Danke für eure Antworten!
Tyaris hat geschrieben: 30.06.2022, 22:58
Im Bekanntenkreis haben einige nicht das "Glück" gehabt, einen Platz vor drei zu bekommen. Von den Eltern hört man meist, dass sie sich wünschen würden, dass die Kinder mehr Kontakt zu gleichaltrigen haben. Gerade wenn noch keine Geschwister da sind (und teilweise wegen Lockdown alles zu war).
Kinderturnen und Musikgarten gibt es hier auch. Aber da ist zumindest bei uns die Interaktion eher Eltern-Kind als Kinder untereinander. Freies Spielen ist halt doch nochmal was anderes.
Das sind unter anderem auch unsere Gedanken. Also um erstmal überhaupt (begleitete) regelmäßige Kontakte zu haben, haben wir Bärchen nun bei den Sachen angemeldet, aber allein in die Kita ist natürlich nochmal was anderes.
Manchmal hab ich auch das Gefühl, Bärchen langweilt sich ein bisschen. Jedenfalls ist er immer total begeistert und entdeckerfreudig, wenn man etwas neues mit ihm unternimmt oder er ein neues Spielzeug hat.
Der andere Punkt ist, dass wir beide uns sehr gefordert fühlen und gerne auch selbst mehr Freizeit hätten, vor allem auch mal Zeit zu zweit und sei es nur, um einmal in Ruhe was zu besprechen. Bärchen schläft nicht allein, spielt kaum allein und wir haben hier vor Ort keine Unterstützung. Oma und Opa waren dieses Jahr erst einmal da für 1 Übernachtung
MCM18 hat geschrieben: 30.06.2022, 23:04
Was ich daraus als Resümee und Empfehlung für euch ziehe: nehmt die Einrichtung, von der ihr überzeugt seid und wenn kein zeitlicher Druck besteht, dann wartet lieber länger, wenn der Platz es erfordert oder nehmt ihn auch früher. Denn eine gute Einrichtung ist das wichtigste bei der Fremdbetreuung.
Falls ihr überlegt u3 dann nur bis 12 Uhr zu buchen, muss ich sagen, wenn der Kindergarten nicht total um die Ecke liegt, finde ich das hin- und herfahren für die 3-4 h stressiger als das es Erleichterung im Alltag bringt. Da ist ausschlafen und anderweitige Angebote entspannter und das würde ich dann vorziehen, wenn es Elternzeittechnisch möglich ist
Das mit der Fahrerei wär kein Problem, da ich das komplett mit meiner Fahrt ins Büro verbinden könnte. Wäre also keine extra Fahrt.
Ja, unsere aktuelle Wunscheinrichtung nimmt Kinder grundsätzlich ab 3., Max 2 Kinder können schon mit 2,5 aufgenommen werden.
Grizelda hat geschrieben: 01.07.2022, 09:35
Hallo Grizzly,
ich habe gerade nicht viel Zeit zum Schreiben, wollte Dir aber kurz den Gedanken der Maxigruppe da lassen. Hier in der Gegend gibt es das recht häufig von den Gemeinden für Kinder ab ca 2 Jahre, die dort an 2 Tagen in der Woche für 2 - 3 Stunden betreut werden (nach einer kurzen Eingewöhnung). Quasi als sanfte Vorbereitung auf den Kindergarten und für erste soziale Kontakte ohne Eltern dabei.
Ich schreibe gerne später mehr, PN mich im Zweifel an, falls ich es vergesse, es Dich aber interessiert.
Genau so wäre das dort, 1/2 Jahr 3x/Woche für 3 h, dann an 3 Jahren 5x/Woche für 5 h. Das fänden wir perfekt. Aber erstmal müssten wir da überhaupt einen Platz bekommen (Beworben (!) haben wir uns natürlich schon).
Und Bärchen wird im Winter 2,5 wo doch die Plätze vorrangig zum August frei werden. Dann käme er mit 3 Jahre 1 Monat rein, sprich nochmal 1 Monat plus Eingewöhnung überbrücken.
Soweit wir wissen, bietet das aber keine andere Einrichtung an, zu der wir Zugang hätten. Leider.
Carraluma hat geschrieben: 30.06.2022, 23:15
Könnt ihr den Zeitpunkt, wo er in die KiTa kommt denn "frei" wählen? Bei uns gibt es meist nur zum Schuljahresanfang freie Plätze.
Was wäre eure Motivation, dass er mit genau? zwei Jahren anfängt?
Wie gefällt es deinem Mann "daheim"?
Meiner Meinung nach "reicht" es für Kinder, die noch sonstige soziale Kontakte haben und die Eltern gut mit ihnen daheim zurecht kommen, wenn sie mit drei Jahren in den Kindergarten kommen.
Also, wenn ihr keine Gründe habt, dass euer Kind früher in die KiTa geht, z.B. weil beide Eltern arbeiten wollen oder die daheim betreuende Person nicht gut mit der Situation zurecht kommt, würde ich für Kindergarten ab drei Jahren sprechen.
P.S.: Meine Kinder waren bei KiTa-Start zwischen ein und drei Jahren.
Genau, er käme dann im Sommer rein, also mit etwa 2 oder etwa 3, auf den Monat kommt es uns im Hinblick auf ihn nicht an.
Meinem Mann gefällt es schon, es ist aber einfach viel anstrengender, als er es sich vorgestellt hat. Wir haben aber noch die Hoffnung, dass es zukünftig leichter wird, weil Bärchen vielleicht mittags doch mal allein schläft oder man mehr unternehmen kann.
IrisMads hat geschrieben: 01.07.2022, 08:23
Bei uns wird auch draußen gespielt, aber bisher nicht nackt. Finde ich auch persönlich wegen der UV Strahlen nicht grad sinnvoll. ( Hier knallt zumindest grad die Sonne)
Ich kenne jedoch Einrichtungen und vir allem Eltern die sich über dreckige Kleidung beschweren , vielleicht wollen die Erzieher dem vorbeugen?
Das war auch mein Gedanke. Aber da hoffe ich mal, dass da vorher das Einverständnis der Eltern eingeholt wird. Zumal mein Mann ja als fremde Person an dem Tag auch noch durch die Kita gelatscht ist
IrisMads hat geschrieben: 01.07.2022, 08:23
Wenn ihr aber den " Luxus" habt abzuwarten, dann würde ich warten bis in der Kita ein Platz für euch ist, bei der ihr Bärchen mit einem guten Gefühl abgeben könnt.
Dann würde es zwangsläufig darauf hinauslaufen, dass Bärchen erst mit drei geht oder frühestens mit 2,5 mit ganz viel Glück. Denn unsere Wunscheinrichtung geht regulär eben erst ab 3.
Waldbewohnerin hat geschrieben: 01.07.2022, 11:01
Diese von Grizelda beschriebenen Gruppen gibt bzw. gab es hier auch und hätte ich mir für unser Kind gewünscht. Ich bin nämlich auch zuhause und 5 Tage wollte ich ihn auf keinen Fall fremdbetreuen lassen. Leider hat sich das durch Corona irgendwie aufgelöst und es hat sich bis jetzt kein Nachfolger gefunden.
Aus diesem Grund sind wir dann mit ihm in eine sogenannte Loslösegruppe im Wald gegangen. Die perfekte Lösung für uns, da er ein absolutes Draußen-Kind ist. Drei Tage die Woche 2 bis 3 Stunden. Kostet allerdings ähnlich viel wie ein normaler Kitaplatz, also vergleichsweise recht teuer. Die Eingewöhnung war komplett aufs Kind bezogen. Angesetzt waren ca. 12 Wochen, bei vielen ging es schneller, bei einigen dauerte es länger. Es sind 2 bis 3 Erzieher (je nachdem was sie machen) auf aktuell 9 Kinder,Plätze gibt es aber 10.
Wer auf Betreuung angewiesen ist, für den ist das sicher nichts, aber für uns ausreichend, damit ich etwas Luft habe. Wir haben hier nämlich keine Unterstützung und ich muss hin und wieder arbeiten, habe das sonst abends gemacht. Das war aber einfach anstrengend, dank anstregendem und wenig/schlecht schlafendem Kind.
Die Frage ist auch, wie es deinem Mann zuhause geht. Durch Corona war es für mich teilweise echt hart, aber eine gute Freundin war zu der Zeit noch in Elternzeit, da ging es einigermaßen und wir haben uns oft verabredet. Ansonsten sind mit ca. einem und spätestens mit dem zweiten Lebensjahr nahezu alle Freundinnen wieder arbeiten gegangen und hatten dementsprechend nur noch selten Kapazitäten zum Treffen. Manche Menschen brauchen das ja aber auch nicht so und ich denke für das Kind wäre es zwar ganz nett, aber eine feste Gruppe nicht zwingend notwendig. Kommt total aufs Kind an. Meiner braucht den Tapetenwechsel, aber nicht unbedingt die anderen Kinder in der Gruppe
Diese Gruppe wird bei uns von der Familienbildungsstätte angeboten. Vielleicht gibt es das ja auch, wenn es keine Spielgruppen in der Nähe gibt
Das klingt ja richtig toll und wäre was für Bärchen. Er ist auch am liebsten den ganzen Tag draußen. Da recherchiere ich mal!
Treffen braucht mein Mann nicht unbedingt, wobei er eben gerne Spielverabredungen für Bärchen hätte. Ansonsten würde es ihm gut tun, wenn die beiden zusammen Golfen gehen könnten oder auch größere Ausflüge ans Meer machen könnten. Dazu müsste Bärchen jedoch Auto fahren und den Buggy oder den Fahrradanhänger akzeptieren, damit das Spaß und kein zusätzlicher Stress ist. Das klappt so langsam. Da ist also Besserung in Sicht.