Extreme Kontaktschläferin 18 M. - Prognosen?

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

Teelicht
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Re: Extreme Kontaktschläferin 18 M. - Prognosen?

Beitrag von Teelicht »

Mein 11-jähriger war so ein Kleinkind. Da hat das Stillen auch keinen großen Unterschied gemacht, sondern es war halt seine eigene Entscheidung mit ca 3, dass Papa wichtiger ist (danach klebte er an ihn). Auch heute noch wenn er nachts aufwacht kommt er zu uns (häufig Papa) und will eine Umarmung. Aber er kuschelt nicht mehr gerne. Wenn man im Bett zu dicht an ihm liegt will er nicht mehr, sondern dann sollen alle in ihre Betten liegen. Es war eine kleinschrittige Entwicklung, es gab keine großen Sprünge…
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Serafin
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Re: Extreme Kontaktschläferin 18 M. - Prognosen?

Beitrag von Serafin »

Du machst mir Hoffnung! Andererseits, den Schritt Papa als Außerwählen zu haben hat er schon Mal übersprungen der kleine.
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Teelicht
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Re: Extreme Kontaktschläferin 18 M. - Prognosen?

Beitrag von Teelicht »

Tschuldigung Serafin, wenn ich dir Hoffnung nehme. Aber dann zitiere ich:
Kaba hat geschrieben: 09.01.2024, 23:15
Sorry für das gar nicht hilfreiche OT - aber Kinder sind einfach in ALLE Richtungen unterschiedlich.
Mein Großer ist auch zu dem oben genannten eine Nachteule und wenn er nicht schlafen will kann er sich bis was weiß ich wach halten. Ich habe ihn mal ausgeschimpft, weil er nachts um 2 noch wach war, zwischen zwei Schultagen. Er wollte nicht schlafen, also tat er es nicht. Wenn es zum Schlafen kommt ist er ziemlich extrem.
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Grizzly
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Re: Extreme Kontaktschläferin 18 M. - Prognosen?

Beitrag von Grizzly »

Nochmal zum Urlaub: wir buchen kein Hotel sondern Ferienwohnungen/häuser. Finde ich mit Kind (und auch mit meinem Mann) auch aus anderen Gründen entspannter. Und dann suche ich inzwischen konsequent was raus, wo es mehr als 1 Doppelbett als Schlafmöglichkeit gibt und bestehe darauf, da ich sonst immer die ohne ausreichend Platz bin. Wenn es vor Ort passt, schieben wir ein großes Bett zusammen. Wenn nicht, wird der Papa ausquartiert. Er fühlt sich dann zwar etwas abgeschoben, aber mit einer komplett unausgeschlafenen Familie fühlt er sich auch nicht besser.
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Nienna
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Re: Extreme Kontaktschläferin 18 M. - Prognosen?

Beitrag von Nienna »

Bei der Tigerraupe wurde das mit dem Kontaktschlafen besser, als sie verstanden hat wie Bettdecken funktionieren. Jetzt kuschelt sie sich in mindestens 2 Decken und ein paar Kuscheltiere/Wärmflaschentiere. Den Kontakt zu mir sucht sie immer noch, aber ich habe etwas mehr Platz und es ist nicht mehr dauernd, sondern nur noch ein- zweimal wenn sie nachts kurz wach wird zum weiterschlafen 😊
(Sie hat auch schon zweimal völlig selbstverständlich alleine in ihrem Zimmer geschlafen. Seit sie weiß, dass sie das kann, will sie aber nicht mehr 😅)
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mit dem kleinen Rettungsflugsaurier (11/2022) und der wilden Tigerraupe (07/2020)
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Re: Extreme Kontaktschläferin 18 M. - Prognosen?

Beitrag von Gelbesfrettchen »

Der Hase ist meist auch sehr empfindlich was meine Bewegungen angeht. Mein Mann dreht sich mit großem Tara in der Nacht und nix passiert. Ich rück 5 cm zur Seite und versuch meinen eingeschlafenen Arm zu bewegen - "Mama, Milch?"....

Weil ich wirklich Probleme bekommen habe vom irgendwie hingequetscht liegen und mir zunehmende meine Arme eingeschlafen sind bin ich dazu übergegangen mich trotzdem zu bewegen und zumindest dann von der Seitlage auf den Rücken zu drehen. Versuche auch immer möglichst die Decke zwischen uns zu bringen damit wir nicht so viel direkte Kontaktfläche haben, damit et nicht so schnell wach wird wenn ich mich umlagere. Wenn er dann doch wach wird, verweise ich an den Papa (bzw. versuche es). Da liegt er dann auf dem Bauch.

Wir haben z.b. den Mittagsschlaf so umgestellt, dass der Papa das übernimmt weil das Einschlafstillen bei mir auch nur übers Stillen funktioniert hat Mittags, da schläft er auch auf dem Papa. Ich habe das Gefühl, dass das geholfen hat.
Abends ist es jetzt so, dass ich ihn beim Einschlafen nach einer Weile abdocke, da rödelt er dann eine Weile, Klettert, erzählt etc. und versucht momentan immer auf meinem Gesicht bzw. mit seinem Arm um meinen Hals einzuschlafen, den nehme ich dann weg und versuche zu erklären, dass Mama auch bequem schlafen möchte und gerne nur die Hand halten möchte. Da wird er dann immer mal wieder wach aber schläft dann meist irgendwann.

Wir stillen in der Nacht häufig auch noch 2 Stdl., mal gibt es längere Abschnitte, je weiter früh, desto kürzer werden die Abstände. Ich habe ein paar halbherzige Versuche unternommen ohne stillen das Kind zu beruhigen aber wegen Geschrei und meiner eignen Müdigkeit abgebrochen.
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Re: Extreme Kontaktschläferin 18 M. - Prognosen?

Beitrag von Mafalda »

Mich beruhigen die Beiträge hier auch mal wieder sehr muss ich sagen. In meinem Umfeld gibt es ganz überwiegend Kinder, die gute Schläfer waren oder wo die Eltern es irgendwann „durchgezogen“ haben. Das kommt für uns irgendwie nicht infrage, auch weil unsere Tochter sich wirklich extrem wehrt und schlimm weint wenn ich nicht zum Ein- und Weiterschlafen da bin.
Ich kann zwar Abends meistens rausgehen, aber eine Nacht ohne mich funktioniert wirklich nicht gut. Ich weiß nicht mehr wer das hier mit den Schlafgadgets geschrieben hat, aber auch in dem Club bin ich dabei: Wir verreisen hier nicht ohne mein Luxusseitenschläferkissen. Sind dadurch immer mit riesigen Taschen unterwegs auch wenn’s nur eine Nacht ist. Das ist mir manchmal ein bisschen unangenehm, weil ich auch keine Lust habe Hinz und Kunz unsere Schlafsituation zu erläutern…
mit Berti (04/22)
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Re: Extreme Kontaktschläferin 18 M. - Prognosen?

Beitrag von katemiddleton2011 »

Meine Große hat 4 Jahre so geschlafen, meine Mittlere knapp 7 Jahre..wobei ich sie ab 5, 6 Jahren nach dem Einschlafen wegschieben konnte..Nun schlafen die beiden Großen meist zusammen und das Baby bei mir bzw.häufig im Arm..Ich finde das zwar manchmal anstrengend, aber normal.
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Re: Extreme Kontaktschläferin 18 M. - Prognosen?

Beitrag von Kirby »

Mafalda hat geschrieben: 27.01.2024, 17:37 Das ist mir manchmal ein bisschen unangenehm, weil ich auch keine Lust habe Hinz und Kunz unsere Schlafsituation zu erläutern…
Ja, das geht mir auch so, ich muss dann immer so viel erklären, auch wenn gar keine negative Reaktion zu erwarten ist, aber eben vor allem Unverständnis. Mein Kind zieht den Steinzeitmodus konsequent durch und zeigt sich von Neuerungen wie Wänden und Babybetten unbeeindruckt.

Aktuell läuft die Eingewöhnung und die Belastung wird dann für mich geringer, weil ich dann wirklich ohne Kind „einfach mal was machen“ kann und Kontaktschlaf am Tag (also am WE dann) und am Abend/in der Nacht eine willkommene Pause darstellen. Dann trauere ich diesen Mittagsstunden, in denen gefühlt „alle anderen“ mal zu etwas kommen und die ich sitzend irgendwo verbringe nicht so sehr hinterher. Mache ich ja eigentlich jetzt schon nicht mehr, haben uns ja schon gut arrangiert,
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Kirby
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Re: Extreme Kontaktschläferin 18 M. - Prognosen?

Beitrag von Kirby »

Kurzes Kita-Update und Mutmacher für ähnliche Fälle

1. Schlafversuxh: Eingeschlafen auf Bezugserzieherin, nach 10 min abgelegt und 90 Minuten durchgeschlafen

2. Schlafversuch: Eingeschlafen durch Streicheln, 2 Stunden durchgeschlafen

3. Schlafversuch: Madame läuft zu “ihrer” Matratze und schläft einfach so ein, andere Erzieherin saß daneben, dann ca. zwei Stunden durchgeschlafen

Kita ist da sooo eine andere Welt, das klingt für zu Hause alles undenkbar. Bin natürlich sehr froh darüber.
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