Ich bin ein großer Verfechter der "Zucker ist wirklich ungesund-These". Ich gebe ja zu, dass ich heimlich (wenns Kind im Kiga ist) mich nicht beherrschen kann - arbeite aber dran...
Janek ist das erste Jahr komplett ohne Zucker aufgewachsen, dann das zweite sogut wie ohne, aß mit Vorliebe Reiswaffel (ungesüsst)und Früchte. Nun geht er in den Kiga und dort gibt es natürlich Süsses. Als Aufräumbelohnung Gummibärchen und bei Kindergeburtstagen Kuchen in Massen. Auch sieht er bei den anderen, wenn die ihr Vesper auspacken, was die für "tolle" Dinge mithaben
Seitdem ist er regelrecht süßes-gierig. Reiswaffel und Früchte sind out.Jeden, den er kennt, bettelt er um süsses an, kein Oma-Mitbring-geschenk ist ihm so lieb wie Schokolade. Natürlich bekommt er von mir auch, eingeteilt, aber sein Standartsatz zuhause ist: Krieg ich ein Gummibärchen? Und das jede Stunde. Und er sagt, wenn er Geburtstag hat, wünscht er sich Schokolade. Und wenn er groß ist, darf er all die Dinge essen, die bei uns im Dorfladen liegen. Sagt er.
Das macht mich irgendwie schon traurig, dass ich es ihm so vorenthalte und das er so sehr süsses-fixiert ist.
Gibt es denn einen entspannten Weg, damit umzugehen?
Manche sagen ja, unbegrenzt anbieten, dann hören sie schon von alleine auf, nach diesen Dinge zu gieren. Aber ich glaube, dann isst er zu den Mahlzeiten gar nichts mehr.
Wie macht ihr das???
11/03 ,
07/07 und
06/09