dass alles plötzlich interessanter ist als stillen, ist normal. Ich ziehe mich zum Stillen wann immer möglich in einen ruhigen, idealerweise bekannten Raum zurück. Das klappt meistens deutlich besser. Zu Hause stillen wir nur noch im Schlafzimmer außer es ist "Troststillen". An manchen Tagen klappt auch hier einschlafen nur an einer Brust, ich konnte noch nicht feststellen, woran das liegt. Ich denke nicht, dass es irgendwas mit deiner Milchmenge zu tun hat.
Witzigerweise hatte meine Tochter die Phase mit dem Daumen auch. Sie hat entweder schon vor dem Andocken den Daumen direkt an die Brustwarze gehalten und versucht so anzudocken, oder wollte den Daumen nachträglich mit dazu schieben. Ich musste die Hand allerdings nur kurz halten; nach ein paar Schlucken war der Daumen vergessen. Ich fand das immer ganz süß, als wolle sie dem Daumen zeigen, wo er noch etwas lernen kann
Viel Glück und Geduld beim meistern dieser Phasen...