wir haben gerade folgendes Problem: seit Kurzem akzeptiert es unser Sohn (20 Monate) gar nicht mehr, wenn der Papa ihn ins Bett bringt, weder mittags noch abends.
Das ist komisch, da es monatelang wunderbar geklappt hat. Papa nimmt ihn in die Trage und kann ihn ablegen, wenn er schläft. Noch besser wäre es sicherlich, wenn unser Sohn auch im Bett einschlafen würde, doch das ist eine andere Baustelle.
Ich bringe ihn immer mit Stillen ins Bett, wobei ich aktuell Versuche, ihn kürzer zu stillen. Dafür nehme ich ihm die Brust immer wieder kurz weg und gebe sie ihm dann wieder, wenn er sucht (nach Elizabeth Pantley).
Dass der Papa ihn hinlegt ist wichtig, da mein Mann und ich abwechselnd arbeiten. 1-3 mal pro Woche muss mein Mann unseren Sohn uns Bett bringen.
Heute gab es folgende Situation: ich bin im Home Office und habe gehört, wie mein Sohn verzweifelt nach mir schrie. Ich habe mindestens 15 Minuten gewartet, da ich die Versuche meines Mannes respektiere. Dann ging es aber für mich nicht mehr, ich kann ja nicht ertragen, dass mein Kind so leidet
Er war sie ganze Zeit in der Trage, also nicht alleine. Mein Mann ist jetzt wütend, da er der Meinung ist, dass unser Sohn das einfach lernen muss.
Ich bin auch dafür, konsequent zu sein. Doch heißt das wirklich, nie "nachzugeben"? Ich hoffe zumindest, dass es bessere Wege gibt, dass unser Sohn beim Papa einschlafen kann.
Was ist eure Einschätzung dazu?