst fand er aber eindeutig besser.
Oder ist das dann zu viel "Süßes"? Und macht es Sinn, das Obst mit Getreideflocken zu machen (damit es nicht so viel Fruchtsäure und -zucker ist)?

Immer noch Fragen über Fragen. :mrgreen:
Liebe Grüße

Theresa
mit Fröschlein 02/12
jusl
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Re: Beikoststart als "Mischmasch" (Brei + Fingerfood)?

Beitrag von jusl »

Du kannst problemlos Obst geben. Obst schmeckt dem Menschen natürlicherweise am besten - was auch total sinnvoll ist (denn Obst ist voller Vitamine und anderer Nährstoffe). Fruchtsäure ist kein Problem (so lange ein Kind nicht dauerhaft saures Obst bzw. Saft im Mund hat), und Kohlenhydrate (= Fruchtzucker) braucht jedes Kind, außerdem fördert Fruchtzucker die Eisenverwertung.

LG
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Re: Beikoststart als "Mischmasch" (Brei + Fingerfood)?

Beitrag von teea »

jusl hat geschrieben:Du kannst problemlos Obst geben. Obst schmeckt dem Menschen natürlicherweise am besten - was auch total sinnvoll ist (denn Obst ist voller Vitamine und anderer Nährstoffe). Fruchtsäure ist kein Problem (so lange ein Kind nicht dauerhaft saures Obst bzw. Saft im Mund hat), und Kohlenhydrate (= Fruchtzucker) braucht jedes Kind, außerdem fördert Fruchtzucker die Eisenverwertung.

LG
Julia
Super, vielen Dank!
Ich glaube, Obst (in allen Variationen) bleibt vorerst sein Favorit! :D
Liebe Grüße

Theresa
mit Fröschlein 02/12
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Re: Beikoststart als "Mischmasch" (Brei + Fingerfood)?

Beitrag von Krümelx2 »

Wir machen hier auch den gleichen Mischmasch. Habe ganz klassisch mit Brei angefangen, die Kleine ist auch ganz begeistert davon (der Große auch, er isst immer die Reste). Ganz toll ist aber auch, was wir so essen. Deshalb bin ich dazu übergegangen, ihr zu geben, was wir so essen. Sie meldet sich schon, wenn sie was nicht mag oder ganz toll findet (Mund auf, mmmmm) Unterwegs habe ich aber trotzdem ein "Notfallgläschen" dabei, oder sie wird gestillt. Also, ich denke, wir haben unseren eigenen Weg gefunden aus Brei, Fingerfood und 5-10x stillen je nach Lust und Laune
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Krümelx2
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Re: Beikoststart als "Mischmasch" (Brei + Fingerfood)?

Beitrag von Krümelx2 »

Nachtrag: Ich frage mich aber, ob 5x stillen bei warmem Wetter reichen? Oder soll ich tagsüber öfter anbieten? Von sich aus, kommt sie nur 2x am Tag und 3x nachts. Die 10x hatten wir bei 30 Grad im Schlafzimmer nachts. kann ich das irgendwie entzerren, eben indem ich ihr tagsüber öfter das Stillen anbiete? Flasche will sie ja glücklicherweise nicht und mit dem Becher trinkt sie 3 Schlucke Wasser
Krümelmonster (11/09) ; Kuschelmaus (01/12)
teea
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Re: Beikoststart als "Mischmasch" (Brei + Fingerfood)?

Beitrag von teea »

Bei uns ist gerade Beikost-Pause. :roll:
Die letzte Woche gab es überwiegend die verschiedensten Obstsorten, das was er selbst gegessen hat (bzw. die Kleinstmengen, die er ablutschen konnte) und meistens noch ein paar Löffelchen püriertes Obst (Gemüse mochte er nicht). Alles in allem zwar keine riesigen Mengen, aber ein bisschen was war es eben doch.
Und am Sonntag dann hatte er ziemliche Probleme mit dem Stuhlgang. Er hatte zwar schon immer selten, immer 10-12 Tage zuletzt, aber am Sonntag hatte er richtig zu kämpfen (obwohl das letzte mal erst 6 Tage her war). Er hat schon den ganzen Nachmittag gejammert und gequengelt. Gegen Abend hat er dann angefangen zu drücken, fiel ihm richtig schwer, er hat zeimlich gejammert und es war dann auch wirklich viel fester als sonst.
Also hab ich jetzt mal eine Pause eingelegt, weil ich nicht weiß, ob es an der Beikost liegt.
Ich dachte eigentlich Obst wäre ganz gut verdaulich, zumindest nicht dass es zu "Verstopfung" führt?
Oder kann das ein Zeichen dafür sein, dass er noch nicht bereit ist? Wenn ich google, kommen dann Aussagen wie "die Verdauung des Babys muss sich eben erst dran gewöhnen", ist das wirklich so? Er soll sich doch nicht quälen müssen, dann stillen wir lieber weiter voll. :D
Liebe Grüße

Theresa
mit Fröschlein 02/12
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