Zur Ergänzung:Umgedacht hat geschrieben: 28.05.2022, 11:02 Jetzt noch etwas ausführlicher: Die Gesundheitsämter erheben Daten bei der Schulengangsuntersuchung und nicht die Schulen. Solche Daten sind sehr wichtig, denn sie geben natürlich Aufschluss darüber auf wie viele Kinder man sich einstellen muss und auch zum Gesundheitsstatus. Zum Datenschutz muss man sich wenig Sorgen machen in Deutschland. Wir haben sehr strenge Regeln für öffentliche Institutionen und deren Datenerfassung.
Dass die Stilldauer untersucht wird, ist großartig. Das bedeutet diesem Thema wird Aufmerksamkeit geschenkt und ich hoffe, dass es dann wirklich gesicherte Erkenntnisse gibt, wie sich das auf die Kinder auswirkt.
Alles in Allem, bin ich immer dabei bei solchen Datenerfassungen, denn ich habe viele Jahre mit amtlichen Sozialdaten gearbeitet und geforscht.
Die Schulen bekommen diese Daten auch gar nicht zu sehen. Wir bekommen nur einen Bogen vom Gesundheitsamt, wo angekreuzt ist, ob eine Einschulung ohne Bedenken möglich ist, ob es Bedenken gibt und wenn ja, welche oder ob eine Rückstellung empfohlen wird.
Außerdem wird so etwas wie Linkshändigkeit, Farbenblindheit, eine Seh- oder Hörschwäche angegeben.
Sollt es Bedenken geben, steht da auch oft eine Empfehlung für Logopädie oder Ergotherapie.