Das leidige Thema Schlaf (einschlafgestilltes Baby)

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

Lösche Benutzer 3604

Re: Das leidige Thema Schlaf (einschlafgestilltes Baby)

Beitrag von Lösche Benutzer 3604 »

@ Sonja - na du machst mir Hoffnungen... :lol:


@ Fliederfee - hab mich gestern abend noch ein wenig in das Thema "nächtliches Abstillen nach Gordon" eingelesen und muss sagen, das ist zum ersten Mal eine Alternative zu ferbern und kast-zahnen, die ich mir für uns vorstellen könnte. Allerdings wird ja auch mehrfach darauf hingewiesen, daß man EINESFALLS bei einem unter 1-jährigen Kind an den nächtlichen Schlafgewohnheiten herumbasteln soll. Ich in meiner Erschöpfung schon oft in der Versuchung "es" zu tun, aber hab mich doch immer wieder aufgerafft und es durchgezogen, ohne Methoden à la "jedes Kind kann schlafen lernen".

Gordon schreibt sehr gut verständlich, erklärt recht gut was auf einen zukommt etc. Hab´s auch meinem Mann zu lesen gegeben.
Wenn, dann kommt nur so eine "softe" Methode zur Veränderung der Schlafgewohnheiten für uns in Frage.
Theresa wird im Jänner ein Jahr - ab ca. Weihnachten ist mein Mann für ein paar Wochen zuhause und ich habe seine Unterstützung, denn es werden harte Nächte werden.

Bis dahin lass ich alles beim alten - so schwer es manchmal sein mag. Die Maus ist jetzt knapp 9 Monate, ich hab´s nun 9 Monate durchgehalten und werde es auch noch 3 weitere schaffen.
Wenn es laut Gordon sooo wichtig ist, ein Baby im ersten Jahr so schlafen zu lassen, wie sein Biorhytmus es ihm vorgibt und man als Mama den "Job" hat, auch nachts wenn notwendig stündlich auf die Stillbedürfnisse des Zwerges einzugehen, dann werde ich das auch schaffen. Auch wenn´s nicht immer irre lustig ist...


Aber ich bin guter Dinge, das wir im Dezember dann mal einen Versuch nach Gordon starten werden.

Danke nochmal für den Tipp !
Ah ja - und: SCHÖN, daß du mich nun verstehen kannst. Ich bin zwar in keiner Weise schadenfroh, daß es dir nun auch so geht wie mir, aber man kann sich scheinbar echt nur reinversetzen, wenn´s einen selber trifft, oder ??
Kopf hoch, wir schaffen das *ganzbestimmt*
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Fliederfee
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Re: Das leidige Thema Schlaf (einschlafgestilltes Baby)

Beitrag von Fliederfee »

Scully hat geschrieben: Danke nochmal für den Tipp !
Ah ja - und: SCHÖN, daß du mich nun verstehen kannst. Ich bin zwar in keiner Weise schadenfroh, daß es dir nun auch so geht wie mir, aber man kann sich scheinbar echt nur reinversetzen, wenn´s einen selber trifft, oder ??
Kopf hoch, wir schaffen das *ganzbestimmt*
Ich bin auch manchmal schadenfroh!!! :D
Ne Du , aber ich kann nicht sagen, dass ich es damals nicht verstanden hätte......ich mach das nun ja schon 8Monate mit, dass ich stündlich stille und die 5 Monate davor(von denen will ich ja schon gar nicht mehr reden)........
Ich habe es nur damals nicht verstanden dass Du nach so einer kurzen Zeit schon fertig bist.......ich dachte (: ich habe das schon 5 MOnate länger als die und die ist jetzt schon fertig und will schon abstillen) :shock:
Sorry, aber damals fand ich deine Maus halt schon noch sehr klein.........klar sind 13 MOnate auch noch wenig, wenn man manch andere ankuckt die länger stillen, aber wie gesagt ich habe das schon 8 Monate lang mit nächtlich jede Stunde stillen und da kann ich manchmal so Ratschläge : "es ist nur eine Phase " nicht mehr hören.........und meistens kommt dieses "Gelassene" und "immer für das Kind Verständnishabende" doch oft von Frauen , die mehr Unterstützung haben(Mann ist öfters zuhause oder übernimmt sogar nachtschichten :shock: , gabs bei uns noch nie !!!) oder Oma und Opa wohnen im Haus usw.usw.......und da werde ich dann oft ein wenig genervt!!!
Ich habe auch so ein Exemplar Freundin, die ist auch immer so auf dem "alles easy-Trip" , am besten gleich noch 3 Kinder hinterher, weil ja alles so einfach ist.........aber wenn man genauer hinsieht......ist ihr Typ (den ich eh nicht leiden kann :( ) auch seit 3/4 Jahr zuhause!!!
Tja da wäre ich auch gelassen und ausgeruht!!!!!!!!!!
Sorry, ist ein wenig länger geworden, aber das sind halt oft meine Eindrücke! Und dann ärgert es mich nochmehr ,dass mir keiner hilft..........denn dann könnte ich es auch "besser" mit meiner KLeinen meistern....wer weiss vielleicht hätte ich sogar solche Abstillgedanken dann gar nicht, wenn ich ausgeruhter wäre??
Naja , aber die Schadenfreude kann ich echt verstehen, würde meiner Freundin, trotz allem dass ich sie mag nur mal 1 Woche so Nächte wünschen, nur damit sie mich vielleicht mal versteht!!! LG :D .......und Kopf hoch!!
„Nichts, was aus dir wird, kann mich enttäuschen; ich habe keine
vorgefasste Meinung, was du sein oder tun sollst. Ich habe keinerlei
Wunsch, dich vorherzusehen, nur den, dich zu entdecken. Du kannst
mich nicht enttäuschen.“

Mary Haskell
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Fliederfee
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Re: Das leidige Thema Schlaf (einschlafgestilltes Baby)

Beitrag von Fliederfee »

Ups Du bist ja NICHT schadenfroh!! :shock: Ich glaub ich wärs :D hab ich falsch gelesen
„Nichts, was aus dir wird, kann mich enttäuschen; ich habe keine
vorgefasste Meinung, was du sein oder tun sollst. Ich habe keinerlei
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Mary Haskell
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Re: Das leidige Thema Schlaf (einschlafgestilltes Baby)

Beitrag von Lösche Benutzer 3604 »

Huhu,
nein... ich bin NICHT schadenfroh - wäre ja noch schöner ! :mrgreen:
Vielmehr hab ich vollstes Verständnis für deine Situation. Klar, du machst das schon einige Monate länger mit als ich - nichts desto trotz sitzen wir ja im selben Boot.
Ich hatte immer wieder Phasen, wo ich mir dachte ich schaff´s mit links, dann waren wieder Tage, wo ich total verzweifel weit vollkommen unausgeschlafen war etc. Und ich denke das wird sich auch noch zig mal wiederholen....

Die Gordon-Methode spricht mich an, das ist zum ersten Mal jemand, der aus der Sicht des Kindes guckt und nach einem guten Kompromiss zwischen Brüllen-lassen und sich-total-aufopfern sucht.

Ich hab "jedes Kind kann schlafen lernen" auch gelesen, weil ich´s von der schwägerin auf´s Aug gedrückt bekam. Und dadurch wurde alles noch schlimmer. Nicht, daß ich nach diesen Methoden "gearbeitet" hätte (OK... einmal haben wir´s schon versucht, Abbruch nach er ersten Viertel Stunde mit 3x 3 Minuten brüllen lassen), das schlimmste an dem Buch ist, daß es einem das Verständnis fürs Kind nimmt. Irgendwie ist das so negativ geschrieben, daß man einen Zorn auf sein Baby bekommt, weil es schon wieder nicht schläft...

Deine Maus ist ja schon etwas älter als Theresa, wenn du denkst es ist ein guter Zeitpunkt, steht glaub ich einem Versuch à la Gordon nix im Wege.
Wir werden noch ein wenig zuwarten, bis sie zumindest 11 Monate alt ist.


Und nochmal zu den Freunden:
ich hab inzwischen den Kontakt mit ALLEN abgebrochen, die mich wegen der Schlaf- und Stillsituation nicht verstehen, verstehen wollen oder gar unter Druck setzen.
Tut MIR besser.
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Fliederfee
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Re: Das leidige Thema Schlaf (einschlafgestilltes Baby)

Beitrag von Fliederfee »

Ich trau mich halt nicht richtig es anzufangen, da ich am Tage echt niemand habe, wo ich sie mal hergeben kann und somit auch mal schlafen könnte, weil ich denke dass die ersten paar Nächte schon übel werden......
Aber das mit dem Kontakt abbrechen, da ist wohl was wahres dran.....viele Leute BElasten statt ENTlasten einen und auf solche Leute sollte man normal pfeifen.........manchmal vergleicht man dann nämlich auch und denkt.: Ich mach irgendwas falsch, bei anderen klappt es viel besser.......
glaub ich schreib Dir mal PN :D
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Mary Haskell
Lösche Benutzer 3604

Re: Das leidige Thema Schlaf (einschlafgestilltes Baby)

Beitrag von Lösche Benutzer 3604 »

Fliederfee hat geschrieben: glaub ich schreib Dir mal PN :D
gerne - nur her damit ;o)

ich stille übrigens gerade, kleinbuchstaben sind grad total "in" :P

ich HÄTTE zwar die schwiemu im haus, habe aber trotzdem nicht die möglichkeit, die kleine tagsüber mal abzugeben. das ist eine etwas schwierige situation, die zu erklären den rahmen hier sprengen würde. auch wenn hier bestimmt jeder zunächst was anderes denkt - ich versteh mich gut mit den schwiegis. nur mit der kleinen sind sie mir halt überhaupt keine hilfe...

deshalb warte ich bis richtung weihnachten mit meinem ersten versuch, gordons theorie in theresas praxis umzusetzen. mein mann ist im einter immer einige wochen daheim und ich hab seine moralische wie tatkräftige unterstützung.

bis dahin MUSS ich mich einfach wieder mit der situation arrangieren und es werden ganz bestimmt noch einige tage kommen, wo ich wieder fix & fertig bin und mich irgendwo ausheulen muss, weil ich vor lauter schlafmangel um 09.00 uhr am morgen schon umfallen könnte...

hat dein mann / partner nicht die möglichkeit, sich mal für eine oder besser zwei wochen urlaub zu nehmen ?
alleine ist auch die "sanfte" gordon-methode wohl kaum durchzustehen... denn ich fürchte, die nächte werden zunächst mal extrem schlafarm werden, oder ??

gibts hier eigentlich jemanden, der´s schon (erfolgreich) nach gordon geschafft hat ???


lg andrea
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Fliederfee
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Re: Das leidige Thema Schlaf (einschlafgestilltes Baby)

Beitrag von Fliederfee »

wenn ich Glück habe hat mein Mann 2-3 Tage frei nach Weihnachten.......aber ich weiss auch nicht........naja....ich weiss gar nichts mehr :(
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Mary Haskell
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Re: Das leidige Thema Schlaf (einschlafgestilltes Baby)

Beitrag von Lösche Benutzer 3604 »

Ach ja, ich kenn das nur zu gut... seit unsere Kleine geboren ist, hatte mein Mann ganze 10 Tage frei - gleich am Anfang, als ich noch im KH war bzw. die Tage als ich heimgekommen bin. Und seit dem bin ich alleine - jedenfalls unter der Woche. Er hilft zwar gerne & wo er kann, doch unter der Woche kommt er a) spät heim und b) muss er um 05.00 Uhr wieder raus. Also bleibts dann doch wieder an mir hängen. Und nachts statt mir stillen kann er halt doch nicht...


Sag mal - was ganz anderes: täusch ich mich, oder warst du das mit dem Astrid-Lindgren-Zitat in der Signatur ? Ich such nämlich dringend gute, schöne, berührende Zitate rund ums Thema Kind & Baby...
xknäckebrotx

Re: Das leidige Thema Schlaf (einschlafgestilltes Baby)

Beitrag von xknäckebrotx »

Hey,

um es nochmal zu betonen: Nachts abstillen heißt NICHT, dass das Baby unbedingt durchschläft.

Wir haben so mehr oder weniger nach Gordon abgestillt und ja: sie hat auch schon mal einige Stunden länger geschlafen und ja: Sie schläft jetzt auch ganz schnell mit ein bisschen Beruhigungsstreicheln von meinem Mann wieder ein.

Aber trotzdem wacht sie die meisten Nächte noch so drei-viermal auf, nachdem wir ins Bett gekommen sind. Bis sich das konsolidieren wird, dauert es wohl noch ein bisschen.

Und es gibt auch ältere Kinder, die schonmal durchgeschlafen haben und auf einmal wieder öfter aufwachen. Alles ist drin ;)
Lösche Benutzer 3604

Re: Das leidige Thema Schlaf (einschlafgestilltes Baby)

Beitrag von Lösche Benutzer 3604 »

@ Knäcke

... ich weiß... eine aus unserer Babyrunde hat abgestillt und der Kleine wacht trotzdem nachts noch öfters auf. Lässt sich scheinbar aber wieder ganz gut und rasch beruhigen und schläft weiter.
Garantie gibts sowieso für gar nix - im Leben nicht, und mit den Zwergen wohl schon gar nicht.
Aber nichts desto trotz - ewig möchte ich echt nicht weiterstillen. Ich tendiere schon langsam aber sicher in Richtung "abstillen". Ich kann mich mit Langzeitstillen einfach so gar nicht identifizieren, es kommt mir komisch vor, zu stillen, wenn das Kind schon laufen kann. Und es kommt mir ganz arg vor, wenn das Kind dann gar schon sprechen kann und verbal nach der Brust verlangt :shock:
Vielleicht bin ich da ein wenig "geschädigt" - ich hab das mal bei einem Kurs erlebt, als ein 5-jähriger in den Raum gestürmt kam, "Mama Hunger" rief, ihr auf den Schoß gesprungen ist, den Pulli hochgerissen hat und zu trinken begann.
DAS ist definitiv zu heavy für mich.
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