Brusternährungsset – Schwierigkeiten

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Mammamia
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Re: Brusternährungsset – Schwierigkeiten

Beitrag von Mammamia »

Liees Nusserl,

ich kann mir denken, dass so ein Kaiserschnitt auch eine Sache ist, bei der Frau sich unter Umständen Gedanken macht. Aber darauf haben wir manchmel keinen Einfluss ... :-( Ich bin mir sicher, Du hast Deine Sache ganz toll gemacht!

Herzliche Grüße
Mammamia
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Re: Brusternährungsset – Schwierigkeiten

Beitrag von Mammamia »

Liebe Julia,

momentan sieht es so aus (wer weiß, wie es morgen ist ... *seufz*), als hätte ich mich dazu entschlossen, die ganze Sache entspannt so weiterlaufen zu lassen, wie sie gerade ist. Heute Nacht hat mein Sohn dreimal (!) gestillt, natürlich im Halbschlaf, aber immerhin. Gegen 22 Uhr, 1 Uhr und 4 Uhr. Das letzte Mal sogar ohne zuzufüttern. Das hielt bis 6.15 Uhr.
Für mich wäre schon es wundervoll, würde das so bleiben. Für den Kleinen sicher auch. Dreimal ist doch klasse.
Das Vollstillen werde ich jetzt sicher nicht mehr (problemlos und stressfrei) erreichen. Und erzwingen möchte ich nichts. Dazu fehlt mir der Mut, ehrlich gesagt.
Nun stellt ich mir folgende Frage: Meinst Du, mein Junge "spürt" auch im Halbschlaf die Geborgenheit an der Mutterbrust und "erinnert" sich daran, ist sich irgendwie bewusst, dass er dort trinkt bzw. trank ...? Seltsame Frage, ich weiß. Schon allein in Anbetracht der Tatsache, dass wir uns aktiv später ohnehin nicht mehr an unser Babyalter erinnern werden. Trotzdem, sie beschäftigt mich sehr.

Wie weiter? Ich denke, ich gebe weiterhin die Flasche mit drei verschiedenen Saugern im Wechsel (verschiedene Stärken) und versuche ein- bis zweimal am Tag, ihm das BES "schmackhaft" (haha) zu machen. (Heute Morgen wollte er wieder nicht ...) Außerdem möchte ich dann und wann krampflos mit ihm zusammen in der großen Badewanne planschen und auch mal nackt kuscheln und versuchen, dass er mit der Brust spielt. Das BES hat er neugierig angeschaut. Ich habe gehört, dass Kinder immer wieder mal Interesse an der Brust haben, Monate später auch. Daher werde ich weiterhin abpumpen, falls dem einmal so sein sollte.

Was meinst Du dazu?

Herzliche Grüße und einen guten Start euch allen in die Woche!
Mammamia

P.S.: Stimmt es eigentlich, dass es mit der Milchproduktion in den ersten Wochen nach der Geburt am besten funktioniert, und wenn man später noch "zu wenig Milch" hat, dass dann das Vollstillniveau ganz schwerlich bis gar nicht mehr erreicht werden kann? Habe ich irgendwo von einer Stillberaterin gelesen.
jusl
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Re: Brusternährungsset – Schwierigkeiten

Beitrag von jusl »

momentan sieht es so aus (wer weiß, wie es morgen ist ... *seufz*), als hätte ich mich dazu entschlossen, die ganze Sache entspannt so weiterlaufen zu lassen, wie sie gerade ist. Heute Nacht hat mein Sohn dreimal (!) gestillt, natürlich im Halbschlaf, aber immerhin. Gegen 22 Uhr, 1 Uhr und 4 Uhr. Das letzte Mal sogar ohne zuzufüttern. Das hielt bis 6.15 Uhr.
Für mich wäre schon es wundervoll, würde das so bleiben. Für den Kleinen sicher auch. Dreimal ist doch klasse.
Das Vollstillen werde ich jetzt sicher nicht mehr (problemlos und stressfrei) erreichen. Und erzwingen möchte ich nichts. Dazu fehlt mir der Mut, ehrlich gesagt.
Nun stellt ich mir folgende Frage: Meinst Du, mein Junge "spürt" auch im Halbschlaf die Geborgenheit an der Mutterbrust und "erinnert" sich daran, ist sich irgendwie bewusst, dass er dort trinkt bzw. trank ...?
Selbstverständlich spürt er die. Jede Begegnung zwischen Mutter und Kind, die von Wohlgefühl geprägt ist, ist wervoll.
Ich denke, ich gebe weiterhin die Flasche mit drei verschiedenen Saugern im Wechsel (verschiedene Stärken) und versuche ein- bis zweimal am Tag, ihm das BES "schmackhaft" (haha) zu machen. (Heute Morgen wollte er wieder nicht ...) Außerdem möchte ich dann und wann krampflos mit ihm zusammen in der großen Badewanne planschen und auch mal nackt kuscheln und versuchen, dass er mit der Brust spielt. Das BES hat er neugierig angeschaut. Ich habe gehört, dass Kinder immer wieder mal Interesse an der Brust haben, Monate später auch. Daher werde ich weiterhin abpumpen, falls dem einmal so sein sollte.

Was meinst Du dazu?
Ganz wie Du magst! :wink: Mach es so, wie es Dir sinnvoll erscheint.
Gib einfach Bescheid, wenn Du weitere Fragen hast bzw. weitere Begleitung wünschst.
Stimmt es eigentlich, dass es mit der Milchproduktion in den ersten Wochen nach der Geburt am besten funktioniert, und wenn man später noch "zu wenig Milch" hat, dass dann das Vollstillniveau ganz schwerlich bis gar nicht mehr erreicht werden kann? Habe ich irgendwo von einer Stillberaterin gelesen.
Das hängt von vielen Einflussgrößen ab. Wenn die Milchproduktion niemals nach der Geburt irgendwann mal in der Nähe der fürs Vollstillen benötigten Menge war, und dies über einen mehr oder weniger langen Zeitraum, wird sie es vermutlich auch später nicht sein, denn die mangelnde Milchbildung nach der Geburt hat ja URSACHEN (die möglicherweise später immernoch genauso vorliegen). Auf der anderen Seite kenne ich aus meiner Beratungserfahrung durchaus viele Fälle, in denen volles Stillen erst einige Wochen nach der Geburt gelang, und seitdem aber problemlos blieb. Hängt letztlich immer vom Einzelfall ab.

LG und alles Gute
Julia
Mammamia
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Re: Brusternährungsset – Schwierigkeiten

Beitrag von Mammamia »

Liebe Julia,

danke für Deine Zeilen!

Genau, das ist es ja nun gerade: Ich weiß schlichtweg nicht, ob am Anfang oder später die Milchmenge zum Vollstillen reichte, einerseits wegen der Plazentareste, andererseits, weil ich auf Anraten zufütterte. Und weil mir der Mut fehlte, es herauszufinden.
Ich werde es unter den gegebenen Umständen wohl nie herausfinden.
Klar, ich könnte, aber möchte ich uns beiden das wirklich antun ...? Ich finde auch ich, dass mein Sohn eigentlich (...) schon zu weit ist, noch einmal komplett umgestellt zu werden. Er möchte die Flasche selbst festhalten, hält einen Löffel und schiebt ihn in den Mund ... Warum will ich eigentlich umstellen? Weil MIR das fehlt ... weil ich reuiig bin. Ihm fehlt es vielleicht nicht sonderlich (?).

In ein paar Monaten hätte ich vermutlich ohnehin abgestillt, weil ich selbständig bin und langsam wieder Termine wahrnehmen müsste/möchte. Und wie beruhigt es mich, jetzt zu lesen, dass er auch im Halbschlaf das Stillen mitbekommt. Ich meine, es ist ja eh müßig, darüber nachzudenken, denn im Erwachsenenalter erinnern wir uns an GAR kein Stillen mehr. Aber unbewusst an Nähe, Also, warum sollte er da nicht im Dämmerzustand Dinge wahrnehmen und für immer abspeichern ... Gerüche, Haut auf Haut, das zärtliche Streicheln über sein Haar und die Wange, die Wärme ...
Nun heule ich. Soviel zu mir momenten. Kannste vergessen. ;-)

"Hätte, hätte, Fahrradkette ..."
Punkt.

Ich habe vor Weihnachten eine Therapie angefangen (aus anderen Gründen), da kann ich das Thema sicherlich auch gut besprechen, und vielleicht hat der Therapeut auch noch eine Idee, wie ich meinen Frieden mit dem Thema machen kann. Und ich kann mich vielleicht irgendwann trauen, mir zu sagen: Ich habe es unter diesen Voraussetzungen ganz toll gemacht, ganz viel gegeben. Und: Ich kann es leider nicht mehr ändern. Und: Alles ist gut. Brust oder nicht. Mein Sohn ist schon mit vier Kilogramm auf die Welt gekommen (vielleicht ja ein weiterer Faktor ...) und strotzt nur so vor Gesundheit. Mit 20 Wochen trägt er zum Teil Größe 74.
Punkt.

Und was vergesse ich darüber hinaus? Dass ich mindestens zehn Wochen JEDE Mahlzeit teilgestillt habe (seltsamerweise fand ich das damals und vor den Koliken auch gar nicht so schlimm, denn ich konnte mal weg, der Papa konnte mal ran, ich konnte mal eine Stunde schlafen ...) und danach bis heute immer "auf Wunsch".
Besser als nichts.
Punkt. Punkt. Punkt.

Herzliche Grüße,
Mammamia.

P.S.: Deine Einschätzung: Glaubst Du, ich habe meinen Sohn "traumatisiert", als ich die Brust eines Tages tagsüber (ehrlich gesagt wegen der Koliken total entkräftet) weitestgehend durch die Flasche ersetzt habe? Ich weiß nicht mehr genau, wie das war, aber ich denke so zurück: Ich habe an diesem Tag nicht oder nur ein- oder zweimal gestillt, an den Folgetagen immer mal wieder. Nachts und morgens aber immer – bis er dann eben nicht mehr wollte. Würde ich ein Traume bemerken? Danke Dir. Für alles.
jusl
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Re: Brusternährungsset – Schwierigkeiten

Beitrag von jusl »

Klar, ich könnte, aber möchte ich uns beiden das wirklich antun ...? Ich finde auch ich, dass mein Sohn eigentlich (...) schon zu weit ist, noch einmal komplett umgestellt zu werden. Er möchte die Flasche selbst festhalten, hält einen Löffel und schiebt ihn in den Mund ... Warum will ich eigentlich umstellen? Weil MIR das fehlt ... weil ich reuiig bin. Ihm fehlt es vielleicht nicht sonderlich (?).
Die Entscheidung, wie Du Dein Baby ernähren möchtest, triffst nur Du allein. Die natürliche Stillzeit des Menschen dauert biologisch gesehen einige Jahre, von daher ist Dein Baby mit seinen 4 Monaten noch langelange im allerbesten Stillalter. Wenn Du Dich für eine Fortführung Eurer Stillbeziehung entscheidest, hättest Du also die allerbesten Gründe dafür. Genauso ist es in Ordnung, wenn Du entscheidest, Dein Baby überwiegend oder vollständig per Flasche zu ernähren - einfach weil Du es so möchtest, oder weil Dein Baby nun an die Flasche gewöhnt ist, oder aus jedem anderen Grund.
Ich habe vor Weihnachten eine Therapie angefangen (aus anderen Gründen), da kann ich das Thema sicherlich auch gut besprechen, und vielleicht hat der Therapeut auch noch eine Idee, wie ich meinen Frieden mit dem Thema machen kann. Und ich kann mich vielleicht irgendwann trauen, mir zu sagen: Ich habe es unter diesen Voraussetzungen ganz toll gemacht, ganz viel gegeben. Und: Ich kann es leider nicht mehr ändern.
Dafür wünsche ich Dir von Herzen alles Gute.
Mein Sohn ist schon mit vier Kilogramm auf die Welt gekommen (vielleicht ja ein weiterer Faktor ...)
Das sicher nicht. Der Stillerfolg hängt definitiv nicht vom Geburtsgewicht des Babys ab.
Glaubst Du, ich habe meinen Sohn "traumatisiert", als ich die Brust eines Tages tagsüber (ehrlich gesagt wegen der Koliken total entkräftet) weitestgehend durch die Flasche ersetzt habe?
Meinst Du diese Frage wirklich ernst?? Wegen der von Dir selbst benutzten Gänsefüßchen: Vermutlich nicht wirklich ernst. ;-)

LG
Julia
mattisma
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Re: Brusternährungsset – Schwierigkeiten

Beitrag von mattisma »

Hallo Julia, hallo Mammamia,

Ich les hier ganz berührt mit und wünsch dir alles Gute Mammamia und dass ihr den für euch richtigen Weg findet.

Ich möchte auch noch mal nachfragen, weil auch ich zufüttern muss: kann man wirklich nicht auf vollstillniveau kommen, wenn das in den ersten Wochen nach der Geburt nie erreicht war? Was sind denn die ersten Wochen, welcher Zeitraum? Mein kleiner wird übermorgen 7 Wochen, im Krankenhaus wurde zugefüttert und die Hebamme riet mir ebenfalls zuzufüttern. Ich hatte den Ehrgeiz aufs Vollstillen zu kommen, dachte Weihnachten ich hätte das erreicht und dann hatte er laut Hebamme 150 g weniger (Zeitraum: 10 Tage) also riet sie wieder zuzufüttern was wir dann natürlich auch taten (und noch tun). Ich füttere jetzt mit BES und alle 2 Std.

Ist es für uns schon zu spät?


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jusl
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Re: Brusternährungsset – Schwierigkeiten

Beitrag von jusl »

Ich möchte auch noch mal nachfragen, weil auch ich zufüttern muss: kann man wirklich nicht auf vollstillniveau kommen, wenn das in den ersten Wochen nach der Geburt nie erreicht war? Was sind denn die ersten Wochen, welcher Zeitraum? Mein kleiner wird übermorgen 7 Wochen, im Krankenhaus wurde zugefüttert und die Hebamme riet mir ebenfalls zuzufüttern. Ich hatte den Ehrgeiz aufs Vollstillen zu kommen, dachte Weihnachten ich hätte das erreicht und dann hatte er laut Hebamme 150 g weniger (Zeitraum: 10 Tage) also riet sie wieder zuzufüttern was wir dann natürlich auch taten (und noch tun). Ich füttere jetzt mit BES und alle 2 Std.

Ist es für uns schon zu spät?
Ich empfehle, dass Du diese Frage mit mondenkind besprichst, in Deinem eigenen Thread. ;-) Sie kennt Eure Geschichte besser als ich.
Ob es für Euch "zu spät" ist, muss erstmal mit Hilfe gesicherter Daten abgeschätzt werden; da ist mondenkind gerade dabei. Davon abgesehen: Babys profitieren IMMER von Muttermilch. Und eine lange, glückliche, erfüllte Stillbeziehung muss keinesfalls davon abhängen, ob bis zum Beikoststart täglich zugefüttert wird oder nicht. Von daher, finde ich, passt "zu spät" irgendwie nicht - was genau hättest Du denn "früher" tun sollen??.. Und was würde Dir dieses Wissen jetzt noch nützen?
Lieber nach vorn schauen und Baby genießen; bei mondenkind bist Du da in den besten Händen.

LG
Julia
Lucccy
ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Brusternährungsset – Schwierigkeiten

Beitrag von Lucccy »

Hallo,
Mammamia hat geschrieben:Warum will ich eigentlich umstellen? Weil MIR das fehlt ... weil ich reuiig bin. Ihm fehlt es vielleicht nicht sonderlich (?).

In ein paar Monaten hätte ich vermutlich ohnehin abgestillt, weil ich selbständig bin und langsam wieder Termine wahrnehmen müsste/möchte. Und wie beruhigt es mich, jetzt zu lesen, dass er auch im Halbschlaf das Stillen mitbekommt. Ich meine, es ist ja eh müßig, darüber nachzudenken, denn im Erwachsenenalter erinnern wir uns an GAR kein Stillen mehr.
auch wenn Julia schon alles wichtige gesagt hat, kann ich meine Finger nicht stillhalten.

Aber was hindert Dich an einem Versuch, nochmal umzustellen? Gerade, wenn es Dich traurig macht. Wenn Du es versuchst, kannst Du nachher immer sagen "ich habe es versucht" und bleibst nicht im "was wäre wenn" hängen.
Ich persönlich bin über unseren Stillstart auch ab und an noch traurig, aber die Infos hier im SuT lassen mich das mittlerweile aus einem anderen Blickwinkel sehen, so dass ich damit immer mehr ins Reine komme.

Und in ein paar Monaten ist in Baby-Zeit noch sehr lange hin. Und Auswärts-Termine sind kein Grund komplett abzustillen - in ein paar Monaten kann da ja auch schon Beikost Deine Abwesenheit überbrücken.

Gruß Lucccy
Mammamia
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Re: Brusternährungsset – Schwierigkeiten

Beitrag von Mammamia »

Liebe Julia,

danke für Deine Hilfe!

Mit "zu weit" meine ich den Umstieg noch einmal komplett auf die Brust.

Noch einmal konkret nachgefragt, weil ich es mir in der Praxis wirklich schwierig vorstelle: Um den Umstieg noch einmal zu schaffen (mit BES), müsste ich komplett auf alle künstlichen Sauger verzichten? Oder wäre Deiner Meinung nach die alte Vorgehensweise wieder erreichbar, nach der ich zunächst stillte und dann die Flasche reichte? Wohl eher nicht, was?

Nach wie vor nimmt mein Sohn nachts die Brust.

Danke und herzliche Grüße,
Mammamia

P.S.: Ja, die letzte Frage mit dem Traume meine ich leider ernst ...
Mammamia
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Re: Brusternährungsset – Schwierigkeiten

Beitrag von Mammamia »

Liebe Lucccy,

danke für Deinen Post!

Was mich hindert? Gute Frage. Ich glaube, es ist vor allem der fehlende Mut, auf künstliche Sauger zu verzichten beziehungsweise unterwegs mit dem BES zu stillen (obwohl ich den größten Hunger wohl "nackt" stillen und mich dann irgendwohin zurückziehen könnte ...).
Und es ist auch das fehlende Verständnis in meinem Verwandten- und Freundeskreis. Meinem Mann ist es mittlerweile aber egal. "Mach, was Du willst", das heißt, ich muss wirklich allein entscheiden ... aber gerade das fühlt sich ja eben – mit Verlaub – ziemlich beschissen an. (Ich mache ja nicht umstonst eine Therapie, Entscheidungen treffen fiel mir immer schon schwer.)
Der Support aus dem Freundes- und Bekanntenkreis etc. spielt keine Rolle, ich weiß. Aber mein Sohn will das BES gerade nicht, will die Brust tagsüber nicht. Ich biete sie ihm mehrfach an, mit oder ohne BES. (Bräuchte ich da vielleicht ein "System"?) Ich bin froh, dass er nachts noch dran geht. Wie er da so entspannt in meinen Armen liegt und saugt, kräftig saugt, toll. Tja.

Ein denkbares Wohlfühlziel für mich wäre: Beikost und stillen (zufüttern würde ja durch die Beikost weitestgehend wegfallen). Doch ich setze mich so unter Druck, wie lange kann ich noch so faseln? Mit jedem Tag sinkt doch die Chance, noch einmal umzustellen. Dilemma. Ich geh mir selbst auf den Keks ... ;-)

Zurück zum Wesentlichen: Ich müsste also tatsächlich mit dem Flaschensauger am BES beginnen. Brusthütchen halten nicht richtig. Vielleicht mache ich da ja auch etwas falsch. (Julia: Kann man bei eher kurzen BW die Größe M verwenden?)
Und dann ist mir noch immer nicht klar, wie lange so eine Umgewöhnung dauert und ob man "radikal" mit Sauger (BES) stillen müsste, das heißt: Flaschen weg.

??

Herzlichen Gruß,
Mammamia
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