Hier im Ort gibt es einen ganz großen Umzug: der St. Martin auf seinem Pferd vorneweg, die Grundschule dahinter, dann die vier Kindergärten, diverse Spielgruppen und zum Schluss alle, die einfach so mitlaufen wollen. Und zwischendurch die Kapelle. Der Zug zieht zum Kirmesplatz, wo sich alle in fest vorgegebener Reihenfolge aufstellen (die Ordner haben das letztes Jahr ganz toll gemanagt). In der Mitte brennt das Martinsfeuer (mit freiwilliger Feuerwehr - seeeehr cool!), die Geschichte vom St. Martin wird von einem Schulkind mit Mikro vorgetragen und es wird die Geschichte vom St. Martin gespielt. Dann geht's zurück und alle Schul- und Kindergartenkinder erhalten eine prall gefüllte Tüte inkl. großem Weckmann vom St. Martin höchtspersönlich (dass der in zweifacher Ausführung agiert, fällt keinem Kind auf
Na jedenfalls wird es in unserem Kiga so organisiert, dass die Eltern der U3-Kinder verpflichtet werden mitzulaufen und zusätzlich wird eine bestimmte Anzahl anderer Eltern gebraucht. Eine Mutter bzw. ein Vater für 2 Kinder. Die Pläne, wer in welcher Reihe mit wem läuft, hängen vorher aus. Alles komplett durchorganisiert.
Hier wäre es also kein Problem, sich im Vorfeld als betreuender Erwachsener zu melden und dann halt mit seinem eigenen Kind und einem anderen zu laufen. Oder mit dem Kind ganz hinten ohne weitere Aufsichtsaufgabe mitzugehen. Die Eltern mit Buggy dürfen gar nicht zwischendurch gehen, sondern müssen hinten bleiben.