Ich frage mich oft, ob unser Kleiner jetzt Hunger hat oder ein anderes Bedürfniss durch das Stillen befriedigt. Wenn ich also tatsächlich nach Bedarf stille darf ich auch nicht auf die Uhr schauen, weiß also auch nicht, ob er Hunger haben könnte...
Wie kann man dann nach Bedarf NUR den Hunger stillen? Könnte ich nicht entscheiden...
Es grüßt
stillen nach bedarf
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Sikafi
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Re: stillen nach bedarf
Grüße von Sikafi
mit größtem (09/06), großem (11/08), kleinem großen Bruder (09/15) und kleiner Schwester (08/18) und den Sternengeschwistern 10/14 und 05/17
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jusl
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Re: stillen nach bedarf
Sikafi hat geschrieben:Ich frage mich oft, ob unser Kleiner jetzt Hunger hat oder ein anderes Bedürfniss durch das Stillen befriedigt.
Eeeecht?? Mir persönlich wäre die Info wurscht!
LG;
Julia
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Lösche Benutzer 2872
Re: stillen nach bedarf
Also mein Mann kann unsere Maus teilweise sogar besser beruhigen als ich. Vor allem dann wenn ich selber nervös oder unruhig bin. Ansonsten lässt sie sich von mir oftmals am besten mit stillen beruhigen und trösten. Ich habe das Gefühl, dass sie sehr gut auseinanderhalten kann wenn sie vor sich hat. Nähe und Trost durch das Stillen zu geben bedeutet also nicht unbedingt das dann kein anderer das Baby beruhigen kann.
Traurig fand ich bei meiner Bekannten (die nach Bedarf stillt wenn das Kind Hunger hat und sonst nicht), dass ihr Kind sehr dünn ist und schon früh Brei zugefüttert wurde weil sie der Meinung war das Kind würde nicht satt, sie nicht genug Milch hätte usw.
Traurig fand ich bei meiner Bekannten (die nach Bedarf stillt wenn das Kind Hunger hat und sonst nicht), dass ihr Kind sehr dünn ist und schon früh Brei zugefüttert wurde weil sie der Meinung war das Kind würde nicht satt, sie nicht genug Milch hätte usw.
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JuliaHH
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Re: stillen nach bedarf
Ich kann Deine Beweggründe da nachvollziehen - aber Du vermischst zwei Dinge:als stark übergewichtige und jemand der unglaublich viele und die unterschiedlichsten Gefühle durch Essen kompensieren kann habe für mich entschlossen, dass mein Baby immer trinken darf wenn er wirklich trinkt... sobald er anfängt zu nuckeln lasse ich ihn nicht mehr trinken.. für mich ist es ein Kampf mit jedem Tag wirklich nur zu Essen wenn ich Hunger habe und nicht ständig nur aus Langeweile, Trauer, Freude, als Trost etcpp. und ich hoffe, dass ich andere Bedürfnisse als Hunger für ihn auch anderweitig befriedigen kann - ich habe es leider nicht gelernt
für mich bedeutet Bedarf auch Hunger
Du beschreibst, wie Du Gefühle mit ESSEN beantwortest ("kompensierst"), die EIGENTLICH gar nichts mit Essen zu tun haben. Das Essen kann dann zur Ersatzhandlung werden für Auseinandersetzung mit Angst, Nervosität, Langeweile, Einsamkeit, Frust usw.
Für einen Säugling hingegen ist Beziehungsaufbau BIOLOGISCH(!) mit Nähren/Nahrungsaufnahme untrennbar verbunden! Dies ist die physiologische, von der Natur vorgesehene Fortführung der konstanten, verlässlichen Versorgung des Kindes im Mutterleib. Ein nach Bedarf gestilltes Baby kann nicht zum Stillen gezwungen werden - wenn es satt ist, hört es auf. Stillen ist die angemessene Antwort auf die Bedürfnisse eines jungen Säuglings, denn Stillen bedeutet IMMER menschliche Zuwendung (lenke ich stattdessen eine quengeliges Baby z.B. mit einem Spielzeug oder Schnuller ab, lenke ich es vom Menschen weg zu DINGEN hin - hierin liegt die eigentliche Ersatzhandlung!
Es gibt einen klaren, positiven Zusammenhang zwischen uneingeschränktem Stillen nach Bedarf und Stilldauer. Und je länger die Stilldauer, desto geringer ist das Risiko für späteres Übergewicht. Beides ist klar belegt - und widerspricht eindeutig der These, dass Kinder, deren sämtliche Bedürfnisse durch Stillen gestillt wurden, später zu Übergewicht/Essstörungen neigen.
LG,
Julia
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Re: stillen nach bedarf
Das kenn ich... helene ist auch bei Papa oft ruhig, weil ich dann angespannt werde und er das Papabär-Dasein ausstrahltHeggs hat geschrieben:Also mein Mann kann unsere Maus teilweise sogar besser beruhigen als ich. Vor allem dann wenn ich selber nervös oder unruhig bin. Ansonsten lässt sie sich von mir oftmals am besten mit stillen beruhigen und trösten. Ich habe das Gefühl, dass sie sehr gut auseinanderhalten kann wenn sie vor sich hat. Nähe und Trost durch das Stillen zu geben bedeutet also nicht unbedingt das dann kein anderer das Baby beruhigen kann.
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