ich eröffne mal einen Thread, weil ich ein bisschen Brainstorming brauche. Meine Tochter schlief anfangs recht gut und war bis sie 5 Monate alt war, sehr zufrieden.
Mittlerweile schläft sie sehr schlecht und ist tagsüber super unzufrieden. Ich denke, sie ist übermüdet.
Folgendes Eckdaten:
-Sie wacht derzeit alle 15 Minuten nachts auf. Schreit kurz, ich gebe ihr die Brust. Sie schläft wieder ein. 15 Minuten später ist sie wieder wach
- Tagsüber wird sie alle 2 Stunden müde. Sie schläft aber nur in der Federwiege (mit Glück) oder im fahrenden Kinderwagen ein. Auch hier braucht sie mittlerweile länger und sie schafft nur 30 Minuten. Das Schläfchen reicht ihr aber nicht aus und sie ist knatschig und ich kann sie nicht ablegen. Nochmal einschlafen schafft sie dann trotzdem nicht, sie braucht trotzdem mindestens 2 Stunden Wachzeit, um wieder schlafen zu können.
Im Kinderwagen über Feldwege schläft sie oft länger als 30 Minuten.
- Tagsüber hatten wir jetzt lange 3-4 Schläfchen. Vor einigen Tagen hab ich auf 2 Schläfchen umgestellt mit 2,3,4 Stunden Wachzeit. Einerseits weil ich den Stress und Kampf um jedes Schläfchen nicht mehr geschafft habe und selbst schon total unzufrieden war, außerdem war Glatteis draußen. Ich habe beim Sonnenstrahl, der auch so katastrophal schlief, mit ca 7-8 Monate auf 2 Schläfchen umgestellt und es hat damals etwas mehr Rhythmus gebracht und die Schläfchen wurden länger.
- Abends gehe ich mit beiden Kindern um 19 Uhr ins Bett. Die Meeresprinzessin stille ich, den Sonnenstrahl kuschle und streichle ich. Beide schlafen recht schnell ein. Danach habe ich 30 Minuten für mich zum Duschen, umziehen, etc. Nach 30 Minuten wird die Meeresprinzessin wach und wir stillen und so geht das im 15 Minuten bis 2 Stunden Takt bis 06.30 morgens weiter. Manchmal nehm ich sie mit ins Wohnzimmer und sehe fern, manchmal bleibe ich im Schlafzimmer. Beides hat weder positive noch negative Auswirkungen auf den Nachtschlaf.
Schmerzmittel, Zahnungsgel, Babymasssge, Rituale, habe ich schon probiert, hat nichts geholfen.
Am Boden schreit sie ständig auf. Am Arm ist sie lieber.
Seit kurzem mag sie die rechte Brust nicht mehr so und weint bis sie die Linke bekommt. Sie stillt alle 2 Stunden tagsüber, aber recht kurz. Ab und zu beißt sie mich, weshalb ich grad total unentspannt stille. Beikost isst sie 2x am Tag eine Schüssel Brei.
Manchmal denke ich, vielleicht hat sie dauerhaft Hunger? Sie ist sehr groß, sieht trotzdem aus wie ein kleiner Buddha und hat rund 10,5 Kilo. Ich würde so gern mal messen, wie viel sie an der Brust wirklich erwischt, manchmal mach ich mir Sorgen, es könnte nicht mehr genug sein für ihr Gewicht.
Ich weiß auch nicht was ich mir erwarte aber vielleicht hat jemand einen Tipp, was ich noch optimieren könnte, damit die Nächte etwas besser werden und am Tsg weniger geweint wird. Ich erwarte nicht viel, weiß vom Großen, dass es besser wird. Aber ab und zu mal 3 Stunden am Stück das wär der Hammer. Ich kann mich nicht mehr konzentrieren, vergesse dauernd was, schalte die falsche Herdplatte ein und wundere mich, warum das Essen nicht warm wird. So Sachen halt