Weniger ist mehr - Konsum verringern, Chaos vermeiden, Dinge wertschätzen
- Nane85
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Re: Weniger ist mehr - Konsum verringern, Chaos vermeiden, Dinge wertschätzen
500 Euro finde ich wenig, wir haben das Doppelte. (Und das sind mehr als 10% des Einkommens
)
Nane85 mit den Mädels (02/13 & 06/15 & 06/19)
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sandra86
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Re: Weniger ist mehr - Konsum verringern, Chaos vermeiden, Dinge wertschätzen
Ich gehe einmal die Woche Großeinkauf machen, da sind es schon um die 200€. Dann noch 1-2 x wöchentlich Kleinkram oder frisches Obst/Brot, macht bestimmt auch nochmal 50€. Also 1000€ für Einkaufen sind das bestimmt bei uns im Monat. Dafür haben wir 2 von 3 Kinder, die schon Erwachsenenportionen essen und alle essen immer zuhause.
Weggeworfen wird aber hier tatsächlich sehr wenig. Reste essen wir meist mittags.
Weggeworfen wird aber hier tatsächlich sehr wenig. Reste essen wir meist mittags.
mit dem Großen 03/12, der Mittleren 11/13 und dem Mini 12/15
Don't waste your time or time will waste you
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- Pelufer
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Re: Weniger ist mehr - Konsum verringern, Chaos vermeiden, Dinge wertschätzen
Mit Getränken liegen wir bei 120-150€ pro Wochenende
Dazu kommt die Biokiste mit 25-30€ jeden Mittwoch
Vier Personen, ein Vorpubertier was nur abends das große Fressen beginnt
Drogerie sind einmal im Monat ca 50€
Waschmittel bestelle ich bei Sonett zweimal im Jahr in den 10 kg Gebinden. Das ist für mich stressfreier.
Bücher....das ist eins der Hobbies von mir, und ich kaufe meinen Kindern Bücher wenn sie das wollen. Selbst ein schlechtes Buch ist besser als vor einem Bildschirm zu hocken
Dazu kommt die Biokiste mit 25-30€ jeden Mittwoch
Vier Personen, ein Vorpubertier was nur abends das große Fressen beginnt
Drogerie sind einmal im Monat ca 50€
Waschmittel bestelle ich bei Sonett zweimal im Jahr in den 10 kg Gebinden. Das ist für mich stressfreier.
Bücher....das ist eins der Hobbies von mir, und ich kaufe meinen Kindern Bücher wenn sie das wollen. Selbst ein schlechtes Buch ist besser als vor einem Bildschirm zu hocken
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Batinka
- Profi-SuTler
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- Registriert: 21.08.2013, 21:31
Re: Weniger ist mehr - Konsum verringern, Chaos vermeiden, Dinge wertschätzen
Bei Büchern bin ich auch schuldig, mein früheres Mantra „man kann nie genug Bücher haben“ hat sich erledigt. Auch mit viel aussortieren ergibt sich aus der Altersspanne der Kinder viel Masse, bei Büchern wie bei Spielzeug. Und es gibt so viele tolle Kinderbücher, und hier nur eine kleine Bücherei. Spiele sind meine neue Schwäche.
Die Kosten des Essens sind hier wie oben genannt- einmal die Woche um die 200€, dazu Frisches für um die 60€ unter der Woche.
Weggeworfen wird wenig, eigentlich nur wenn die Kinder den Geschmack mitten in der Woche ändern.
Die Kosten des Essens sind hier wie oben genannt- einmal die Woche um die 200€, dazu Frisches für um die 60€ unter der Woche.
Weggeworfen wird wenig, eigentlich nur wenn die Kinder den Geschmack mitten in der Woche ändern.
Die Arbeit läuft Dir nicht davon, wenn Du Deinem Kind den Regenbogen zeigst. Aber der Regenbogen wartet nicht, bis Du mit der Arbeit fertig bist.
12-10-7
12-10-7
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LariZZa
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- Registriert: 05.02.2016, 13:37
Re: Weniger ist mehr - Konsum verringern, Chaos vermeiden, Dinge wertschätzen
Mir fiel der Punkt „Ich will keine Minimalistin sein, …“ im Eingangspost auf.
Ich frag mal zurück: Warum nicht?
Minimalismus heißt nicht unbedingt, in einer weiß-beigen leeren Wohnung mit 90 Gegenständen zu leben. Das hat zwar irgendwie manchmal den Anschein, wenn man auf Insta oder YouTube guckt, aber eigentlich heißt es, dass man die Dinge hat, die man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Man strebt an, von allem soviel zu besitzen wie man braucht, man darf die Dinge auch schön finden und sie dürfen bunt sein.
Minimalismus ist auch nicht zwingend Geld sparend. Es ist nur die bewusste Entscheidung für weniger Kram. Wie, ich glaube MCM18, leben wir in einer eher kleinen Wohnung für die Familiengröße (sind grad von 70qm auf 90 qm in vier Zimmern umgezogen zu fünft, wobei das Baby nur so halb zählt).
Wir überlegen vor jeder Anschaffung, ob wir das wirklich brauchen. Wenn was kaputt ist, ersetzen wir es erstmal nicht direkt, sondern gucken, ob es nicht auch ohne geht. Impulskäufe vermeiden. Wenn man was sieht und es haben will, es erstmal aufschreiben und gucken, ob man es nen Monat später immer noch haben will, um „Ich brauche das“ gehen „Ich will das gerne haben“ zu unterscheiden. Und „Man kann alles schön finden, man muss aber nicht alles besitzen“.
Was mir oft auch hilft, ist die „Container-Überlegung“. Wo bewahre ich das auf? Ist da noch Platz drin? Wenn nein, dann brauche ich das nicht. So mache ich das z.B. bei Kleidung, bei Handtüchern, bei Tassen, etc. Wenn das Fach voll ist (oder eigentlich gar hat alles reingeht), dann ist es Zuviel. Überraschenderweise funktioniert das manchmal sogar bei meinen Kindern, die haben ein Fach und wenn das überläuft, setz ich mich mit ihnen hin, wir nehmen alles raus und reden drüber, ob das Kind das noch braucht oder behalten möchte oder ob es eigentlich weg kann.
Aber wenn einer die Lösung für die Spielzeug-Geschenke-Schwemme hat, nehm ich die auch gerne…
Und das klingt jetzt so, als wären wir die Ultra-gut-organisierten Minimalisten, da sind wir weit von entfernt, ich würde mich nichtmal als wirkliche Minimalistin bezeichnen. Aber grade der Konsum-Gedanke darin, brauche ich das wirklich, oder will ich es nur gerne haben? hilft mir doch sehr oft. Viel Geld für Lebensmittel geben wir aber auch aus, Lebensmittel plus Haushaltskram liegt bei uns nach der letzten Zählung auch so bei 800 Euro, meine ich.
Muss ich mal wieder nachrechnen.
Also ist die eigentliche Frage, was du ändern willst. Die hohen Geldausgaben für Lebensmittel? Die Ansammlung von Kram in der Wohnung? Die Anspruchshaltung der Kinder? Deine eigene Anspruchshaltung dahingehend, was du „bieten“ musst?
Das sind nämlich sehr unterschiedliche Dinge mit sehr unterschiedlichen Ansätzen.
Ich frag mal zurück: Warum nicht?
Minimalismus heißt nicht unbedingt, in einer weiß-beigen leeren Wohnung mit 90 Gegenständen zu leben. Das hat zwar irgendwie manchmal den Anschein, wenn man auf Insta oder YouTube guckt, aber eigentlich heißt es, dass man die Dinge hat, die man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Man strebt an, von allem soviel zu besitzen wie man braucht, man darf die Dinge auch schön finden und sie dürfen bunt sein.
Minimalismus ist auch nicht zwingend Geld sparend. Es ist nur die bewusste Entscheidung für weniger Kram. Wie, ich glaube MCM18, leben wir in einer eher kleinen Wohnung für die Familiengröße (sind grad von 70qm auf 90 qm in vier Zimmern umgezogen zu fünft, wobei das Baby nur so halb zählt).
Wir überlegen vor jeder Anschaffung, ob wir das wirklich brauchen. Wenn was kaputt ist, ersetzen wir es erstmal nicht direkt, sondern gucken, ob es nicht auch ohne geht. Impulskäufe vermeiden. Wenn man was sieht und es haben will, es erstmal aufschreiben und gucken, ob man es nen Monat später immer noch haben will, um „Ich brauche das“ gehen „Ich will das gerne haben“ zu unterscheiden. Und „Man kann alles schön finden, man muss aber nicht alles besitzen“.
Was mir oft auch hilft, ist die „Container-Überlegung“. Wo bewahre ich das auf? Ist da noch Platz drin? Wenn nein, dann brauche ich das nicht. So mache ich das z.B. bei Kleidung, bei Handtüchern, bei Tassen, etc. Wenn das Fach voll ist (oder eigentlich gar hat alles reingeht), dann ist es Zuviel. Überraschenderweise funktioniert das manchmal sogar bei meinen Kindern, die haben ein Fach und wenn das überläuft, setz ich mich mit ihnen hin, wir nehmen alles raus und reden drüber, ob das Kind das noch braucht oder behalten möchte oder ob es eigentlich weg kann.
Aber wenn einer die Lösung für die Spielzeug-Geschenke-Schwemme hat, nehm ich die auch gerne…
Und das klingt jetzt so, als wären wir die Ultra-gut-organisierten Minimalisten, da sind wir weit von entfernt, ich würde mich nichtmal als wirkliche Minimalistin bezeichnen. Aber grade der Konsum-Gedanke darin, brauche ich das wirklich, oder will ich es nur gerne haben? hilft mir doch sehr oft. Viel Geld für Lebensmittel geben wir aber auch aus, Lebensmittel plus Haushaltskram liegt bei uns nach der letzten Zählung auch so bei 800 Euro, meine ich.
Muss ich mal wieder nachrechnen.
Also ist die eigentliche Frage, was du ändern willst. Die hohen Geldausgaben für Lebensmittel? Die Ansammlung von Kram in der Wohnung? Die Anspruchshaltung der Kinder? Deine eigene Anspruchshaltung dahingehend, was du „bieten“ musst?
Das sind nämlich sehr unterschiedliche Dinge mit sehr unterschiedlichen Ansätzen.
Bei Kitakindern fängt der Elternabend 16:30 Uhr an. Richtig, das ist jetzt unser Abend. Denn unser Morgen ist die Nacht von früher. - Kirsten Fuchs
Mit Schulkind, Vorschulkind und Kitakind
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feuerdrache
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Re: Weniger ist mehr - Konsum verringern, Chaos vermeiden, Dinge wertschätzen
Was mir so auffällt- keiner hier scheint es zu schaffen mit unter 200 Euro im Monat pro Person- quer über die Familie gerechnet.
Also 5 Personen- 1000 Euro Lebensmittel, 3 Personen 600 Euro Lebensmittel im Monat. Darunter scheint schwierig, da müssten dann alle ausser Haus essen in Schule und Job- und das muss man dann ja auch wieder zahlen.
Mit welchem Betrag in der Woche wollt ihr denn durchkommen bei Lebensmitteln? Unter einem gewissen Betrag wird es halt auf Nudeln, Nudeln Nudeln und Kraut und Kartoffeln und Bohnen hinauslaufen. Was auch recht einseitig ist.
Also 5 Personen- 1000 Euro Lebensmittel, 3 Personen 600 Euro Lebensmittel im Monat. Darunter scheint schwierig, da müssten dann alle ausser Haus essen in Schule und Job- und das muss man dann ja auch wieder zahlen.
Mit welchem Betrag in der Woche wollt ihr denn durchkommen bei Lebensmitteln? Unter einem gewissen Betrag wird es halt auf Nudeln, Nudeln Nudeln und Kraut und Kartoffeln und Bohnen hinauslaufen. Was auch recht einseitig ist.
- Pelufer
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Re: Weniger ist mehr - Konsum verringern, Chaos vermeiden, Dinge wertschätzen
Wir könnten theoretisch schon deutlich drunter bleiben, dafür müssten wir aber Abstriche machen beim Geschmack. Es gibt halt bestimmte Lebensmittel wo die Alternativen uns geschmacklich nicht überzeugt haben.
Räuberhauptmann *5/13, Zaubermaus *4/16, Sternenprinzessin *+9.8.2019
- Dorkas
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Re: Weniger ist mehr - Konsum verringern, Chaos vermeiden, Dinge wertschätzen
Mein erster Gedanke: hihi, ja, wenn die Kinderzimmer alle belegt sind, wird halt kein neues Baby gemacht, oder wie?LariZZa hat geschrieben: 28.09.2023, 15:18 Überraschenderweise funktioniert das manchmal sogar bei meinen Kindern…
Das Container-Konzept funktioniert hier in großen Teilen auch echt gut. Neue Tassen geschenkt bekommen? Wenn sie noch ins Tassenfach passen, ist es gut; wenn nicht, müssen dafür andere (oder die neuen) gehen. Genauso bei Handtüchern, Socken, Unterwäsche, Spielen etc. Und wie du schon sagst, das klappt sogar bei den Kindern gut. Wir haben im Wohnzimmer eine Schubladen für diese kleinen Spielkartons. Jetzt haben sie ein neues geschenkt bekommen, und dafür musste ein anderes gehen, das haben sie gut verstanden. Sie durften auch selber entscheiden, welches weg sollte, auch wenn ich es anders entschieden hätte.
Und ich fühle mich gerade echt arm, weil ich eben keine 1.000€ für Lebensmittel habe.
Dorkas mit dem Großen (11/2016) und der Kleinen (09/2019).
- Pelufer
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Re: Weniger ist mehr - Konsum verringern, Chaos vermeiden, Dinge wertschätzen
Dorkas, du bist einfach nur nicht so verwöhnt wie zB meine Familie 
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- Dorkas
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Re: Weniger ist mehr - Konsum verringern, Chaos vermeiden, Dinge wertschätzen
Naja, es hat ja nicht nur mit verwöhnt sein zu tun, sondern mit dem Geld, das zur Verfügung steht. Ich müsste mehr arbeiten gehen, und dafür ist uns das Essen nicht wichtig genug. 
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