Der Pferde-Fred

Basteltipps, Handarbeiten, sonstige Freizeitaktivitäten mit und ohne Kind(er)

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SingtoMe
ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von SingtoMe »

@Kambly: mit drei kleinen Kindern würde ich mir nicht noch mehr Tiere ins Haus holen. Man hat einfach so viel mit den Kindern zu tun, dass es schwierig sein kann,den Tieren gerecht zu werden. Meine Kinder wollten als sie ganz klein waren, also unter drei, nicht besonders lange auf dem Pferd / Pony sitzen. Da hätte man auch nicht wirklich wandern können. Mein Tipp ist, die eigenen reitbedürfnisse und wanderbedürfnisse mit den Kindern zusammen zurückstellen und ohne große Ziele einfach so rausgehen, wenn man die Kids dabei hat. Sonst zerreisst es einen manchmal und man wird keinem mehr gerecht. Dann lieber mal alleine was machen, wenn jemand anders aufpasst. Die Zeiten ändern sich ja auch wieder und dann kann man super gut Sachen mit den Kindern mit Pferden machen, wenn sie etwas älter sind. Zumindest meine Erfahrung. und klar kann man sie mal aufs pony setzen, aber dann halt ohne große Ziele was die Strecke oder die Zeit angeht.
Schnecki (2015) & Pfötchen (2018)
Elena
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von Elena »

Francisam hat geschrieben: 07.02.2025, 17:50
Ich glaube mehr als Hoffnung in den Frühling setzen, bleibt mir nicht :lol:
Im Frühling wird sowieso alles besser. Pferdemäßig... :mrgreen: Ich bin ja jeden Tag beim Pferd, aber das schaffe ich auch nur, weil ich muss. Stünde er draußen und würde er richtig geritten, hätte ich wohl auch eine RB und würde mich nicht so reinhängen. So investiere ich schon echt viel Zeit, um ihn möglichst viel nach draußen zu kriegen und auch mental auszulasten. Anfangs dachte ich, das halte ich niemals durch. Im Grunde geht all die Zeit, die ich vorher mal gemütlich zuhause verbracht habe (abends auf dem Sofa, am Wochenende mittags, morgens noch ein bisschen länger im Bett oder mit der Zeitung im Sessel...) fürs Pferd drauf. Ich bin am Wochenende IMMER morgens um 8 im Stall, und im Winter bin ich häufig nochmal um 21 Uhr im Stall, weil die Halle dann leer ist und ich in Ruhe mit ihm arbeiten kann. Und tagsüber sowieso... Insgesamt bin ich oft dreimal am Tag im Stall, was nur geht, weil es in 5 min mit dem Rad erreichbar ist.

Das hat sich mittlerweile alles eingespielt und uns gehts damit gut. Seit einer Weile kann ich die Zeit beim Pferd als mentalen Ausgleich sehen, nicht als Pflichtübung. :) Ich merke, es tut mir körperlich und seelisch gut, bei Wind und Wetter nochmal im Stall zu sein, statt faul zuhause rumzuhängen. Aber meine Kinder sind ja viel größer, ihnen gegenüber muss ich kein schlechtes Gewissen haben, wenn ich so viel im Stall bin. :oops: Und außerdem können sie mittlerweile auch helfen. Gerade hat mich meine Kleinste angerufen - sie ist im Stall bei ihrem Pferd und hat meins rausgestellt. Perfekt. Ich werde also erstmal ein bisschen Gartenarbeit machen - denn das ist das, was wegen der Pferde am ehesten zu kurz kommt! NOCHMAL nach draußen, wenn ich schon den halben Tag beim Pferd bin, mache ich bei Kälte und Nässe dann doch nicht mehr...
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Marissa04
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von Marissa04 »

Mein Pferd ist grad umgezogen.
Hätte nicht gedacht, dass wir nochmal den Stall wechseln, nachdem wir vor 9 Jahren da gelandet sind und immer zufrieden waren.
Habe mir die Entscheidung auch nicht leicht gemacht, aber nun probieren wir es. Wenns nicht klappt, geht's zurück.
Aber eigentlich hat es nur Vorteile.
Noch näher an zuhause, Pferd ist länger draußen und es ist kleiner.
Eigentlich war unser Stall immer toll. Aber wie das so ist, viele sind gegangen, die Stall Gemeinschaft nicht mehr das was sie war und so Kleinigkeiten die sich immer weiter summiert haben.
Dort, wo wir jetzt sind, war Pferd schon mehrmals zum "Urlaub" machen und kennt es schon, meine Tochter hat eine gute Freundin da und die können zusammen ihr Ding machen.
Bisschen schwer ums Herz ist mir trotzdem.
Aber wenn es wirklich klappt mit der Herde, dann bleibt er da und wird alt. Älter. Er ist ja nicht mehr so jung, aber top fit.
Wir starten in 4 Wochen wieder in die Turniersaison, hoch motiviert und viel gearbeitet über den Winter. Eigentlich bräuchten wir jetzt langsam ein zweites Pferd. Aber so einfach ist das ja alles nicht.
Liebe grüße
Mit Juli Mädchen *13 und Mai Jungen *15
fanta
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von fanta »

Unsere Reitbeteiligung ist total im Winter Modus. Wenn wir ihn nicht ablongieren führt er sich auf, als wäre er ein Rodeo/ Dressur / Wildpferd :lol:

Wenn er sich ausgetobt hat ist er allerdings lieb und brav wie immer! (Er hat übrigens täglich Auslauf auf dem Paddock, ganzjährig. In den Sommermonaten noch Weidengang zusätzlich.)

Nun reitet meine Tochter seit dieser Woche in einer Reitschule (Projekt von der Schule aus) und direkt beim ersten Mal sind zwei Ponys in der Halle durchgegangen und zwei Kinder runtergefallen. Bilanz: ein Armbruch, einmal "nur" Prellungen.
Manno, warum longieren die denn die Schulponys im Winter nicht ab? :roll:

Wie ist es mit euren Pferden?
LG fanta
(Sohn 2011 und Tochter 2013)
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Elena
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von Elena »

Mein Buckelpferd hat im Winter alle 1-2 Wochen einen Renntag, wo er beim Longieren wie wild losrast. Sonst ist er total lieb. Ich habe aber seit Weihnachten nicht mehr draufgesessen, weil mir das Risiko zu groß war und es mich so sehr gestresst hat, ihn vor dem Reiten genug bewegt zu haben. Ich bin erst seit dem Sommer wieder geritten, erst nur im Schritt und bei meine Trainerin an der kurzen Longe. Dann haben wir uns Stück für Stück vorgearbeitet, bis ich ohne Longe etc. getrabt bin. Tja, und dann kam der Rückschritt und er ist eines Tages voll losgeschossen, als ich gerade die Bügel sortierte. Hat die Trainerin, die nebendran war, umgekegelt und ist einfach los, ich bin bei der ersten Kurve runtergesegelt, dann hat er sich wieder eingekriegt. :roll: Ich habe mir dieses Mal zum Glück nichts getan. Meine Trainerin ist sofort aufgestiegen und er war total lieb. Keine Ahnung, warum er ab und zu diese Anfälle hat... Aber seitdem habe ich erst ein paar Mal wieder draufgesessen und nicht ohne Longe. Ich hatte dann so Stress, ihn genug zu bewegen, weil das Roundpen hart gefroren war und ich ihn dann nur in der Halle longieren kann, wenn ich dort niemanden störe (ist nur in Ausnahmefällen erlaubt...). Das hat mich total unter Druck gesetzt, deshalb habe ich mit meiner Trainerin vereinbart, dass ich erst wieder reite, wenns wärmer ist.

Dafür haben wir an der Hand fleißig weitergearbeitet. Er kann jetzt sicher Schulter herein und Kruppe herein an der Hand und flüssige Wechsel dazwischen und Galopp-Schritt- und Trab-Halten-Übergänge an der Longe und an der Hand. Er ist immer total lieb und motiviert.

Leider ist im Herbst seine Freundin weggezogen. Jetzt fehlt ein Paddock- und Weidepartner zum Kuscheln. :( Unsere Stute geht nicht, auf die steigt er drauf. Insgesamt scheint er einfach sozial ein kleiner Problemfall zu sein, weil er im Kopf zu sehr Hengst geblieben ist...
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lala
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von lala »

Meine RB, ein Haflinger im Aktivstall, ist im Winter nicht wilder als im Sommer. Ich sehe bei uns nur sehr selten mal eines der jungen Warmblüter beim „wild“ sein an der Longe - aber wir sind wie gesagt auch ein Aktivstall, dh die Pferde bewegen sich selbst genug.
Viele Grüße von lala mit größerer Tochter (03/05) und kleinerer Tochter (11/07).
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lala
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von lala »

Nachtrag: auch das noch recht junge Fjordi, das meine Tochter aktuell reitet, ist noch nie losgeschossen oder so.

Fanta, wie wird denn Eure RB, wie die Reitschulponies gehalten?

Ich erinnere mich noch lebhaft an die Pulverfässer, die die Schulpferde (Boxenhaltung ohne Auslauf im Winter) waren, die gingen auch regelmäßig durch. Deshalb habe ich den Eindruck, dass die Haltung echt viel ausmacht.
Viele Grüße von lala mit größerer Tochter (03/05) und kleinerer Tochter (11/07).
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jessy80
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von jessy80 »

Mein dicker mit ganzjährig riesigen weiden und seine Kumpel in der Herzen waren auch im Winter nicht bockiger. Bei schnell mal kanckiger, aber nie kopflos gerenne.
Räuberbande (04/02; 03/15; 07/16) *(02/14)
Francisam
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von Francisam »

Mein Pferd hat seine RB am Sonntag mit ordentlich Schwung in den Sand gesetzt, seufz. (Mir ist das super unangenehm, obwohl ich ja nichts dafür kann und am Tag vorher sogar noch meine Tochter an der Longe drauf saß, ganz problemlos. Meine RB ist aber so blöd gefallen, dass sie nachmittags noch in die Notfallambulanz gefahren ist und die ganze Woche krank geschrieben wurde.)
Das erste Angaloppieren war wohl der Startschuss für ein spontanes Rodeo :roll:

Und das trotz Offenstall - der ja allerdings nicht besonders groß ist, und nur für dauerhafte, gleichmäßige Bewegung geeignet ist, nicht für toben.
Langsam riecht es nach Frühling und das weckt den Clown in meinem mittlerweile 17-jährigen Kerl (Leute, wo sind die Jahre hin??? Kann’s kaum glauben!).
Tja, Frühling plus definitiv zu wenig richtige Auslastung führt zu Blödsinn.
... mit Mini (13.02.2015), Mikrobe (10.12.2016) und Olezahn (06.10.2022)
Elena
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von Elena »

lala hat geschrieben: 20.02.2025, 21:09 Ich erinnere mich noch lebhaft an die Pulverfässer, die die Schulpferde (Boxenhaltung ohne Auslauf im Winter) waren, die gingen auch regelmäßig durch. Deshalb habe ich den Eindruck, dass die Haltung echt viel ausmacht.
Ja, bestimmt! Ich habe bei unseren jetzt nach dem zweiten Winter raus, wie wir sie trotz Boxenhaltung einigermaßen auslasten können, aber das ist harte Arbeit. :? Sie stehen dank unseres Einsatzes viel draußen auf dem Paddock, haben Sozialkontakte (die haben sie in der Box allerdings auch, zusätzlich Licht und Luft wegen Außenbox), können sich wälzen etc. Zusätzlich werden sie mehrmals am Tag bewegt und tun etwas sowohl für den Körper als auch für den Kopf, sozusagen. Sie gehen weiterhin ins Gelände und wir versuchen, abwechslungsreich mit ihnen zu arbeiten. Und sie sind nicht eingedeckt, das macht den Winter meiner Meinung nach auch etwas erträglicher.

Ein Aktivstall wäre so cool. Aber da bin ich mittlerweile wegen des schwierigen Sozialverhaltens bei meinem Wallach skeptisch. Unser Stall ist 1,5 km entfernt, die Kinder können alleine mit dem Rad hin. Das ist unschlagbar. Und unsere Stute wird im Sommer auch sehr viel draußen sein. Ihre Pferdefreundin hat nämlich eine eigene Weide in 3 km Entfernung vom Stall, auf die wir letzten Sommer auch ein großes Zelt gestellt haben, so dass es Schatten und Schutz gibt. Wasser gibts dort auch und wir arbeiten gerade noch an einer dauerhaften Mist-Lösung und auf längere Sicht auch an einer Heuraufe (bisher hängen wir Netze ins Zelt). Dort stehen die beiden Stuten den Sommer über täglich, oft auch über Nacht, so dass sie nur wenige Stunden in der Box stehen. Wir werden bald anfangen, sie stundenweise hinzubringen. :)
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