Nicht einschlafstillen-suche Argumente gegen diese Sichtweis

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gisasz
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Nicht einschlafstillen-suche Argumente gegen diese Sichtweis

Beitrag von gisasz »

+e

Folgendes Argument kriege ich in derKraGRu gegens Einschalfstillen immer zu hören:
"Wenn das Kind an der Brust einschläft und später in einer andern Situation aufwacht, will es natürlich die Brust, weil die veränderte Situation ihm Angst macht/es wundert..."also soll es lieber alleine einschlafen, dann wird es auch weiterschlafen, wenn es zwischendrin mal aufwacht.
Klar, diese Argumentation ist aus JKKSL, aber sie klingt so logisch, dass ich nicht so richtig weiß, wie ich das kurz,prägnant, verständlich entkräften kann...

Was sagt ihr dazu???
Captainsparrow

Re: Nicht einschlafstillen-suche Argumente gegen diese Sichtweis

Beitrag von Captainsparrow »

mein großer war ein flaschenkind und ist auch oft an der flasche eingeschlafen. er war fast von anfang an ein durchschläfer, wo ist der unterschied zum einschlafstillen :?:
und wenn man abends am bett sitzt und sein kind liebevoll streichelt bis es einschläft, dann vermisst es das doch auch wenn es aufwacht. bliebe demzufolge nur kind wortlos ins bett legen, nix mehr sagen, kein liebevolles kuscheln, tür zu, bumm. na mahlzeit...
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hazelnut
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Re: Nicht einschlafstillen-suche Argumente gegen diese Sichtweis

Beitrag von hazelnut »

"Wenn das Kind an der Brust einschläft und später in einer andern Situation aufwacht, will es natürlich die Brust,"

ist bei uns nicht so. Ich bin heilfroh, dass wir endlich Einschlafstillen können... Wir genießen es beide.

Er wacht immer mal wieder auf, auch wenn wir ins Bett nachkommen, dann gehen die Augen aber wieder zu und er schläft weiter ohne, dass er stillen möchte...

Ist das bei Euch so?

Aber gut, ich darf zu solchen Sachen eh immer nichts sagen. Ich schlafe als erwachsene Frau wahnsinnig ungerne alleine und dann auch schlechter ein. Ich genieße es neben meinem mann zu schlafen und jetzt auch neben meinem Sohn. Und ich schlafe nachts nicht immer durch, wenn ich aufwache will ich, nicht immer, aber oft, was trinken und geh dafür sogar ein Stockwerk tiefer, wenn ich vergessen habe Wasser mit hoch zunehmen... weil ich ohne was zu trinken dann nicht einschlafen kann...
LG von Hazelnut (30) mit kleinem Grinsefisch (10/09) an der Hand, kleiner Maus (07/12) auf dem Arm und Sternchenhimmel im Herzen

The sea is deep and the world is wide. Oh how I long to sail...
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Sunny09
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Re: Nicht einschlafstillen-suche Argumente gegen diese Sichtweis

Beitrag von Sunny09 »

gisasz hat geschrieben:+e

Folgendes Argument kriege ich in derKraGRu gegens Einschalfstillen immer zu hören:
"Wenn das Kind an der Brust einschläft und später in einer andern Situation aufwacht, will es natürlich die Brust, weil die veränderte Situation ihm Angst macht/es wundert..."also soll es lieber alleine einschlafen, dann wird es auch weiterschlafen, wenn es zwischendrin mal aufwacht.
Klar, diese Argumentation ist aus JKKSL, aber sie klingt so logisch, dass ich nicht so richtig weiß, wie ich das kurz,prägnant, verständlich entkräften kann...

Was sagt ihr dazu???
Bei uns trifft es LEIDER voll zu. So schön wie das Einschlafstillen auch ist, mein Sohn KANN NICHT MEHR anders einschlafen, seit wir Familienbett + Einschlafstillen praktizieren. Und das ist jetzt insbesondere abends so anstrengend und Nerven raubend, wenn er alle 10 min wach wird und weint. Ich hab mir geschworen, das ich das beim nächsten Kind irgendwie anders lösen muss. Sorry, dass ich dir da keine entkräftenden Argumente liefern kann. Würde ich ja gerne, aber das ist meine Erfahrung dazu. :oops:
Liebe Grüße
Sunny mit Erforscher (09/09) und Entdecker (04/12)
*
EhMiPB

Re: Nicht einschlafstillen-suche Argumente gegen diese Sichtweis

Beitrag von EhMiPB »

bei uns ist es so, dass er auch oft weiterschläft nachdem ich ihn auf die andere seite gelegt habe oder ihm einfach gesagt habe, dass ich noch da bin.
inmediasres
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Re: Nicht einschlafstillen-suche Argumente gegen diese Sichtweis

Beitrag von inmediasres »

Hallo,

das Argument bei JKKSL ist, dass das Kind nur dann wieder allein einschlafen kann, wenn es beim Aufwachen dieselbe Situation vorfindet wie beim Einschlafen. Schläft es also an der Brust oder auf dem Arm ein und wacht dann im Bett auf, schreit es nach der Mutter.

Wäre das der Fall, müsste es aber auch andersherum gelten: Ist das Kind gewöhnt, allein in seinem Bett einzuschlafen, und wacht dann auf dem Arm der Mutter auf, schreit es nach seinem Bett.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein kleines Kind sich darüber beschwert, bei seiner Mama aufzuwachen. :wink:

Außerdem wissen kleine Kinder nicht, dass alles in Ordnung ist, auch wenn Mama nicht im Raum ist. Unsere Babys wissen nichts von Kinderzimmern oder Babyphones. Bis zu einem gewissen Alter wissen sie ja noch nicht einmal was von Objektpermanenz. Alleinsein ist für sie gleich verlassen sein, schutzlos sein und Todesangst. Man kann ihnen unter Umständen abtrainieren, diese Angst zu äußern, aber man kann ihnen nicht beibringen, dass sie keine Angst zu haben brauchen.

Viele Grüße
Karin
Sagittaria
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Re: Nicht einschlafstillen-suche Argumente gegen diese Sichtweis

Beitrag von Sagittaria »

inmediasres hat geschrieben: Außerdem wissen kleine Kinder nicht, dass alles in Ordnung ist, auch wenn Mama nicht im Raum ist. Unsere Babys wissen nichts von Kinderzimmern oder Babyphones. Bis zu einem gewissen Alter wissen sie ja noch nicht einmal was von Objektpermanenz. Alleinsein ist für sie gleich verlassen sein, schutzlos sein und Todesangst. Man kann ihnen unter Umständen abtrainieren, diese Angst zu äußern, aber man kann ihnen nicht beibringen, dass sie keine Angst zu haben brauchen.
Super schön geschrieben! So ist es :wink:

Klar wollen die Kinder, aus Sicherheitsgründen (!), wenn sie nachts aufwachen sehen, dass alles noch genauso so sicher ist, wie beim einschlafen. Ist für sie instinktiv und lebensnotwendig. 10.000 Jahre Sesshaftigkeit gegen 100.000e Jahre in freier Wildbahn!

Das Argument ist richtig, aber in meinen Augen kein Grund nicht einschlafzustillen, sondern ein ganz deutliches pro fürs Familienbett und dafür, dass Kinder insb. Babys niemals alleine in ein Bett gehören, sondern eben zu Mama und Papa dazu - ich sage das entsprechend argumentierenden Leuten auch so, dass dieser Schuss komplett nach hinten losging und sie gerade selbst das Hauptargument gegeben haben, warum ein Kind zur Mutter ins Bett gehört :mrgreen:

Bis zu einem gewissen Alter, nämlich bis dahin, wenn das Gehirn reif dazu ist, brauchen die Kinder nachts Nahrung, danach, eben bis das Bedürfnis gestillt ist, kuscheln und nuckeln und hey, mal ehrlich lieber aufstehen und Schnulli wieder rein schieben oder panisch schreiendes Kind trösten müssen oder lieber Shirt hoch und Kind kurz an die Brust?

:lol:
LIEBE Grüße,
Denise, Anna (12/2007), Mika (05/2010), Jonathan (08/2013) und Lebens/Liebespartner Thomas

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Re: Nicht einschlafstillen-suche Argumente gegen diese Sichtweis

Beitrag von Aschenputtel »

Ich abonnier mal!

Ist übrigens auch die Sichtweise von "Schlaf Kindlein, veflixt noch mal" (Irina Prekop), so weit ich mich erinnern kann! Meine Stillberaterin meinte auf meine Frage nach dem Einschlafstillen, dass sie zwar mit Irina Prekop grundsätzlich schon einverstanden sei, aber in diesem Punkt nicht. Einschlafstillen sei eine gesunde und die schönste Möglichkeit fürs Kind in den Schlaf zu finden.

Und weiter???? Warum ist das so? Gibts nix wissenschaftliches???

Über die praktischen Vorteil bin ich ja im Bilde 8)
Liebe Grüße, Aschenputtel, Schnupse (08/07) kleine Schnucke (06/13), zwei Sternchen (08/14 und 01/15) und Strahlemann (05/16)
Meine Babys sind ohne Hilfsmittel geboren, (langzeit)gestillt, (langzeit)familiengebettet, (langzeit)getragen, nicht geimpft, nicht bebreit, unbeschnullert und teilzeitwindelfrei bzw. stoffgewickelt.
Sarek
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Re: Nicht einschlafstillen-suche Argumente gegen diese Sichtweis

Beitrag von Sarek »

wir einschlafstillen von Anfang an und seit kurzem reicht bei nächtlichem Aufwachen manchmal auch etwas streicheln und beruhigende Worte.

Aber ein befreundetes Pärchen legt ihr Töchterchen(5 Monate) immer wach in den Stubenwagen. Natürlich mit Spieluhr und Nuckel. Wenn sie nachts aufwacht, dann verlangt sie auch nach dem Nuckel. Aber kurioser Weise schläft sie abends alleine ein.

Und wenn ich wieder mal 1h neben unserem Töchterchen im Bett liege und sie bei jeder Bewegung aufwacht, dann bin ich etwas neidisch. Doch letzendlich genieße ich diese Nähe und weiß, das es sich irgendwann ändert.

Solidarische Grüße

Sarek
01/84 mit 05/09
layla
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Re: Nicht einschlafstillen-suche Argumente gegen diese Sichtweis

Beitrag von layla »

Hm, bei uns ist es so, dass sich das immer wieder verändert hat. Ab dem 3. Monat ging kein Einschlafstillen mehr, nur noch Einschlaftragen. Mit einem Jahr ging dann Einschlafstillen plötzlich wieder. Nachts hat mein Sohn nur mit stillen weitergeschlafen. Mittlerweile ist es oft immer noch so, aber nicht immer. Er schläft auch oft weiter ohne, dass ich stille.
Ich vermute, dass es kein schlagendes Gegenargument gibt. Manche Kinder scheinen tatsächlich besser zu schlafen, wenn sie nicht mehr einschlafstillen, andere wachen trotzdem andauernd auf. Manche schlafen durch, obwohl sie einschlafgestillt werden oder nachts nach kurzem aufwachen weiter schlafen können ohne gestillt zu werden.

Ich finde es stimmt einfach nicht in der Absolutheit zu sagen, wenn die Kinder nicht einschlafgestillt werden, können sie auch alleine weiterschlafen. Jedes Kind ist da anders. Manche brauchen auch länger oder sind anhänglicher, brauchen mehr Nähe zum schlafen als andere.

Ich habe ein paar Mütter kennengelernt, die sich und ihre Kinder konsequent durch Schlafprogramme gequält haben und es hat nichts gebracht.

Insgesamt denke ich, dass es für Kinder einfach keine pauschal gültige Aussage gibt.
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