Sehr kurze Wachphasen mit knapp 5 Monaten

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

Nenelen
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Re: Sehr kurze Wachphasen mit knapp 5 Monaten

Beitrag von Nenelen »

Ja deine Situation zu kennen hilft schon etwas. Im Grunde hatte ich auch dieses Bild im Kopf als ich an diese Wila Methode dachte. Also nicht als Schlaflernprogramm sondern wenn im Bett keine andere Option mehr bleibt.
Bei meinen anderen beiden Kindern habe ich es immer so gemacht, dass ich nachts NICHT aufgestanden bin zum beruhigen (alle schliefen immer bei mir oder meinem Mann, sogar heute noch oft, das hatte sich intuitiv bei uns ergeben und fühlte sich immer gut an, noch bevor wir je das Wort „Familienbett“ überhaupt hörten). Da hatte ich die Babys im Bett geschaukelt, Seiten gewechselt, gestillt, gestreichelt, Füße massiert usw usw.

Nur momentan ist es so, dass das Baby extrem ungeduldig ist. Er legt sich mit mir wie immer hin und wenn er sich vorher stillen ließ bin ich happy, weil ruhiger (aber er schläft NIE beim stillen ein). Er dreht sich dann meistens zu mir bzw mag er es auch oft wenn ich ihn an mich lehne (er schläft gepuckt, wir sind aber am abgewöhnen. Tagsüber geht es schon gut, nachts noch nicht).
Aber wenn er dann nicht innerhalb Sekunden einschläft wird er ungeduldig und meckert. Dann drehe ich ihn zur anderen Seite und er meckert meistens wieder. Dann kege ich ihn auf meinen Bauch, wippe dabei, oder biete die Brust nochmal an usw. Aber manchmal nutzt das alles nichts und er steigert sich so hart rein dass er richtig schrill schreit wie am Spieß, als würde sonst was passieren. Und das kenne ich von den anderen Kindern nicht in der Art. Und im Prinzip wäre DAS der Moment in dem ich mir überlege, entweder aufzustehen und ihn in den Schlaf zu tragen (und dafür bin ich absolut zu erschöpft!!) oder ob ich sein weinen einfach aushalte und ihn im Bett in den Arm nehme und wippe, auch wenn ihn das nicht beruhigt…
Nenelen
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Re: Sehr kurze Wachphasen mit knapp 5 Monaten

Beitrag von Nenelen »

Mein Mann kann ihn wie erwähnt, nicht in den Schlaf tragen und auch bei mir erfordert es ziemlich aerobic dabei und die nase auf brusthöhe für den Milchgeruch.
Mit hin und herlaufen ist es da leider nicht getan.
Ich bin mit meinen Ressourcen aber wirklich mittlerweile am Ende, wiege nur noch 50kg (bei 1,70m) und darf mir von allen Seiten anhören, dass ich mehr auf mich achten muss. Aber wie? Das geht gefühlt nur auf seine Kosten… daher suche ich nach ressourcenschonenden Alternativen. Und nach Motivation so weiterzumachen, nach Hoffnung, dass es mit 6 Monaten nach dem nächsten Schritt besser wird.
LottaKarotta
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Re: Sehr kurze Wachphasen mit knapp 5 Monaten

Beitrag von LottaKarotta »

Bei uns habe ich immer das Gefühl, dass das schreien raus muss. Und wenn ich permanent Unruhe rein bringe und dann trage, schaukel, wippe etc wird es eher schlimmer. Aber bei uns muss ich im Prinzip durch das schreien durch begleiten bis sie bereit ist zu stillen. Und dabei schläft sie dann ein.

Ich finde es daher total schwierig etwas als „Methode“ zu verkaufen. Jedes Kind ist anders. Und ohne Stillen wäre für unsere Kleine beim Einschlafen fürchterlich. Beim Papa klappt das schlafen tagsüber in Trage oder Kinderwagen. Aber ich finde auch, dass man sich Einschlafrituale und Routinen schaffen darf, die man auch als Eltern durchhält. Nachts auf dem Ball wippen oder tragen habe ich deshalb von Anfang für abends und nachts ausgeschlossen und nicht gemacht.

Ich wünsche dir sehr, dass ihr das auch einen Weg findet, der für euch alle funktioniert.
Nenelen
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Re: Sehr kurze Wachphasen mit knapp 5 Monaten

Beitrag von Nenelen »

@lotta:
Wenn deine Tochter dann eingeschlafen ist, schläft sie dann lange oder auch nur so kurz?
Wenn unserer dann wenigstens eine Stunde am Stüxk schlafen würde, wäre es halb so wild, aber er schläft leider fast immer nur 30min. Und dann ist er schlecht drauf und je weiter der Tag voranschreitet, desto knatschiger wird er…
LottaKarotta
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Re: Sehr kurze Wachphasen mit knapp 5 Monaten

Beitrag von LottaKarotta »

Tags ist sie Powernapping Meisterin. Oft nur 10-30 min. Meist macht sie ein längeres Schläfchen so um die 60 min, aber das auch nur bei längeren Spaziergängen oder mit mir im Bett.

Nachts schläft sie „durch“. Dh sie trinkt zwar regelmäßig, aber im Halbschlaf und schläft im Anschluss direkt weiter ohne richtige Wachphase (und damit natürlich auch ohne Geschrei). Aber bei mir im Arm :D Würde ich versuchen sie umzubetten, wären unsere Nächte deutlich anders.
LottaKarotta
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Re: Sehr kurze Wachphasen mit knapp 5 Monaten

Beitrag von LottaKarotta »

Wobei ich immer wieder spannend finde, wie aktiv sie träumt. Da wird im Traum getrunken, geweint, gekichert, gerollt, gekrabbelt.

Und das Traum weinen kann ich oft noch in ihrem Weiterschlafen trösten. Wenn ich da den Moment verpasse, wird sie wach. Und ist dann auch erst mal 1-2 Stunden wach :D

Also ist nachts trotz meist „durch“ schlafen ziemlich was los im Schlaf.
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Meeresbrise
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Re: Sehr kurze Wachphasen mit knapp 5 Monaten

Beitrag von Meeresbrise »

Wie im anderen Thread geschrieben: Klingt 1:1 wie mein Sonnenstrahl. Er ist mittlerweile 3,5 und so ein kluges, wiffes, neugieriges, liebes und großartiges Kind. Ab 1 wurde es leichter, mit 2 Jahren richtig, richtig schön ❤️ Halt noch ein bisschen durch... Es geht vorbei.
Hörbücher für die Einschlafbegleitung kann ich sehr empfehlen und kurzfristig Haushalt Haushalt sein lassen... Viel Kraft!
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Re: Sehr kurze Wachphasen mit knapp 5 Monaten

Beitrag von Meeresbrise »

Ach ja: die Meeresprinzessin macht am Tag auch nur 30 Minuten Naps und ist nach einer Stunde Wachzeit daher meist total müde. Aber: Abends hab ich bemerkt, dass sie 3 Stunden Wachzeit braucht um friedlich einschlafen zu können. Das bedeutet leider auch, dass sie in den 3 Stunden viel beschäftigt werden will um nicht knatschig zu werden. Ich trage sie dann viel und lenke sie ab. Hat sie keine 3 Stunden Wachzeit, weil sie zb im Auto einschläft, dann weint sie abends und kämpft mit dem Schlafen.
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