ich kann mir denken, dass so ein Kaiserschnitt auch eine Sache ist, bei der Frau sich unter Umständen Gedanken macht. Aber darauf haben wir manchmel keinen Einfluss ...
Herzliche Grüße
Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind
Selbstverständlich spürt er die. Jede Begegnung zwischen Mutter und Kind, die von Wohlgefühl geprägt ist, ist wervoll.momentan sieht es so aus (wer weiß, wie es morgen ist ... *seufz*), als hätte ich mich dazu entschlossen, die ganze Sache entspannt so weiterlaufen zu lassen, wie sie gerade ist. Heute Nacht hat mein Sohn dreimal (!) gestillt, natürlich im Halbschlaf, aber immerhin. Gegen 22 Uhr, 1 Uhr und 4 Uhr. Das letzte Mal sogar ohne zuzufüttern. Das hielt bis 6.15 Uhr.
Für mich wäre schon es wundervoll, würde das so bleiben. Für den Kleinen sicher auch. Dreimal ist doch klasse.
Das Vollstillen werde ich jetzt sicher nicht mehr (problemlos und stressfrei) erreichen. Und erzwingen möchte ich nichts. Dazu fehlt mir der Mut, ehrlich gesagt.
Nun stellt ich mir folgende Frage: Meinst Du, mein Junge "spürt" auch im Halbschlaf die Geborgenheit an der Mutterbrust und "erinnert" sich daran, ist sich irgendwie bewusst, dass er dort trinkt bzw. trank ...?
Ganz wie Du magst!Ich denke, ich gebe weiterhin die Flasche mit drei verschiedenen Saugern im Wechsel (verschiedene Stärken) und versuche ein- bis zweimal am Tag, ihm das BES "schmackhaft" (haha) zu machen. (Heute Morgen wollte er wieder nicht ...) Außerdem möchte ich dann und wann krampflos mit ihm zusammen in der großen Badewanne planschen und auch mal nackt kuscheln und versuchen, dass er mit der Brust spielt. Das BES hat er neugierig angeschaut. Ich habe gehört, dass Kinder immer wieder mal Interesse an der Brust haben, Monate später auch. Daher werde ich weiterhin abpumpen, falls dem einmal so sein sollte.
Was meinst Du dazu?
Das hängt von vielen Einflussgrößen ab. Wenn die Milchproduktion niemals nach der Geburt irgendwann mal in der Nähe der fürs Vollstillen benötigten Menge war, und dies über einen mehr oder weniger langen Zeitraum, wird sie es vermutlich auch später nicht sein, denn die mangelnde Milchbildung nach der Geburt hat ja URSACHEN (die möglicherweise später immernoch genauso vorliegen). Auf der anderen Seite kenne ich aus meiner Beratungserfahrung durchaus viele Fälle, in denen volles Stillen erst einige Wochen nach der Geburt gelang, und seitdem aber problemlos blieb. Hängt letztlich immer vom Einzelfall ab.Stimmt es eigentlich, dass es mit der Milchproduktion in den ersten Wochen nach der Geburt am besten funktioniert, und wenn man später noch "zu wenig Milch" hat, dass dann das Vollstillniveau ganz schwerlich bis gar nicht mehr erreicht werden kann? Habe ich irgendwo von einer Stillberaterin gelesen.
Die Entscheidung, wie Du Dein Baby ernähren möchtest, triffst nur Du allein. Die natürliche Stillzeit des Menschen dauert biologisch gesehen einige Jahre, von daher ist Dein Baby mit seinen 4 Monaten noch langelange im allerbesten Stillalter. Wenn Du Dich für eine Fortführung Eurer Stillbeziehung entscheidest, hättest Du also die allerbesten Gründe dafür. Genauso ist es in Ordnung, wenn Du entscheidest, Dein Baby überwiegend oder vollständig per Flasche zu ernähren - einfach weil Du es so möchtest, oder weil Dein Baby nun an die Flasche gewöhnt ist, oder aus jedem anderen Grund.Klar, ich könnte, aber möchte ich uns beiden das wirklich antun ...? Ich finde auch ich, dass mein Sohn eigentlich (...) schon zu weit ist, noch einmal komplett umgestellt zu werden. Er möchte die Flasche selbst festhalten, hält einen Löffel und schiebt ihn in den Mund ... Warum will ich eigentlich umstellen? Weil MIR das fehlt ... weil ich reuiig bin. Ihm fehlt es vielleicht nicht sonderlich (?).
Dafür wünsche ich Dir von Herzen alles Gute.Ich habe vor Weihnachten eine Therapie angefangen (aus anderen Gründen), da kann ich das Thema sicherlich auch gut besprechen, und vielleicht hat der Therapeut auch noch eine Idee, wie ich meinen Frieden mit dem Thema machen kann. Und ich kann mich vielleicht irgendwann trauen, mir zu sagen: Ich habe es unter diesen Voraussetzungen ganz toll gemacht, ganz viel gegeben. Und: Ich kann es leider nicht mehr ändern.
Das sicher nicht. Der Stillerfolg hängt definitiv nicht vom Geburtsgewicht des Babys ab.Mein Sohn ist schon mit vier Kilogramm auf die Welt gekommen (vielleicht ja ein weiterer Faktor ...)
Meinst Du diese Frage wirklich ernst?? Wegen der von Dir selbst benutzten Gänsefüßchen: Vermutlich nicht wirklich ernst.Glaubst Du, ich habe meinen Sohn "traumatisiert", als ich die Brust eines Tages tagsüber (ehrlich gesagt wegen der Koliken total entkräftet) weitestgehend durch die Flasche ersetzt habe?
Ich empfehle, dass Du diese Frage mit mondenkind besprichst, in Deinem eigenen Thread.Ich möchte auch noch mal nachfragen, weil auch ich zufüttern muss: kann man wirklich nicht auf vollstillniveau kommen, wenn das in den ersten Wochen nach der Geburt nie erreicht war? Was sind denn die ersten Wochen, welcher Zeitraum? Mein kleiner wird übermorgen 7 Wochen, im Krankenhaus wurde zugefüttert und die Hebamme riet mir ebenfalls zuzufüttern. Ich hatte den Ehrgeiz aufs Vollstillen zu kommen, dachte Weihnachten ich hätte das erreicht und dann hatte er laut Hebamme 150 g weniger (Zeitraum: 10 Tage) also riet sie wieder zuzufüttern was wir dann natürlich auch taten (und noch tun). Ich füttere jetzt mit BES und alle 2 Std.
Ist es für uns schon zu spät?
auch wenn Julia schon alles wichtige gesagt hat, kann ich meine Finger nicht stillhalten.Mammamia hat geschrieben:Warum will ich eigentlich umstellen? Weil MIR das fehlt ... weil ich reuiig bin. Ihm fehlt es vielleicht nicht sonderlich (?).
In ein paar Monaten hätte ich vermutlich ohnehin abgestillt, weil ich selbständig bin und langsam wieder Termine wahrnehmen müsste/möchte. Und wie beruhigt es mich, jetzt zu lesen, dass er auch im Halbschlaf das Stillen mitbekommt. Ich meine, es ist ja eh müßig, darüber nachzudenken, denn im Erwachsenenalter erinnern wir uns an GAR kein Stillen mehr.