Verabredungen der Kinder - Grauen oder Freude?

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Plueschwuschel
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Re: Verabredungen der Kinder - Grauen oder Freude?

Beitrag von Plueschwuschel »

Serafin hat geschrieben: 09.12.2022, 22:49 Achso, unser großer war da überhaupt kein Problem. Der hat zwar nur mit Mama aber der hat gespielt (und spielt) mit seiner Freundin immer sehr schön.
Ja! Ich dachte echt, nach meinem großen Kind (Knallfrosch bis zum Mond, aber einigermaßen zahm bei Verabredungen) könnte mich nichts mehr schocken. Und dann legte P. los :lol:
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FloppyDisc
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Re: Verabredungen der Kinder - Grauen oder Freude?

Beitrag von FloppyDisc »

Plueschwuschel hat geschrieben: 09.12.2022, 22:41
Den anderen Eltern gegenüber mit offenen Karten zu spielen ("Nur bei euch!"), möchte ich versuchen. Bestimmt kommt das einigen sogar entgegen. Danke für den Schubs :)
Das wollte ich dir auch vorschlagen, ich habe nämlich lieber Besuchskinder hier als auswärts, weil ich es dann leichter finde das "übriggebliebene" Kind zu beschäftigen 😅 und feste Zeiten werden immer vereinbart, hier ist kurz vor 18 Uhr absolut üblich, weil dann bei den meisten die Abendroutine beginnt.

Ps Verhaltensweise hat das Krötenkind bei uns auch in dem Alter an den Tag gelegt, immer nur wenn meine Freundin mit gleichaltrigen Kindern da war. Das war also "meine" Verabredung und es hat seit der Geburt der Großen bis die dann so 4 waren nur zu Chaos geführt. Die Kleinen führen sich zum Glück besser auf 🙈
LG Floppy
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Sam
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Re: Verabredungen der Kinder - Grauen oder Freude?

Beitrag von Sam »

Ich habe mich bisher nur zu meinem eigenen Vergnügen mit Freunden mit Kindern verabredet. Verabredungen des Kindes (mit “fremden” Eltern) regelmäßig zu begleiten wäre mur zu stressig. Dabei hab ich nur eines. 😊
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Cecily
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Re: Verabredungen der Kinder - Grauen oder Freude?

Beitrag von Cecily »

Bei uns kommt es sehr auf die Kinder (und zu 10 Prozent auf meine Laune und ob ich die Kinder mag :oops:) an.

Mit manchen Kindern spielt Maxi stundenlang Lego, da muss ich nur nen Teller durch die Tür schieben.

Sein bester Kumpel (ADHS) ist halt ab und zu leicht eskalierend, laut und oft beleidigt. Da "muss" ich mitspielen. Erfreulicherweise spielt er aber gerne dieselben Spiele wie wir und wenn ich Lust auf Hotel, Monopoly, Siedler etc. (hoffentlich auch bald Pandemic) habe oder chillig drauf bin, gerne. Aber nur, weil ich ihn und Familie mag.
Plueschwuschel
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Re: Verabredungen der Kinder - Grauen oder Freude?

Beitrag von Plueschwuschel »

Floppy, das ist gut zu hören :)
Den Tipp, vorab schon eine feste Abhol-/Aufbruchzeit zu vereinbaren, nehme ich auf jeden Fall mit.

Sam, die Kinder erleben im Kindergarten, dass man "Verabredungen zu haben hat". Davon kann ich sie nicht fernhalten. Kinder/Familien, mit denen das für mich nicht in Frage kommt, gibt's aber auch.

Gestern wieder :o
Ein etwas anderes Setting, aber neeeeeervenaufreibend :?
Eine befreundete Familie zieht um. Darum waren gestern die Kinder (5 und 10) bei uns. Alle kennen und mögen sich, die Fünfjährigen sind beste Freundinnen. Ich dachte, es sei ein Selbstläufer. Die Kleinere hing die GANZE ZEIT an ihrer Schwester, teils weinend. H. ignorierte ihre Freundin nach kurzer Zeit. E. war auch nicht so für Besuch, sondern wollte sich mit ihren Geschenken beschäftigen. P. verteidigte all ihre Sachen UND ihren Papa.
Letztendlich haben wir Erwachsenen fast ununterbrochen möglichst attraktives Programm geboten (Backen, Knusperhäuschen, Gesellschaftsspiele, Singen, mehrere Bastelangebote), zur Ablenkung. Und die Zeit schlich. Früher abholen lassen ging natürlich nicht, die Eltern waren in der neuen Stadt und hatten ja auch zu tun! Alles erklärbar mit Weihnachtsstress bei allen, der langen Besuchsdauer (7 h) und dem sich auflösenden Zuhause der beiden umziehenden Kinder.
Ein paar Minuten vor Schluss haben sie dann ins Spiel gefunden und wollten schlussendlich gar nicht weg.
Das muss ich erstmal wieder verarbeiten :oops:
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SingtoMe
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Re: Verabredungen der Kinder - Grauen oder Freude?

Beitrag von SingtoMe »

Plueschwuschel hat geschrieben: 26.12.2022, 15:51 Floppy, das ist gut zu hören :)
Den Tipp, vorab schon eine feste Abhol-/Aufbruchzeit zu vereinbaren, nehme ich auf jeden Fall mit.

Sam, die Kinder erleben im Kindergarten, dass man "Verabredungen zu haben hat". Davon kann ich sie nicht fernhalten. Kinder/Familien, mit denen das für mich nicht in Frage kommt, gibt's aber auch.

Gestern wieder :o
Ein etwas anderes Setting, aber neeeeeervenaufreibend :?
Eine befreundete Familie zieht um. Darum waren gestern die Kinder (5 und 10) bei uns. Alle kennen und mögen sich, die Fünfjährigen sind beste Freundinnen. Ich dachte, es sei ein Selbstläufer. Die Kleinere hing die GANZE ZEIT an ihrer Schwester, teils weinend. H. ignorierte ihre Freundin nach kurzer Zeit. E. war auch nicht so für Besuch, sondern wollte sich mit ihren Geschenken beschäftigen. P. verteidigte all ihre Sachen UND ihren Papa.
Letztendlich haben wir Erwachsenen fast ununterbrochen möglichst attraktives Programm geboten (Backen, Knusperhäuschen, Gesellschaftsspiele, Singen, mehrere Bastelangebote), zur Ablenkung. Und die Zeit schlich. Früher abholen lassen ging natürlich nicht, die Eltern waren in der neuen Stadt und hatten ja auch zu tun! Alles erklärbar mit Weihnachtsstress bei allen, der langen Besuchsdauer (7 h) und dem sich auflösenden Zuhause der beiden umziehenden Kinder.
Ein paar Minuten vor Schluss haben sie dann ins Spiel gefunden und wollten schlussendlich gar nicht weg.
Das muss ich erstmal wieder verarbeiten :oops:
Oh wow, das hört sich anstrengend an, und dann noch an Weihnachten. Da gehen die Emotionen ja eh gerne mal durch, wenn man so lange "aufeinander hängt". Das habt ihr ja mit den ganzen Angebote noch gut gemeistert. ich wäre vermutlich mit der Bande raus geflüchtet. Kann drinnen zu viel Stress schwer ertragen.

Bei Treffen (extern) unserer Kleinen (4) hole ich immer zwischen 17 und 17.30 ab und ich sage den Eltern auch, dass sie mich früher kontaktieren können, falls irgendwas ist, also auch wenn sie sich nicht mehr verstehen oder "drüber" sind. Das klappt ganz gut. Hier zu Hause ist es schwieriger. Ist die Große verabredet, will die Kleine immer mitspielen. Da muss ich teilweise die Kinderzimmertür zu halten, damit das wütende Kleinkind nicht ins Kinderzimmer stürmt. Oder die Großen schieben von innen eine Kommode davor :? Teilweise richtig richtig anstrengend. Auch wenn die Kleine eine zeitlang mitspielen durfte und ich den Großen aber auch ihre Exclusiv-Zeit geben wollte.

Wenn die Kleine Besuch hat, läuft es meist ganz gut, weil die Große halt schon reifer ist. Die Große darf dann z.B. ein hörbuch hören. Was mir auch echt peinlich ist, wenn die Kleine mal ein anderes Kind haut, wenn es zu Besuch ist, das macht sie bei einer "Freundin" manchmal, das ist so eine "Hass-/Liebe". Da muss ich dann die "Freundin" verteidigen und da musste dann auch schon mal die Mama früher anrücken. Wenn ich merke, dass meine Kleine sozial nicht klar kommt, wegen diverser Emotionen/zu viel Action etc., dann mache ich auch mal länger keine Verabredungen. Sie verabredet sich aber auch noch recht selten, so 1 x in zwei Wochen.

Wünsche dir gute Nerven und eine gute Strategie.
Schnecki (2015) & Pfötchen (2018)
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