Guten Morgen!
Danke, Märzkind, das ist sehr lieb! Schön, dass ihr dieses tolle Forum gefunden habt! Ich drück euch die Daumen für morgen, dann ist das Problem hoffentlich behoben.
Danke, Theolino, das hat mir sehr geholfen!! Ja, ich denke, das wird nun unsere Zufüttermethode der Wahl. Ich hatte es gestern nochmal mit dem Becher versucht, aber das hat leider gar nicht geklappt und die Maus weinte nur. Da scheint es mir mit der Sonde einfacher und weniger "anders" fürs Baby zu sein. Hauptsache, sie toleriert den Schlauch. Dann könnte ich auch mehr, dafür kleinere, Zufüttermengen geben. Wir waren jetzt wieder bei 4x täglich gelandet, weil es einfach zeitlich nicht passte mit Stillen und Schlafen. Aber von der Flasche will ich auf jeden Fall weg, ich hatte dabei noch nie ein sonderlich gutes Gefühl. Seit vorgestern Abend wollte die Kleine in der Wiegehaltung partout nicht an die rechte Brust, hat geweint und sich steif gemacht. An der linken hat sie sofort angedockt und erst nach der linken ging es dann auch an der rechten. Im Liegen keine Probleme. Tja, höchstwahrscheinlich kam das daher, weil ich sie immer links halte und mit der rechten Hand die Flasche gebe. Dabei ist sie ja sozusagen an der linken Brust, wo das Schlaraffenland ist. Nun werde ich sie erstmal hauptsächlich rechts halten. Das ist eh ne doofe Angewohnheit, dass ich immer links trage (damit ich als Rechtshänderin die rechte Hand frei habe). Dadurch bin ich aber vorwiegend links verspannt. Das war schon bei den anderen beiden so, muss ich endlich mal trainieren, auf der rechten Seite zu tragen..

So, also erstmal Sonden besorgen!
Zum Eisen:
Dieser Check-up-35 war im Sommer 2022. Ich ging zur Hausärztin mit folgenden Infos:
Ich fühle mich müde und schlapp, ich hab immer kalte Hände (auch im Sommer) und es besteht Kinderwunsch. Daher mal das Durchchecken, ob alles ok ist, damit wir auch das Schwangerwerden angehen können. Zum Auswertungsgespräch hieß es, es sei alles in Ordnung, ich solle mehr Sport machen um den Kreislauf anzuregen. Ich naive Nuss hab das so hingenommen, ohne mir den Befund aushändigen zu lassen.

Weil es mit der Schwangerschaft nicht klappen wollte, hab ich mir den Befund ein knappes Jahr später schicken lassen und fiel aus allen Wolken. Meine Werte waren alle im Referenzbereich und das reichte wohl der Ärztin aus, zu meinen, es sei alles "gut". Dabei stand auf dem Befund sogar unten, dass es sich um insuffiziente Eisenspeicher handelt, knapp über entleert..

Und dass ein TSH-Wert von 3,6 nicht gerade förderlich bei Kinderwunsch ist, müsste eine Ärztin doch eigentlich auch wissen!

Damit hat sie uns 1 Jahr genommen, ich werde ja auch nicht jünger. Als positiver Mensch sage ich mir, wer weiß, wozu es gut war. Zum Beispiel hätte ich dann vielleicht unseren Autounfall schwanger erlebt, nach welchem ich sehr oft geröntgt wurde. Und wir hätten nicht genau diesen perfekten kleinen Sonnenschein bekommen.
Ich hab dann jedenfalls ab Anfang Mai 2023 hochdosiertes Eisen (40mg) + Vitamin C genommen. Zum Ende der Schwangerschaft hat die Hebamme oder die Frauenärztin gesagt, ich solle es jetzt nicht mehr nehmen. Ich weiß nicht mehr, warum, war aber darüber nicht traurig, da mich der Geruch der Tabletten so ekelte und weil sich Eisen mit L-Thyroxin nicht verträgt, beides aber nüchtern genommen werden soll. Somit begann ich mit der Einnahme 4 Stunden vorm ersten Essen, was manchmal doch ganz schön anstrengend ist. Naja, seit vorgestern nehme ich es wieder und hoffe, dass es was nützt.
Ich bin froh, dass möglicherweise die Ursache meines Problems nun gefunden ist. Und trotzdem macht es mich so traurig, sodass ich gestern weinend ins Bett ging. Ich fühle mich so hilflos, weil ich scheinbar nichts an unserer Situation ändern kann.
