Jetzt ist sie 13 Monate alt und sie lässt sich seit einiger Zeit auch mal vom Papa ins Bett bringen oder beruhigen. Das finde ich schön, weil ich so auch mal abends aus dem Haus kann, aber der Normalfall ist trotzdem noch das kuschelige Einschlafstillen.
Ich kann mir also schon vorstellen, dass die Verbindung Stillen-Einschlafen da ist (und vielleicht noch Tragen-Schlafen oder Schaukeln im Wagen-Schlafen). Die Frage ist aber doch, ob das ein Problem ist oder ob man es nur dadurch zu einem macht, dass man davon ausgeht, dass Babys dies und das "alleine können" müssen. Meiner Erfahrung nach haben die Eltern, die das von ihren Kindern erwarten, am meisten Stress und nicht am wenigsten. Sie haben oft mehr Gebrüll aber vor allem auch viel mehr das Gefühl, ihr Kind müsse dieses und jenes Ziel (durchschlafen, alleine einschlafen, so und so viel essen...) jetzt langsam mal erreichen. Sie zweifeln viel mehr an sich und ihren Kindern. Und sind nachts genauso oft wach, weil sie Schnuller suchen müssen.
Deshalb würde ich sagen: Ja, möglicherweise "gewöhnt" sich ein Kind ans Einschlafstillen, aber wieso ist das ein Problem? Es wird sich das auch schon wieder abgewöhnen. Und in einem gewissen Alter (bei meiner Kleinen merke ich jetzt mit 13 Monaten, dass sie so langsam dafür bereit ist) kann man ja auch auf sanfte Art und Weise nachhelfen - WENN es einen stört.
LG Elena