Da ich auch selbst wieder angefangen habe zu arbeiten in der Stillzeit, mein Senf dazu:
Lechera hat geschrieben:Meine Tochter wird in zwei Wochen 1 Jahr alt. Ich habe sie bisher sehr gerne gestillt bzw. tue das immer noch gerne, aber im März fange ich wieder an zu arbeiten und wir müssen uns auf folgendes einstellen:
- Kinderfrau an drei Tagen i.d. Woche
- Dienstreisen mit meiner Abwesenheit in der Nacht (meine Tochter mitzunehmen ist keine geeignete Möglichkeit)
Kommt die Kinderfrau zu Euch oder ist die Kleien in einer kleiner Kindergruppe untergebracht?
Meine Kinder konnten super schlafen zusammen mit den anderen, ohne Einschlafzustillen.
Das war für mich eine positive Überraschung bei Lisa, bei Mara fand ich es dann nicht mehr verwunderlich!
Lechera hat geschrieben:Jetzt mache ich mir die ganze Zeit darüber Sorgen, wie diese Dinge mit folgenden "Gewohnheiten" von uns zusammen zu bringen sind:
Gewohnheiten ändern sich, das können auch Kinder unterscheiden.
Allerdings brauchen meine immer eine Ansage, wie es nach einer Ritualänderung weiter geht, die Ritualänderung muss ebenfalls ein Ritual nach sich ziehen, also wenn ich morgens aus dem Haus gehe, muss ich Mara mit runter nehmen, in die Karre setzen, egal ob Papa und Lisa schon angezogen sind oder nicht...
Lechera hat geschrieben:- Stillen zum Einschlafen - für die Schläfchen Tags sowie am Abend
Schläft sie beim Stillen ein oder stillst Du sie und legst Dich dann dazu?
Für mich war hilfreich, meine Kinder in der Übergangszeit während des Stillens wach zu halten und sie dann mit mir zusammen hinzulegen, der nächste Schritt (bei Lisa, Mara hat ja ihre Schwester neben sich), immer abwechselnd mit dem Papa das Einschlafen ohne Brust zu begleiten.
Lechera hat geschrieben:- Beruhigung beim Wachwerden über Nacht (zwischen 2 und 5 Mal) nur über's Stillen (sonst wird sie sehr wütend - egal, ob ich oder der Papa etwas anderes versuchen)
War bei uns auch so, aber wenn ich weg war, war ich weg. Niemand konnte mich wieder hin zaubern und nach einer Weile haben beide Kinder die Sinnlosigkeit der Brüllerei erkannt.
Lechera hat geschrieben:- Sie bekommt nur die Brust - keine Flasche und keinen Schnuller (ich habe mal Tagsüber versucht, ihr Wasser in der Flasche anzubieten - sie kaut nur dran rum)
Ja, so lange Du mit der Brust da bist, wenn Durst ohne Mama, dann geht auch die Flasche, fand ich bei meiner Dauernucklerin Lisa mehr als spannend!
Lechera hat geschrieben:Es stellt sich nicht die Frage, ob ich abstille. Das will ich gerne weiter machen. ABER: WIE SCHAFFT DIE KINDERFRAU SIE ZUM SCHLAFEN ZU BRINGEN tagsüber, wenn ich nicht da bin UND WIE SCHAFFT ES DER PAPA SIE ABENDS INS BETT ZU BRINGEN UND NACHTS ZU BERUHIGEN, wenn ich auf Dienstreisen bin????????
Na ja, letztendlich ist ziemlich sicher, dass Deine Tochter ihren Schlaf braucht, irgendwann schläft sie ein!
Wenn Du sie abstillen willst für Deine Sicherheit, dann mach es, aber wie schon erwähnt, ich sehe da keinen großen Sinn drin, zumal es für einem selbst als Mutter sehr brutal vorkommt, man stillt sein Kind ab und lässt es dann auch noch im Anschluss daran alleine!
Für mich war wichtig, dass ich mich selbst wieder beruflich verwirklichen kann, ABER den Kindern in meinem Rahmen noch das gebe, was sie mögen.
Lechera hat geschrieben:Wir haben schon angefangen, anderes zu "trainieren", aber ohne viel Erfolg...
Meine Erfahrung mit sehr sturköpfigen eigenen Kindern, so lange Mutter greifbar, muss alles so bleiben wie es war.

Wenn dem nicht mehr so ist, greifen sie zu einem ihnen einfallenden Plan B.
Eine Bekannte von mir hat übrigens bei ihrem ersten Kind eine für mich mehr als brutale Abstillmethode gewählt, als sie keine Lust mehr hatte - sie ist einfach zwei Wochen alleine in den Urlaub gefahren. Als sie wieder kam, forderte niemand mehr nach der Brust.