Abstillen - wie?

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Gwen
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Re: Abstillen - wie?

Beitrag von Gwen »

ja, natürlich wirds so sein. aber es frustriert eben doch. aber wir probieren es weiter. irgendwann wirds schon klappen.
Grüße von Gwen
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Altraia
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Re: Abstillen - wie?

Beitrag von Altraia »

Hey, ich verstehe Dich, echt! Und klar wird das irgendwann klappen :D
Liebe Grüße,
Christine mit Sohn (2/05), Tochter (6/07) und Tochter (2/14)
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Tabalina
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Re: Abstillen - wie?

Beitrag von Tabalina »

@ Gwen:

Wir haben´s damals auch wieder "drauf angelegt" als Raphael 1 Jahr alt war und es wollte und wollte nicht klappen !
Als es nach über einem Jahr noch immer nicht geklappt hat, war ich beim FA: bei mir war aber alles ok... also weiter versucht...
Dann, im Juni 2007 wurde festgestellt, dass meine SD Werte um das 100fache !!! erhöht waren und ich mit den Werten NIEMALS schwanger werden kann !!!
Also gut, den KiWu erstmal gaaaaaaaaaanz weit nach hinten geschoben und erstmal nur auf die SD konzentriert und dann *zackbumm* war ich schwanger und das mit einem Wert, der immernoch um´s 20fache !!! erhöht war und man da EIGENTLICH auch garnicht schwanger werden kann !

Und im nachhinein bin ich so happy, dass die beiden so weit auseinander sind... ich sag ja immer: es hat alles seinen Grund, auch, wenn man den oft nicht sofort versteht.

Aber ich kann Dich sehr gut verstehen, ich war auch verdammt oft einfach nur traurig und depremiert, warum es gerade bei uns so lange dauert.
Liebe Grüße, Michaela

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xknäckebrotx

Re: Abstillen - wie?

Beitrag von xknäckebrotx »

Ich hab zwar die nächsten drei Jahre kein weiteres Kind vor, aber ansonsten gehts mir auch wie Gwen - das häufige Stillen nervt mich. Ehrlich.

Und bei uns wird noch nicht mal ordentlich gegessen - an manchen Tagen eine Mandarine, vier Stückchen Banane, fünf Erbsen und ein paar Trockenfrüchte oder so. Da kriegt man ja erst recht ein schlechtes Gewissen und denkt schon, das Kind mache das absichtlich.

Also ich gebe ganz offen zu, dass ich schon manchmal darüber nachdenke, dass ich vielleicht doch nicht mehr so lange stillen will, weil es MICH einfach stört. Dass sie es noch braucht - klar. Aber ich finde den Übergang von Baby stillen zu Kleinkind stillen echt tough und hab das mental noch nicht ganz geschafft bzw. bin mir gar nicht mehr so sicher, ob ich das eigentlich wirklich will.

Ein bisschen besser geworden ist es für mich persönlich, seitdem ich ein Babyzeichen für Stillen eingeführt habe, das sie zum Glück nach drei bis viermal vormachen gleich angenommen hat. Dadurch ist das Gezerre am Shirt besser geworden und das ist mir dann schon viel angenehmer.

Was das morgens ewig nuckeln angeht: Da bin ich nach einer Weile auch rigoros geworden und wenn es mir zu viel wird oder an- und abgedockt wird nach Belieben bis mir alles weh tut, dann lass ich sie nicht mehr ran. Ja, sie schreit und zornt dann, kriecht aber auch zu meinem Freund rüber, kuschelt da und schläft dann nochmal ein. Tagsüber gibt es das ja auch öfters, während dem Stillen lässt sie mich mit offener Brust stehen und wird dann sauer, wenn ich einpacke. Da hab ich für mich aber auch die Trennlinie gezogen, auch wenns manchmal hart ist. Und sie das auch weiterhin nicht akzeptiert. Aber damit kann ich leben, auch wenn mein Kind dann böse ist und schreit. Genauso schreit sie auch, wenn ich ihr die Zahnbürste wegnehme oder sie anziehe oder den Popo wasche oder sie nicht alle Bücher aus dem Regal ziehen lasse oder.....Stillen ist halt ein Teil des Alltags und da gibts ab und zu Frustrationen, ich halte da nichts davon, das Stillen in der Richtung als so immer harmonisch zu mystifizieren.

Ja und manchmal verweiger ich auch, wenn es mir nicht passt. Geht manchmal mit ablenken, manchmal nicht.

Nachts stillen hab ich nach Gordon so reduziert, dass wir nochmal um 24.00 stillen, dann erst wieder morgens. Sonst wäre ich am Krückstock und auch irgendwie dauernd sauer auf sie.

Und am erträglichsten sind die Tage, an denen wir viel unternehmen, draußen sind und Kontakt zu anderen haben bzw. sie viel beobachten kann.

Aber manchmal - bah - ich kann es echt gut verstehen, dass nicht für jeden alles happy ist und dass der Gedanke ans Abstillen auch so mancher über-den-6-monate-standard-hinaus-stillenden und liebevollen Mutter kommt.
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isyisy
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Re: Abstillen - wie?

Beitrag von isyisy »

Bei uns ist das auch gerade Thema :roll: :?
Am Tag Stillen wir schon länger nicht mehr, sie isst einfach gerne und gut bei uns mit. Aber nachts wirds mir auch zu viel. Da wird kaum noch getrunken, dafür umso mehr genuckelt und das nervt mich total. Ich kann auch nicht schlafen, während des Stillens. In der letzten Nacht hat der Papa die Lütte "übernommen" und das war total problemlos. Das war für mich die Bestätigung, dass sie zwar das Kuscheln aber nicht unbedingt das Stillen braucht. Leider akzeptiert sie von mir nur das Stillen. Daher ist der Papa in den kommenden Nächten auch dran in der Hoffnung, dass wir in die Nächte wieder etwas mehr Ruhe bekommen. Wir gehen nämlich inzwischen alle drei auf dem Zahnfleisch :(
Liebe Grüße
isy mit Großer (09/07) und Kleiner (04/10)


Hat dieser Satz fünf Wörter - oder sieben?
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Gwen
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Re: Abstillen - wie?

Beitrag von Gwen »

Ein bisschen besser geworden ist es für mich persönlich, seitdem ich ein Babyzeichen für Stillen eingeführt habe, das sie zum Glück nach drei bis viermal vormachen gleich angenommen hat. Dadurch ist das Gezerre am Shirt besser geworden und das ist mir dann schon viel angenehmer.
das haben wir schon eine ganze weile. und er zieht und zerrt dann an mir mit der einen und macht mit der anderen das zeichen. :roll: dan nuckelt er dreimal, dann will er wieder runter. zwei minuten später das gleiche. und das 5-6 mal hintereinander.

für mich kommt es halt nicht in frage, ihn nachts weinen zu lassen. da er das dann im halbschlaf sucht brüllt er dann wirklich zum steinerweichen. :| mein mann ist weder morgens, noch abends, noch nachts in irgendeiner weise interessant oder hilfreich. wenn ich weg bin. brüllt er. meistens kann ich morgens noch nicht mal ohne ihn aufs klo, auch wenn mein mann wach im bett liegt.

wir versuchen es ja noch noch nicht sooo lange. ist ja erst der 2. monat. meine SD ist zum glück i.o. :lol: wenigstens etwas..... es ist halt einfach frustrierend, wenn man weiß, es liegt am stillen und dann zusätzlich sowieso so ne hänger-phase hat. da ist man schneller mit den gedanken beim abstillen....

heute hat er echt viel gegessen... zum frühstück zweimal an einem apfelschnitz geknabbert, zum mittagessen einen haps brot mit wurst, dann nachmittags eine viertel dinkelstange und heute abend ein halbes glas alnatura dinkelnudeln mit brokkoli und karotten (er ist das gerne und dann soll er es essen, wenigstens etwas!) und eine handvoll (seine hand) mit spaghetti und zum nachtisch einen früchtefreund (frucht mit joghurt). das ist ne menge für ihn! und danach? zeichen für stillen.....

er isst z.b. gerne würstchen. da haut er sich auch mal zwei hinter die binde. an weihnachten hat er wirklich zwei wiener würstchen gegessen. das brot hat er runtergeworfen zu den katzen (*grrrr* wie gewöhne ich ihm das ab?!). aber er kann auch nicht jeden tag diese würstchen essen und sonst nix!
Grüße von Gwen
xknäckebrotx

Re: Abstillen - wie?

Beitrag von xknäckebrotx »

Gwen hat geschrieben:
heute hat er echt viel gegessen... zum frühstück zweimal an einem apfelschnitz geknabbert, zum mittagessen einen haps brot mit wurst, dann nachmittags eine viertel dinkelstange und heute abend ein halbes glas alnatura dinkelnudeln mit brokkoli und karotten (er ist das gerne und dann soll er es essen, wenigstens etwas!) und eine handvoll (seine hand) mit spaghetti und zum nachtisch einen früchtefreund (frucht mit joghurt). das ist ne menge für ihn! und danach? zeichen für stillen.....

er isst z.b. gerne würstchen. da haut er sich auch mal zwei hinter die binde. an weihnachten hat er wirklich zwei wiener würstchen gegessen. das brot hat er runtergeworfen zu den katzen (*grrrr* wie gewöhne ich ihm das ab?!). aber er kann auch nicht jeden tag diese würstchen essen und sonst nix!
War das nicht deiner, der anfangs so freßversessen war? :lol:

Aber hey, ich finds auch echt schwer, mich mit dem Essthema locker zu machen. Aber ich höre von immer mehr Eltern, dass ihre Kinder auch nix essen...klar stehts bei Gonzales, aber in der Praxis sieht es dann doch anders aus, weil man sich einfach unter Druck setzt und mit anderem Maße misst. Ich glaub aber auch echt nicht, dass das Stillen wirklich immer mit Hunger und Durst zu tun hat. Bei uns sind dann manchmal auch fünf Minuten dazwischen, dann wirds mir auch zu blöde.

Schade, dass der Papa nachts nix machen kann. Das ist halt schon eine enorme Hilfe, wenn der auch beruhigen kann...
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Gwen
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Re: Abstillen - wie?

Beitrag von Gwen »

ja, zu beginn hat er gegessen wie ein weltmeister :lol:

der papa wird noch nicht mal wach, wenn der kleine weint.... :roll:
Grüße von Gwen
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