Re: Fledermäuse am Haus
Verfasst: 04.08.2025, 10:17
Ja das lieben sie. Wir haben auch welche in den Ritzen und freuen uns wenn sie in der Dämmerung rumflitzen
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Ja das lieben sie. Wir haben auch welche in den Ritzen und freuen uns wenn sie in der Dämmerung rumflitzen
Nunja, Tollwut halt.Waldbewohnerin hat geschrieben: 03.07.2025, 21:16 Aber auch da geht es ja vornehmlich um Fledermäuse aus anderen Ländern. Ich habe auch noch mal recherchiert und nichts gefunden was europäische Fledermäuse an Krankheiten übertragen sollen.
Menschen werden von erkrankten Tieren nicht aktiv angegriffen, sondern vielmehr gebissen, wenn sie die Tiere aufnehmen und ihnen helfen wollen.
Betroffen sind nur einige der 25 Arten, darunter vor allem die Breitflügelfledermaus, aber auch Abendsegler, Braunes Langohr, Zwergfledermaus, Teich- und Wasserfledermaus sowie die Fransenfledermaus.
Rund 90 Prozent der Nachweise stammen aus der norddeutschen Tiefebene, also von Schleswig-Holstein und Niedersachen bis Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg.
Die Tollwut wird ausschließlich über Speichel auf Hautwunden übertragen. Von Kot geht keine Gefahr aus. Ohne direkten Kontakt zu den Tieren sind auch Hausbesitzer mit einem Fledermausquartier zum Beispiel im Dachstuhl keiner erhöhten Gefahr ausgesetzt. Solange man die Tiere nicht anfasst, werden selbst tollwütige Fledermäuse Menschen nicht angreifen.
Wichtigste Schutzmaßnahme ist daher, Fledermäuse nur mit dicken (Leder-)Handschuhen anzufassen. Das gilt besonders bei Tieren, die tagsüber im Freien gefunden werden, die flugunfähig sind oder auffälliges Verhalten zeigen. Wer häufigen Kontakt hat, zum Beispiel als Fledermausforscher oder -schützer, sollte sich vorbeugend gegen Tollwut impfen lassen.
[...]
Kommt es doch einmal zu einem Biss, muss das Tier nicht gleich tollwütig sein, es kann auch aus Angst zubeißen. Dennoch gilt: Die Bisswunde sollte sofort gründlich mit Wasser und Seife gereinigt werden. Dann ist unverzüglich ein Arzt aufzusuchen, so dass eine postexpositionelle Impfung, also eine Impfung nach erfolgtem Biss, rechtzeitig erfolgen kann. Wie die Fuchstollwut ist die Fledermaustollwut eine ohne Behandlung für den Menschen tödlich verlaufende Krankheit.
So lange man sie nicht anfasst, ist alles easy.Dorkas hat geschrieben: 02.07.2025, 21:51 Gesundheitlich bedenklich sind lebende Fledermäuse nicht. Und tote auch nicht, würde ich mal so sagen. [...]
Auch, wenn die Vorstellung von Fledermäusen vielleicht nicht so toll ist, gerade, wenn man tote Babys findet, würde ich nichts weiter unternehmen.
Also nicht selbst entsorgen, begraben o.ä.[...] sind Forscher und Behörden bemüht, infizierte Fledermäuse zu erfassen und ein landesweites Kontrollsystem aufzubauen. Die Veterinär- und Gesundheitsbehörden sind dabei auf die Mitarbeit von Fledermausbiologen und ehrenamtlichen Fledermausschützern angewiesen. Daher helfen sie mit und übergeben sie bitte gefundene tote Tiere an die zuständigen Behörden, so dass die Tiere in die deutschlandweite Kontrolle einfließen können.
Beide Zitate von hier:Was ist zu tun?
Aufgefundene Fledermäuse sollten nicht mit bloßen Händen angefasst werden . Verwenden Sie dicke Handschuhe, um das Tier in einem Karton mit kleinen Löchern sicherzustellen. Verständigen Sie eine(n) Fledermausbeauftragte(n) oder das Veterinäramt, damit das Tier gepflegt und gegebenenfalls untersucht werden kann.
Ich finde, dass kann auch niemand von einer Privatperson erwarten. Du hast dich ja schon gekümmert, das würden wahrscheinlich die wenigsten machen. Wer generell weiß, dass es aktiven Fledermausschutz in der Gegend gibt und nur gerade niemanden erreicht, kann die Tiere auch einfrieren.GemeineEsche hat geschrieben: 06.08.2025, 15:01 Ja das ist wirklich gut zu wissen.
Mit stellt sich jetzt nur die Frage, wie und wo ich eine tote Fledermaus konkret abgeben sollte. Ich hatte ja an den Fledermausschutz geschrieben und nie eine Antwort erhalten. Also wenn ich nicht innerhalb von 24 Stunden den Kadaver anderweitig loswerde, kommt er in die Tonne, tut mir leid...