Welche Overlock ist gut?

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Kitsune
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Re: Welche Overlock ist gut?

Beitrag von Kitsune »

Nerina hat geschrieben: 26.11.2024, 10:46
Valeska hat geschrieben: 26.11.2024, 09:01 Die Fehlerbeschreibung versteh ich nicht ganz (aka kenn ich von meiner Juki nicht), ist das Messer noch scharf genug?
Ansonsten wär meine Frage gewesen, ob du die Einstellungen deiner Maschine schon ausgereizt hast: Fadenspannung der Greifer etwas runter, damit genug Fäden da ist, um die dicken Stofflagen zu umfassen, wäre mein Ansatz gewesen.
Dein Krumpel-Problem klingt allerdings irgendwie anders gelagert.

Meine Juki macht eigentlich höchstens mal an Nahtkreuzungen dicker Stoffe einen Fehlstich (linke Nadel erwischt Obergreifer nicht), ich justiere aber auch nie die Fadenspannung ...
Das wollte ich auch vorschlagen. Bei vielen Lagen lockere ich immer die Greiferspannung, dann geht das eigentlich ganz gut.

Kann man bei der Bernina 450 eigentlich das Messer direkt ausschalten oder muss man dafür die Klappe öffnen? An der überlege ich nämlich auch immer wieder mal.
Wegklappen direkt kann man es nicht.

Statt dessen schalte ich den Rollsaumwahlhebel auf Rollsaum und drehe das Messer soweit nach rechts wie es geht.
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delfinstern
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Re: Welche Overlock ist gut?

Beitrag von delfinstern »

Man kann das Messer weg klappen. Aber nicht während dem nähen
Liebe Grüße
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Nerina
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Re: Welche Overlock ist gut?

Beitrag von Nerina »

Ah, schade. Das würde ich sehr vermissen, weil ich es einfach häufig brauche. Irgendwann muss ich mir die Zeit nehmen und die Fachgeschäfte der Umgebung abklappern (dooferweise hat keins davon alle Firmen, die ich gerne vergleichen würde 🤣)
LG von Nerina
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Dorkas
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Re: Welche Overlock ist gut?

Beitrag von Dorkas »

GemeineEsche hat geschrieben: 01.01.2025, 04:57 Ach hier gibt es auch einen extra Cover Thread :)
Alsooo, ich hab mich jetzt ein mini bisschen eingelesen und brauche nochmal Erfahrungswerte, was man braucht und was nicht.
Was anscheinend ganz praktisch ist, ist ein abklappbares (statt nur ausbaubares) Messer. Das hat die im Fachgeschäft demonstriert, ich weiß jetzt nur nicht mehr, wann man das nutzt? Mir wurde da die BERNINA L450 gezeigt.
Irgendwelche Einfädelhilfen mit Luft sind wohl nicht unbedingt nötig, weil man eigentlich immer die Enden verknoten und so den neuen Faden einfach durchziehen kann - gibt aber wohl auch Modelle, bei denen das nicht geht? Sind das bestimmte Marken oder auf welche Merkmale müsste ich da achten?
Und dann fand ich auch noch interessant, man muss ja beim Einfädeln die Reihenfolge einhalten - außer bei babylock. Gibt es noch andere Maschinen, bei denen die Reihenfolge egal ist? Ich denke da an gerissene Fäden. Würde nämlich wenn es möglich ist gerne Baumwollgarn nehmen und das reißt vielleicht doch mal eher im Gegensatz zu Polyester.
Einfache Reinigung und Ölung wäre noch wünschenswert).
Anwendungsbereiche wäre bei mir dann vor allem einfache Jersey/Sweat Kleidung, vielleicht mal Webware versäubern. Sehr filigrane Sachen wie Wäsche oder Baby Babykleidung nicht unbedingt. Aber gerne auch mal sehr dünne und flutschige Viskose, Wolle-Seide o. Ä. Jerseys.
Da habe ich schon von einstellbarer Fadenspannung, Differential usw. gelesen, da kann ich aber überhaupt nicht einschätzen, welche Funktionen man braucht oder nicht. Ist automatische Fadenspannung und Nähfußdruck zum Beispiel voll super um ohne viele Einstellungen losnähen zu können oder taugt das dann nicht wirklich und macht gerade bei anderen Stoffen als 08/15 Jersey eher noch Probleme?
Manchmal ist es halt praktisch, das Messer wegklappen zu können, zum Beispiel, wenn man ein Bündchen im Ring annäht und die letzten Zentimeter über den Nahtanfang näht. Ich persönlich lasse da allerdings das Messer eingeschaltet und nähe halt knapp dran vorbei, dann wird auch nichts versehentlich weggeschnitten. Wegschalten tu ich es, wenn ich die Nadeln einfädel, weil es dann nicht im Weg ist.

Den Differential kann man wohl bei jeder Maschine verstellen. Da kannst du dir mal ein Courleys-Video anschauen, es gibt einige Freebies, die vermutlich schon reichen. Es ist immer gut, die Funktion von Differential und Fadenspannung zu verstehen, auch wenn die Maschine es alleine könnte. Meine macht es nicht, und ich vermisse nichts. Die Automatik macht es halt gleich teurer.

Ich habe keinen Lufteinfädler und verknote auch nichts. Das machst du 2-3x und kannst es dann im Schlaf. Komfortabler ist es natürlich, aber es ist auch wieder ein teures Extra.

Wenn du nicht viel nähst, sind die Gritzner 788 und die W6 richtig gute Maschinen für den günstigen Preis.
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Re: Welche Overlock ist gut?

Beitrag von Sisqi »

GemeineEsche hat geschrieben: 01.01.2025, 04:57
Zum Nähen ohne Messer, bei der Ovi. Ich benutze das z.B. wenn ich etwas in der Runde annähe (Bündchen) und ich über den Nahanfang hinweg nähen möchte. Dann stelle ich das Messer fest und schneide mir nicht aus Versehen in die Naht. Oder wenn ich Gummiband annähe.
Die Funktion hat meine einfache Brother 1034 aber auch schon.

Automatisch Fadenspannung hört sich erstmal cool an, aber nachdem ich jetzt die Erklärung von Courleys dazu gehört habe brauche ich das nicht. Die Maschine hat dabei bestimmte Einstellungen für bestimmte Stoffarten, aber da nicht alle wirklich gleich sind muß man da ggf. auch fummeln.

Das Einfädeln bei meiner Brother ist jetzt nicht besonders kompliziert, da ist es nett die Greiferfäden anzuknoten, aber nicht zwingend notwendig. Die Naselfäden sind schneller neu eingefädelt, als das Gefummel, weil der Knoten nicht durchs Öhr passt.

Meine Maschine ist leider recht laut und schwer, wandert aber nicht groß über den Tisch. Da ich ein paar mal etwas grob mit ihr war (Greifer verbogen und selbst dran gefummelt) und sie seit 7 Jahren keine Wartung hatte zickt sie leider bei mehreren Lagen Sweat plus Bündchen etwas (linker Nadelfaden wird nicht vom Greiferfaden umschlungen), aber sonst bin ich sehr zufrieden mit ihr und kann sie guten Gewissens weiter empfehlen.
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Re: Welche Overlock ist gut?

Beitrag von Valeska »

Automatische Einfädelei und Fadenspannung ist für mich unnötig rausgeschmissenes Geld.

Greifer anknoten und Nadeln einfädeln geht fix.
Früher hab ich meist drei Fäden auf grau gehabt und nur den linken Nadelfaden gewechselt, inzwischen wechsel ich alle. Das dauert vielleicht 1-2 Minuten, wenn's hochkommt.

Fadenspannung kann man selbst leicht auf spezielle Stoffe anpassen, wenn nötig. Meine Juki näht ziemlich viel mit ihrer Grundeinstellung und ansonsten sind für dicke Stoffe auch schnell mal die Greifer gelockert o.ä. Meine Ovi ist eigentlich, was die Fadenspannung angeht, so ziemlich die unkomplizierteste meiner Maschinen. Die rattert einfach über alles hinweg.

Messer während des Nähens wegklappen finde ich essentiell, um mir keine Nähte kaputt zu schneiden und trotzdem exakt zu nähen. Wichtig bei im Kreis angenähten Sachen, beim Gummi-Annähen, manchmal an engen Stellen, oder wenn man mal was reparieren muss (also über eine vorhandene Naht drüber).

Ich hab bisher nur an zwei Maschinen gesessen und bin mit Juki sehr zufrieden und fand Medion schrecklich. Ich glaub, die Mo 4s gibt es nicht mehr, aber die Mo 50en kriegt man gerade ab 350€, hab ich neulich für meine Schwester nachgeschaut 😅
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Re: Welche Overlock ist gut?

Beitrag von Valeska »

Das einzige, was an der Juki etwas stört, ist, dass sie mir nicht stark genug rafft. Ich hab aber keinen Vergleich, evtl. erwarte ich auch zu viel. Ich muss immer händisch nachraffen und nähe daher eher ungern Rüschen.
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Re: Welche Overlock ist gut?

Beitrag von delfinstern »

Ich klapp das Messer nie weg und ändert höchstens meinen Anschlag, dann läuft es am Messer vorbei
Liebe Grüße
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Re: Welche Overlock ist gut?

Beitrag von Valeska »

Kannst du genauer sagen, was du mit "änder meinen Anschlag" meinst?
Ist das irgendeine Einstellung?
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Re: Welche Overlock ist gut?

Beitrag von delfinstern »

https://www.naehwelt-flach.de/bernina-n ... -l460.html

Heißt wohl offiziell so. Das klemmt man da unter die Stichplatte
Liebe Grüße
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