Reh hat geschrieben: 02.07.2021, 20:27
Auf meinen Anamnesebogen wurde die Frage und die Antwort zu Schwangerschaft und Stillen nicht richtig ausgedruckt - es war also nicht zu erkennen, ob ja oder nein angekreuzt ist.
Gefragt hat danach aber keiner.
Am Stillkind gab es keine Reaktionen, ich hab Aber einen Milchstau auf der Impf-Seite, weil ich die ersten drei Nächte nicht wie gewohnt auf der "passenden" Seite liegend gestillt, sondern mich über das Baby gebeugt hab und es dann die obere Brust getrunken hat - was ich sonst nie mache.
Das ist ja praktisch .
Stimmt, bei mir lag auch die bevorzugte Stillseite auf Seiten des gepieksten Armes! Da wird die Brust schon mal voller...
kleiner Kaiser 09/15
Prinzessin 10/20
"Und bis du Kinder hast, weißt du nicht, wie diese Kinder dein Herz in Besitz nehmen und deine Entscheidungen beeinflussen."
(Michelle Obama)
In meinem Impfzentrum war das Stillen gar kein Problem. Ich hatte zunächst bei der entsprechenden Frage nichts angekreuzt, wurde explizit danach gefragt und habe das Stillen bejaht. Wurde dann darüber aufgeklärt, dass ich bei einer starken Reaktion Paracetamol nehmen könnte und sonst waren beide Ärzte (1. und 2. Termin) sehr angetan vom quietschfidelen Still- und Tragekind auf meinem Rücken . Nach der ersten Impfung hat mir mein Arm geschmerzt, beim zweiten Mal hatte ich gar keine Beschwerden. Gestillt habe ich jeweils noch im Wartebereich. Alles fein!
Ich hoffe, dass es bald noch eindeutigere Stellungnahmen gibt.
Eine Freundin von mir lässt sich noch nicht impfen, weil ihr drei Ärzte (Hausarzt, Kinderarzt und Gyn) davon abgeraten haben. Finde ich echt ärgerlich, dass Ärzt:innen, die nicht gut informiert sind, Stillende so verunsichern.
Ich weiß dann auch immer nicht so recht, wie ich drauf reagieren soll.
Sie weiß auch, dass ich mich stillend habe impfen lassen.
erdbeerbrot hat geschrieben: 07.07.2021, 13:37
Ich hoffe, dass es bald noch eindeutigere Stellungnahmen gibt.
Eine Freundin von mir lässt sich noch nicht impfen, weil ihr drei Ärzte (Hausarzt, Kinderarzt und Gyn) davon abgeraten haben. Finde ich echt ärgerlich, dass Ärzt:innen, die nicht gut informiert sind, Stillende so verunsichern.
Ich weiß dann auch immer nicht so recht, wie ich drauf reagieren soll.
Sie weiß auch, dass ich mich stillend habe impfen lassen.
Ich lasse mir dann gern erklären, wie es denn technisch zu einem Problem fürs Baby kommen kann. Da kommt dann nix mehr und die Leute informieren sich dann vielleicht mal ernsthaft. Immer dieses mein Arzt bla bla. Ich bin mündig und kann mich selbst informieren. Und ich erwähne noch, dass Ärzte in ihrer Ausbildung nichts übers Stillen lernen.
Ich mag sie da nicht zu sehr vor den Kopf stoßen. Ist eine gute Freundin (und naturwissenschaftlich jetzt nicht extrem gut interessiert), da finde ich es nochmals schwieriger, weil ich auch nicht besserwissen mag. Sie hat auch im Moment extrem viel um die Ohren, da ist das dann auch nochmal schwieriger zu sagen, "informier dich doch einfach mal selbst"...
Hab aber einen Artikel dazu, dass keine mRNA in der MuMi nachweisbar war, geschickt. Vielleicht reicht der Impuls ja.
erdbeerbrot hat geschrieben: 07.07.2021, 13:37
Ich hoffe, dass es bald noch eindeutigere Stellungnahmen gibt.
Eine Freundin von mir lässt sich noch nicht impfen, weil ihr drei Ärzte (Hausarzt, Kinderarzt und Gyn) davon abgeraten haben. Finde ich echt ärgerlich, dass Ärzt:innen, die nicht gut informiert sind, Stillende so verunsichern.
Ich weiß dann auch immer nicht so recht, wie ich drauf reagieren soll.
Sie weiß auch, dass ich mich stillend habe impfen lassen.
Das sind meiner Meinung nach keine echten Bedenken sondern schlicht die Angst vor Haftung bzw. juristischer Verantwortung. Da es keine Rückendeckung der Stiko gibt, kann ich das sogar irgendwie nachvollziehen.
...mit Sohnemann unterwegs seit 10/2017, mit LL seit 11/2020.
erdbeerbrot hat geschrieben: 07.07.2021, 13:37
Ich hoffe, dass es bald noch eindeutigere Stellungnahmen gibt.
Eine Freundin von mir lässt sich noch nicht impfen, weil ihr drei Ärzte (Hausarzt, Kinderarzt und Gyn) davon abgeraten haben. Finde ich echt ärgerlich, dass Ärzt:innen, die nicht gut informiert sind, Stillende so verunsichern.
Ich weiß dann auch immer nicht so recht, wie ich drauf reagieren soll.
Sie weiß auch, dass ich mich stillend habe impfen lassen.
Das sind meiner Meinung nach keine echten Bedenken sondern schlicht die Angst vor Haftung bzw. juristischer Verantwortung. Da es keine Rückendeckung der Stiko gibt, kann ich das sogar irgendwie nachvollziehen.
Man kann das den Frauen aber auch genau so sagen. Ich darf es Ihnen nicht empfehlen, weil ich Angst vor Haftung habe. Aber ich empfehle Ihnen sich selbst zu informieren, wie die Wirkungsweise des Impfstoffes ist und ob dieser in die Milch übertreten kann oder nicht. Und den Hinweis geben, dass in anderen Ländern Schwangere und Stillende bevorzugt geimpft werden.
erdbeerbrot hat geschrieben: 07.07.2021, 13:37
Ich hoffe, dass es bald noch eindeutigere Stellungnahmen gibt.
Eine Freundin von mir lässt sich noch nicht impfen, weil ihr drei Ärzte (Hausarzt, Kinderarzt und Gyn) davon abgeraten haben. Finde ich echt ärgerlich, dass Ärzt:innen, die nicht gut informiert sind, Stillende so verunsichern.
Ich weiß dann auch immer nicht so recht, wie ich drauf reagieren soll.
Sie weiß auch, dass ich mich stillend habe impfen lassen.
Das sind meiner Meinung nach keine echten Bedenken sondern schlicht die Angst vor Haftung bzw. juristischer Verantwortung. Da es keine Rückendeckung der Stiko gibt, kann ich das sogar irgendwie nachvollziehen.
Man kann das den Frauen aber auch genau so sagen. Ich darf es Ihnen nicht empfehlen, weil ich Angst vor Haftung habe. Aber ich empfehle Ihnen sich selbst zu informieren, wie die Wirkungsweise des Impfstoffes ist und ob dieser in die Milch übertreten kann oder nicht. Und den Hinweis geben, dass in anderen Ländern Schwangere und Stillende bevorzugt geimpft werden.
Ich wäre mir nicht sicher, ob die betreffenden Ärzte das überhaupt selbst wissen, nach meiner Erfahrung der letzten Jahre...
kleiner Kaiser 09/15
Prinzessin 10/20
"Und bis du Kinder hast, weißt du nicht, wie diese Kinder dein Herz in Besitz nehmen und deine Entscheidungen beeinflussen."
(Michelle Obama)
Das sind meiner Meinung nach keine echten Bedenken sondern schlicht die Angst vor Haftung bzw. juristischer Verantwortung. Da es keine Rückendeckung der Stiko gibt, kann ich das sogar irgendwie nachvollziehen.
Man kann das den Frauen aber auch genau so sagen. Ich darf es Ihnen nicht empfehlen, weil ich Angst vor Haftung habe. Aber ich empfehle Ihnen sich selbst zu informieren, wie die Wirkungsweise des Impfstoffes ist und ob dieser in die Milch übertreten kann oder nicht. Und den Hinweis geben, dass in anderen Ländern Schwangere und Stillende bevorzugt geimpft werden.
Ich wäre mir nicht sicher, ob die betreffenden Ärzte das überhaupt selbst wissen, nach meiner Erfahrung der letzten Jahre...
GEnau das glaube ich auch. Deswegen glaube ich nicht, dass es an Haftung liegt. WEil dann kann ich eben anders formulieren.