pallina hat geschrieben:
vielleicht sind ja kinder doch so kompetent, dass sie nicht zuviel davon essen würden, wenn es einfach ganz entspannt gehandhabt würde...
oder meint ihr beim zucker hört die kompetenz auf?
Leider weiß ich die Quelle nicht (wenn sie jemand kennt, bin ich an Infos interessiert), aber da ich es schon von mehreren Seiten gelesen/gehört habe, denke ich mal, dass da was dran ist: angeblich gibt es eine Kleinkinderstudie, wo man die Kinder selbst hat entscheiden lassen, was sie von einem ausgewogenen Buffet essen. Dabei haben die Kinder sich zwar auf den ersten Blick manchmal "einseitig" (auf einen Tag/eine Mahlzeit gerechnet) ernährt - also z.B. mal nur rohe Leber *schüttel* und dann nur trockenes Brot - aber über mehrere Tage gerechnet wohl doch recht ausgewogen und mit allen nötigen Nährstoffen und Vitaminen. Man kann wohl Kindern durchaus zutrauen, dass sie sich das holen, was sie brauchen.
Dann wurden Produkte, die Raffinadezucker enthalten (sprich: Süßes, Kuchen, ...) dem Buffet zugefügt - mit dem Ergebnis, dass dann fast nur noch dieses unnatürlich Süße Zeug gegessen wurde und von Ausgewogenheit keine Spur mehr übrig war. Begründung: zuckerhaltige und stärkehaltige natürliche Nahrung ist sehr energiereich. Für ein Lebewesen ist es also effizient, sich damit zu ernähren, weshalb das Gehirn irgendeinen Belohnungsmechanismus hat, wenn wir sowas essen. Der wird aber eben durch künstlich gesüßte Sachen völlig überangeregt - Zuckersucht kann man es wohl also durchaus nennen.
Ich muss echt nochmal suchen, ob ich diese angebliche Studie nicht doch mal finde - einleuchten tut es mir nämlich...