So heiß wird der von Natur aus eigentlich nicht, da muss man eh nachhelfen mit Substanzen, das könnte man wohl vernachlässigenDickkopf-Mama hat geschrieben: 03.05.2022, 11:43 Was in meinen Augen gegen wöchentliches umschichten sprechen würde (wieviel Zeit hast du bzw. wie klein ist der Kompost?) wäre das Problem, dass die Innentemperatur im Kompost mit jedem umschichten gesenkt wird und somit weniger Samen die drinnen gelandet sind eliminiert werden.
Gartenplanung 2022
-
Seifenblasenfrau
- SuT-Legende
- Beiträge: 9629
- Registriert: 06.11.2015, 11:59
Re: Gartenplanung 2022
Die Große 08/15
Der Mittlere 04/18
Der Kleine 09/22
Der Mittlere 04/18
Der Kleine 09/22
- Dickkopf-Mama
- Miss SuTiversum
- Beiträge: 18554
- Registriert: 04.10.2007, 12:33
- Wohnort: Niedersachsen
Re: Gartenplanung 2022
Ok, das Kompostbuch was ich mal hatte war damals schon uralt, das ist wahrscheinlich verjährt und die haben eh so eine Wissenschaft von allem gemacht, dass ich danach erstmal keine Lust auf Kompost hatte 
Liebe Grüße von Meike mit drei Dickköpfen ( * 2007),( * 2010) und (*2013)
-
daisy
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 5140
- Registriert: 10.02.2012, 15:51
Re: Gartenplanung 2022
Nein. Da muss man nicht nachhelfen. Mein Kompost erreicht locker eine Innentemperatur von bis zu 70 Grad. Ich hatte auch schon mal 75 Grad. Das ist allerdings zu heiss, da musste ich dann gegensteuern.Seifenblasenfrau hat geschrieben: 03.05.2022, 12:09So heiß wird der von Natur aus eigentlich nicht, da muss man eh nachhelfen mit Substanzen, das könnte man wohl vernachlässigenDickkopf-Mama hat geschrieben: 03.05.2022, 11:43 Was in meinen Augen gegen wöchentliches umschichten sprechen würde (wieviel Zeit hast du bzw. wie klein ist der Kompost?) wäre das Problem, dass die Innentemperatur im Kompost mit jedem umschichten gesenkt wird und somit weniger Samen die drinnen gelandet sind eliminiert werden.
Das verstehe ich sehr gut. Ich habe mich da irgendwie festgebissen und gehe meiner Familie auf den Zeiger, weil ich Kompostwissenschaft betreibeDickkopf-Mama hat geschrieben: 03.05.2022, 12:37 Ok, das Kompostbuch was ich mal hatte war damals schon uralt, das ist wahrscheinlich verjährt und die haben eh so eine Wissenschaft von allem gemacht, dass ich danach erstmal keine Lust auf Kompost hatte![]()
Zeit hab ich eigentlich keineDickkopf-Mama hat geschrieben: 03.05.2022, 11:43 Was in meinen Augen gegen wöchentliches umschichten sprechen würde (wieviel Zeit hast du bzw. wie klein ist der Kompost?) wäre das Problem, dass die Innentemperatur im Kompost mit jedem umschichten gesenkt wird und somit weniger Samen die drinnen gelandet sind eliminiert werden.
Man kann auch toll beobachten, dass es 1 bis 2 Tage nach dem Aufsetzen richtig heiss wird und dann nach ner Weile kühlt es auch im Inneren langsam ab. Dann ist viel vom Stickstoffhaltigen Material zersetzt. Schichtet man jetzt um, wird der automatisch wieder heisser.
Wichtig ist aber auch die Zusammensetzung der Materialen und die Feuchtigkeit.
Ich betreibe es hauptsächlich so nerdmässig, weil wir sehr viel Einstreu, sprich Heu und Stroh von den Tieren kompostieren. Und der Platz ist begrenzt. Darum auch nur 3 Komposthaufen. Bei intensivem Kompostmanagement verrottet es wesentlich schneller.
Daisy mit Herbstglück *2008 und Wintersonne *2012, Maikäferchen *2014 und zwei Sternchen
- Dickkopf-Mama
- Miss SuTiversum
- Beiträge: 18554
- Registriert: 04.10.2007, 12:33
- Wohnort: Niedersachsen
Re: Gartenplanung 2022
Dann hatte ich das ja doch noch grob richtig in Erinnerung.
Ich hab jetzt gerade irgendwie die Vorstellung, dass du jeden Morgen mit so einem großen Fleischthermometer erstmal die Komposthaufen misst und das hübsch in eine Temperaturkurve einträgst
.
Was für ein Thermometer nimmt man da?
Ich hab jetzt gerade irgendwie die Vorstellung, dass du jeden Morgen mit so einem großen Fleischthermometer erstmal die Komposthaufen misst und das hübsch in eine Temperaturkurve einträgst
Was für ein Thermometer nimmt man da?
Liebe Grüße von Meike mit drei Dickköpfen ( * 2007),( * 2010) und (*2013)
-
Seifenblasenfrau
- SuT-Legende
- Beiträge: 9629
- Registriert: 06.11.2015, 11:59
Re: Gartenplanung 2022
Oh okay
auch was gelernt.
Die Große 08/15
Der Mittlere 04/18
Der Kleine 09/22
Der Mittlere 04/18
Der Kleine 09/22
-
daisy
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 5140
- Registriert: 10.02.2012, 15:51
Re: Gartenplanung 2022
Ja ja du hast mich durchschautDickkopf-Mama hat geschrieben: 03.05.2022, 13:17 Dann hatte ich das ja doch noch grob richtig in Erinnerung.
Ich hab jetzt gerade irgendwie die Vorstellung, dass du jeden Morgen mit so einem großen Fleischthermometer erstmal die Komposthaufen misst und das hübsch in eine Temperaturkurve einträgst![]()
.
Was für ein Thermometer nimmt man da?
Ich hab ein Kompostthermometer
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Daisy mit Herbstglück *2008 und Wintersonne *2012, Maikäferchen *2014 und zwei Sternchen
- Jia
- Moderatoren-Team
- Beiträge: 7850
- Registriert: 29.07.2014, 11:18
- Wohnort: südliches NRW
Re: Gartenplanung 2022
Äh ok, wieder was dazugelernt, dann ist unsere 3-Haufen-Methode wohl etwas sehr primitiv. Aber professioneller lässt sich das bei "unserem" Riesengrundstück (wir sind als Mieter ja nur für einen kleinen Teil zuständig, aber der Kompost ist natürlich gemeinschaftlich) wohl nur schaffen, wenn wir einen Gärtner hätten. Und mit etwas mehr Geduld funktioniert es auch so, wir haben jedes Jahr eig. mehr Komposterde, als wir verbrauchen können.
Mit Maikäfer (2014) und Junikäferchen (2016)
-
Elena
- Miss SuTiversum
- Beiträge: 14183
- Registriert: 05.08.2009, 17:08
Re: Gartenplanung 2022
Wie cool, Kompostwissenschaft! Ich muss meine Kompostwirtschaft auch noch optimieren. Ich habe vier Komposthaufen, davon sind quasi immer zwei ruhend und zwei werden befüllt. Ich nehme den Kompost nach einem Jahr raus, abe da sind große Teile noch nicht vollständig verrottet. Die verwende ich dann entweder halbverottet oder stecke sie in den nächsten Kompost (Äste etc.). Auf meinen Kompost kommen die ganzen Staudenrückschnitte, Rückschnitte von Gehölzen, senschnitt, Küchenabfälle. Also eigentlich alles, was an Biomasse bei uns anfällt (außer Essensresten oder sowas). Mittlerweile schreddere ich größere Äste/Zweige, aber da mein Kompost eher trocken ist, reicht das totzdem nicht.
Was hast du für Gefäße, Daisy? Meine sind sehr "luftig", und das trocknet natürlich zusätzlich aus.
Was hast du für Gefäße, Daisy? Meine sind sehr "luftig", und das trocknet natürlich zusätzlich aus.
Hier gehts zu meinen Bewertungen:
viewtopic.php?f=352&t=216642
viewtopic.php?f=352&t=216642
- IdieNubren
- Prof. Dr. SuT
- Beiträge: 7407
- Registriert: 01.10.2016, 15:22
- Wohnort: Franken
Re: Gartenplanung 2022
Ach wenn ich das so lese, überlege ich doch noch einen anzufangen, das klingt spannend, Platz hätten wir genug, bis jetzt haben wir nur nen misthaufen aber da das Thema "Biomüll" irgendwann mal unser Scheidungsgrund wird, brauchen wir da eh ne neue Lösung.
Idie mit (06/16), (04/18) und (09/20)
-
schlangengurke
- Prof. Dr. SuT
- Beiträge: 7097
- Registriert: 29.10.2011, 17:21
- Wohnort: Deutschland
Re: Gartenplanung 2022
Bei uns geht kompostieren so:
Auf den Kompost kommt fast nur Gartenabfall.
Bzw was Dornen hat und quecke kommt in die Biotonne.
Essensreste, Obst, Gemüse, alles aus der Küche halt kommt in den Pseudo-Bokashi, wird dann verwendet und verwurmt.
Dadurch bleibt der Kompost recht klein.
Auf den Kompost kommt fast nur Gartenabfall.
Bzw was Dornen hat und quecke kommt in die Biotonne.
Essensreste, Obst, Gemüse, alles aus der Küche halt kommt in den Pseudo-Bokashi, wird dann verwendet und verwurmt.
Dadurch bleibt der Kompost recht klein.