Er trinkt seine Portion (nachts pro Flasche ca. 200 ml/ tagesüber pro Flasche ca. 180 ml) sehr enttspannt, 20 Minuten kommt auch hin.
Mengenmäßig ist das schon recht viel. Circa 600 ml nachts plus 500-700 ml tags, also 1100-1300 ml, da ist Anfangsnahrung gaaaanz eindeutig vorzuziehen. Und es wäre auch völlig OK, z.B. die nächtlichen Milchflaschen gaaanz langsam nach und nach über Verdünnung mit Wasser auszuschleichen.
Die PRE-Nahrung hab ich heute im Bioladen gar nicht gefunden, aber die Anfangsmilchnahrung 1, und das ist ja auch möglich.
Der Unterschied zwischen Pre und 1er besteht i.A. darin, dass bei Pre das einizige Kohlenhydrat Laktose ist, bei 1er zusätzlich zur Laktose noch Stärke - aber nur bei Firmen, die BEIDE Sorten anbieten(!). Einige Hersteller bieten nur 1er, 2er, 3er an - und da ist es durchaus möglich, dass die 1er OHNE Stärke ist (also eigentlich eine "Pre", aber der Hersteller nennt's nunmal nicht so). Hier lohnt ein genauer Blick auf die Zusammensetzung.
Ich ärgere mich ganz schön, dass ich mich in diesem Thema zu wenig schlau gemacht habe und wundere mich selbst über mich, weil es so gar nicht meine Art ist. Erst durch Zufall im Gespräch mit meiner Schwester sind wir auf das Thema gekommen und ich hab festgestellt, dass irgendwas nicht so richtig ist. Total blöd

Ja, das doofe Gefühl kann ich gut nachvollziehen - das kennen wir wohl alle, dass man irgendwie erst "hinterher" was kapiert, was viele andere offenbar von Anfang an "richtig" zu machen scheinen. Aber, bitte mach Dir bewusst: es ist kein Beinbruch, sondern nur ein Detail. Die Haltung dem Kind gegenüber, Deine Motive und Deine Liebe sind viiiiel bedeutsamer für Dein Kind als irgendwelche Kohlenhydrate oder Mineralstoffzusammensetzungen. Ein schlechtes Gewissen brauchst Du nicht zu haben (und es nützt auch eh nichts

). Also: Du LERNST noch, kein Problem (und das bleibt auch noch so, bis er 18 ist.

).
Vielleicht sollte ich Elias dann jetzt tagsüber einfach häufiger was Festes zum Essen anbieten, oder Alternativen? Er hat ja wirklich Freude am Essen, probiert alles mal selbst und lässt sich aber auch ganz gut füttern. Nur die Mengen sind eben noch klitzeklein, als hätte er einfach noch nicht so die Geduld. Er wird nämlich immer so giftig, wenns beim Füttern nicht schnell genug geht .
Häufiger anbieten finde ich eine gute Idee. Viele Kinder essen zum Beispiel nicht "gut"; wenn sie einfach zu hungrig sind. Sie mögen dann lieber die gewohnte Milch. Ein 10 Monate altes Baby kann ruhig mindestens 5 mal täglich etwas Festes vom Familientisch angeboten bekommen.
@jusl: Hab ich es richtig in Erinnerung, dass du Stillberaterin bist?`
Ja das stimmt
LG
Julia