Geld sparen beim Lebensmitteleinkauf - Tipps und Überlegungen

Was kommt nach dem Vollstillen?

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Sternenfaengerin
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Re: Geld sparen beim Lebensmitteleinkauf - Tipps und Überlegungen

Beitrag von Sternenfaengerin »

splischsplasch hat geschrieben: 08.05.2022, 21:00
Sternenfaengerin hat geschrieben: 08.05.2022, 20:44 Also für mich wäre natürlich gerade der Austausch spannend mit Menschen, die das auch optimieren möchten.

Mir geht es hier ehrlicherweise weniger um individuelle Meinungen oder Diskussionen, wieso man _nicht_ sparen möchte/muss.

Danke trotzdem für deinen Beitrag :D
Ich finde den Austausch durchaus spannend und lese daher trotzdem interessiert mit.
Mein Ansatz ist da eher, nicht an der Qualität zu sparen, vielmehr anders heranzugehen.
Also tatsächlich wie Serafin schrieb, auf MHD-Produkte achten, da gibt es in unserem Aleco meist eine kleine Kiste. Es sind meist sehr gute Produkte und deutlich länger haltbar als auf dem MHD angegeben.
Und außerdem viel selber kochen und -backen. Ich glaube das wäre das effektivste beim Sparen, (stark) verarbeitete Produkte sollen preisintensiver sein, habe ich mal irgendwann gelesen. Ergäbe ja Sinn.
ja, sowas wird hier eh wenig gegessen. deswegen suche ich ja gerade nach optionen, "gutes" getreide, frisches obst und gemüse etc. günstiger/bewusster einkaufen zu können, ohne viel zeitaufwand damit zu haben (also zu bestimmten zeiten einkaufen zu müssen).

wie ist das denn, ist es beim bauern generell günstiger oder fahre ich dann doch beim supermarkt besser? weiß das wer?
Ich weiß um einige Landwirtschaften, die Eier und Fleisch biologisch bewirten, aus Kostengründen aber kein Bio-Siegel haben, gibt es sowas auch bei Gemüse?
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Re: Geld sparen beim Lebensmitteleinkauf - Tipps und Überlegungen

Beitrag von splischsplasch »

Und vor ein paar Jahren habe ich mal ein Buch gelesen Arm aber Bio oder so ähnlich.
Sehr plakativer Titel, aber mit interessantem Inhalt. Es ging um eine Journalistin, deren Haupt-AG eingestampft wurde und sich dann mit dem Existenzminimum realistisch beschäftigen musste. Und sich trotzdem mit Bio-Produkten ernähren wollte. Hat bei ihr auch halbwegs gut funktioniert.
Da waren ganz gute Rezepte und Tipps drin, die ich früher als Studentin gut nutzen konnte.
Vielleicht als Buchtipp interessant für dich?
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Sternenfaengerin
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Re: Geld sparen beim Lebensmitteleinkauf - Tipps und Überlegungen

Beitrag von Sternenfaengerin »

fanta hat geschrieben: 08.05.2022, 20:58 Ja, die Preissteigerungen sind wirklich immens....

Meine Freundin und ich kontaktieren einander, wenn wir Produkte im Angebot sehen (aktuell zB. Gurken :wink: ). Rezeptideen gibt's dann manchmal gleich dazu :lol: . Wir freuen uns wie eine Schneekönigin und es schweißt die Freundschaft weiter zusammen.

Ansonsten sammel ich die Prospekte und gucke, was dort im Angebot ist.
Ich gebe mir Mühe zunehmend Jahreszeiten orientiert zu kaufen und zu kochen. Da wir mittlerweile Gemüse im Garten haben bekomme ich mehr und mehr ein Gefühl dafür :oops:

Bei manchen Obst- und Gemüsepreisen möchte ich auch einfach nur noch umdrehen und den Laden direkt wieder verlassen...
Das mit der Freundin gefällt mir - und den Rezepten - sowas sollte ich hier mal initiieren, sehr gute Idee :-D

Ja, jahreszeitenorientiert kochen, das nehme ich mir seit Jahre vor, das ist ganz sicher total sinnvoll, das muss ich unbedingt in den Fokus rücken.
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Re: Geld sparen beim Lebensmitteleinkauf - Tipps und Überlegungen

Beitrag von Francisam »

Sternenfaengerin hat geschrieben: 08.05.2022, 21:02
Serafin hat geschrieben: 08.05.2022, 20:57 Zoo good to Go oder foodsharing kannst du auch Mal schauen. Aber ich habe gehört, dass nicht mehr so viel in den Tüten drin ist wie früher.
Kennst du dich mit dem foodsharing aus?

Ich finde bei uns eine Seite, da gehört man dann quasi zum Team dazu und muss sich engagieren, Supermärkte anfahren usw.. Das ist berufsbedingt null bei mir drin. ich würde das finanziell dann natürlich total gerne unterstützen, weiß aber nicht, ob das überhaupt üblich ist oder ob man das generell mit aufgabenteilung macht. Wenn da jemand aktiv ist, freu ich mich über etwas Aufklärung sehr.
Foodsharing funktioniert sowohl aktiv als auch "passiv", beides ist super und grundsätzlich geldfrei - das ist eines der wichtigsten Prinzipien!
Aktiv zu sein bedeutet, selbst Lebensmittel zu retten und im Anschluss zu verteilen. Das wäre dann sozusagen der passive Part, denn ohne Abnehmer:innen funktioniert es nicht :wink:
In welcher Region wohnst Du denn? Dann kann ich dir sagen, wie groß bzw. engagiert Euer Foodsharing-Bezirk so ist, da gibt es je nach Region ziemliche Unterschiede.

Guck mal, hier gibt es auch noch ein paar Infos: viewtopic.php?t=222348
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Re: Geld sparen beim Lebensmitteleinkauf - Tipps und Überlegungen

Beitrag von Sternenfaengerin »

splischsplasch hat geschrieben: 08.05.2022, 21:08 Und vor ein paar Jahren habe ich mal ein Buch gelesen Arm aber Bio oder so ähnlich.
Sehr plakativer Titel, aber mit interessantem Inhalt. Es ging um eine Journalistin, deren Haupt-AG eingestampft wurde und sich dann mit dem Existenzminimum realistisch beschäftigen musste. Und sich trotzdem mit Bio-Produkten ernähren wollte. Hat bei ihr auch halbwegs gut funktioniert.
Da waren ganz gute Rezepte und Tipps drin, die ich früher als Studentin gut nutzen konnte.
Vielleicht als Buchtipp interessant für dich?
Ich lade mir mal die Lesesprobe runter, das kommt mir bekannt vor, danke für den Tipp!
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Re: Geld sparen beim Lebensmitteleinkauf - Tipps und Überlegungen

Beitrag von splischsplasch »

Gerne. Habe gerade geschaut, gibt es leider nicht in der Onleihe und in meiner Stamm-Bib, da muss ich doch noch etwas länger warten bis ich es zu lesen kriege. 😂
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Re: Geld sparen beim Lebensmitteleinkauf - Tipps und Überlegungen

Beitrag von Sternenfaengerin »

Francisam hat geschrieben: 08.05.2022, 21:10
Sternenfaengerin hat geschrieben: 08.05.2022, 21:02
Serafin hat geschrieben: 08.05.2022, 20:57 Zoo good to Go oder foodsharing kannst du auch Mal schauen. Aber ich habe gehört, dass nicht mehr so viel in den Tüten drin ist wie früher.
Kennst du dich mit dem foodsharing aus?

Ich finde bei uns eine Seite, da gehört man dann quasi zum Team dazu und muss sich engagieren, Supermärkte anfahren usw.. Das ist berufsbedingt null bei mir drin. ich würde das finanziell dann natürlich total gerne unterstützen, weiß aber nicht, ob das überhaupt üblich ist oder ob man das generell mit aufgabenteilung macht. Wenn da jemand aktiv ist, freu ich mich über etwas Aufklärung sehr.
Foodsharing funktioniert sowohl aktiv als auch "passiv", beides ist super und grundsätzlich geldfrei - das ist eines der wichtigsten Prinzipien!
Aktiv zu sein bedeutet, selbst Lebensmittel zu retten und im Anschluss zu verteilen. Das wäre dann sozusagen der passive Part, denn ohne Abnehmer:innen funktioniert es nicht :wink:
In welcher Region wohnst Du denn? Dann kann ich dir sagen, wie groß bzw. engagiert Euer Foodsharing-Bezirk so ist, da gibt es je nach Region ziemliche Unterschiede.

Guck mal, hier gibt es auch noch ein paar Infos: viewtopic.php?t=222348
Danke!
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Re: Geld sparen beim Lebensmitteleinkauf - Tipps und Überlegungen

Beitrag von Francisam »

Ich würde gucken, an welchen Stellen Du direkt bei Erzeuger:innen kaufen kannst. Das ist in der Regel (auch im Bio-Bereich!) DEUTLICH günstiger.
Hier in der Stadt gibt es zum Beispiel zweimal die Woche einen Ökomarkt, wo Obst/Gemüse, Käse, Fleisch und Backwaren direkt von den jeweiligen Produzent:innen vermarktet werden. Beim Stand "meiner" Bio-Bäuerin ist zur Hauptsaison ungefähr die Hälfte aller Produkte, wahrscheinlich sogar etwas mehr, selbst angebaut und dementsprechend günstig(er als im Supermarkt). Da kostet mich dann ein riesengroßer Kopf Salat 0,90 Euro (letztes Jahr, mittlerweile wohl entsprechend teurer), weil er tatsächlich feldfrisch geerntet und ohne Zwischenverkäufe direkt vermarktet wird.
Der Bio-Supermarkt, der oftmals mit den gleichen regionalen Erzeuger:innen zusammenarbeitet, kann das Zeug nicht zu dem Preis verkaufen.

Das funktioniert natürlich nur, wenn ich saisonal und regional einkaufen kann und will, bei Obst und Gemüse macht das (für mich) aber total Sinn.
Bio-Zucchini, -Gurken oder -Auberginen bekommt man hier im Juli "hinterher geworfen", im Januar muss ich dafür richtig tief in die Tasche greifen. (Und das ist auch gut so :wink:)

Andere Idee: lagerfähige Trockenware über eine Food-Coop beziehen! Wenn es das bei euch gibt.
Das Prinzip ist auch ein solidarisches - mehrere Parteien tun sich als Einkaufsgemeinschaft zusammen und beziehen dann große Einheiten direkt vom Großhandel.
Ich kaufe da zum Beispiel kiloweise Haferflocken, Linsen, Leinsamen, Öl… sowas halt. Klappt super und ist tatsächlich ein bisschen günstiger als im Bio-Supermarkt. Und unverpackt!
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Re: Geld sparen beim Lebensmitteleinkauf - Tipps und Überlegungen

Beitrag von Teelicht »

Wie wäre es denn mit ganz konkret erstmal aufzuschlüsseln, wieviel ihr für Essen ausgebt. Und dann mehr im Detail was ihr kauft. Als Studentin hat es mich sehr überrascht, dass mein höchster Kostenpunkt Milch war. Wenn du weißt, was ihr bezahlt ist es auch leichter zu überlegen, ob ihr was ändern wollt. Wenn zum Beispiel ihr selten Brot kauft, dann musst du ja auch gar nicht weiter überlegen, ob es lohnt es selber zu backen.
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Re: Geld sparen beim Lebensmitteleinkauf - Tipps und Überlegungen

Beitrag von Schnecke106 »

Wir versuchen saisonal zu kaufen, wobei ich das nicht immer einfach finde. Gerade die Kinder mögen manches Obst und Gemüse das ganze Jahr über und gerade im Winter wird es dann auch für uns schwierig.

Dinge, die wir immer von derselben Marke haben, kaufen wir in größeren Mengen auf Vorrat, wenn sie im Angebot sind, also zum Beispiel Frischkäse, Kaffee, Nudeln.

Wir haben einen Garten, das hilft. Ansonsten würde ich auch versuchen direkt beim Hersteller zu kaufen, wenn möglich.
Muggel (August 2015)
Rumpelwicht (Mai 2019)

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