Ernährung/Gewicht im Schulalter
Moderator: britje
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Re: Ernährung/Gewicht im Schulalter
Das klingt echt anstrengend mit deinem Sohn, Nachtblau. Ich denke, kleine Schritte und Anpassungen sind da schon der richtige Weg.
Ich habe bei mir selbst gemerkt, dass sich mit stabilerem Blutzuckerspiegel durch gesündere Ernährung auch meine Laune gebessert hat. Ich war vorher oft übellaunig, wenn ich im Unterzucker war. Jetzt bin ich ausgeglichener. Ich will dir Hoffnung machen. Vielleicht verbessern sich beim Sprotterich dadurch auch die Wutausbrüche etwas.
Ich habe bei mir selbst gemerkt, dass sich mit stabilerem Blutzuckerspiegel durch gesündere Ernährung auch meine Laune gebessert hat. Ich war vorher oft übellaunig, wenn ich im Unterzucker war. Jetzt bin ich ausgeglichener. Ich will dir Hoffnung machen. Vielleicht verbessern sich beim Sprotterich dadurch auch die Wutausbrüche etwas.
mit der Ritterin vom "Ni" 5/17
- Pelufer
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Re: Ernährung/Gewicht im Schulalter
Ich bin gerade über ein paar Sachen gestolpert.
ADHS ist nicht immer eindeutig diagnostizierbar, gerade in schwach ausgeprägter Form, oder wenn sich andere Störungen damit mischen.
Psychomotorische Störung ist nicht automatisch ADHS. Es kann aber eine Vorstufe dazu sein. Es gibt psychomotorische Ergotherapie, wenn die bei euch anschlägt, würde ich das einfach machen, egal ob es eine eigene Diagnose gibt.
Was mich aber den ganzen Thread über irgendwie immer gedanklich angesprungen hat ist die Frage: Kompensiert er mit dem Essen irgendetwas was in seinem Unterbewusstsein abläuft? Also gibt es etwas was für ihn noch zu abstrakt ist um es zu benennen, aber belastend genug um über Essen kompensiert zu werden?
ADHS ist nicht immer eindeutig diagnostizierbar, gerade in schwach ausgeprägter Form, oder wenn sich andere Störungen damit mischen.
Psychomotorische Störung ist nicht automatisch ADHS. Es kann aber eine Vorstufe dazu sein. Es gibt psychomotorische Ergotherapie, wenn die bei euch anschlägt, würde ich das einfach machen, egal ob es eine eigene Diagnose gibt.
Was mich aber den ganzen Thread über irgendwie immer gedanklich angesprungen hat ist die Frage: Kompensiert er mit dem Essen irgendetwas was in seinem Unterbewusstsein abläuft? Also gibt es etwas was für ihn noch zu abstrakt ist um es zu benennen, aber belastend genug um über Essen kompensiert zu werden?
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- Nachtblau
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Re: Ernährung/Gewicht im Schulalter
Hey Ihr Lieben?
Erst mal danke bezüglich des Inputs wegen Hunger morgens. Kann also doch unterschiedlich sein. Ich werde das mal im Hinterkopf behalten.
Was die ADHS-Diagnose angeht, verlasse ich mich jetzt mal auf die Psychiaterin. Die ist ja Spezialist und hat auch einen sehr guten Ruf. Und für mich passte ihre halbe Diagnose halt auch total zu dem, wie ich den Sprotterich erlebe. Eben so teils, teils. Er kann eben auch ganz anders, ist aber stark lustbetont. Sie sagte auch noch, dass er dich eben leicht zurückführen lässt, das aber eben ungewöhnlich häufig braucht. Das erfordert natürlich viel Kraft und Disziplin auch beim Führenden.
Ob ihn etwas belastet, kann ich so nicht sagen. Ich erlebe ihn aber in der Regel als fröhlich und aufgeschlossen auch auf Kritik oder lautes Schimpfen reagiert er wenig betroffen. Wobei das mehr wird, dass er zumindest wenn seine akute Gefühlskurve etwas abgeflacht ist, sein Gegenüber wieder mehr wahrnimmt und dann ist sehr geknickt ist. Zwei Minuten lang. Dann geht es wieder weiter.
Ich denke, es geht wirklich mehr in Richtung "Stimmulation suchen" und "andere (körperliche) Empfindungen nicht richtig einordnen". Eventuell kann ich da nochmal mit der Ergo sprechen? Hilft die bei so was?
Erst mal danke bezüglich des Inputs wegen Hunger morgens. Kann also doch unterschiedlich sein. Ich werde das mal im Hinterkopf behalten.
Was die ADHS-Diagnose angeht, verlasse ich mich jetzt mal auf die Psychiaterin. Die ist ja Spezialist und hat auch einen sehr guten Ruf. Und für mich passte ihre halbe Diagnose halt auch total zu dem, wie ich den Sprotterich erlebe. Eben so teils, teils. Er kann eben auch ganz anders, ist aber stark lustbetont. Sie sagte auch noch, dass er dich eben leicht zurückführen lässt, das aber eben ungewöhnlich häufig braucht. Das erfordert natürlich viel Kraft und Disziplin auch beim Führenden.
Ob ihn etwas belastet, kann ich so nicht sagen. Ich erlebe ihn aber in der Regel als fröhlich und aufgeschlossen auch auf Kritik oder lautes Schimpfen reagiert er wenig betroffen. Wobei das mehr wird, dass er zumindest wenn seine akute Gefühlskurve etwas abgeflacht ist, sein Gegenüber wieder mehr wahrnimmt und dann ist sehr geknickt ist. Zwei Minuten lang. Dann geht es wieder weiter.
Ich denke, es geht wirklich mehr in Richtung "Stimmulation suchen" und "andere (körperliche) Empfindungen nicht richtig einordnen". Eventuell kann ich da nochmal mit der Ergo sprechen? Hilft die bei so was?
Sprotterich (09/12), Krabbe (03/15)
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Ranas
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Re: Ernährung/Gewicht im Schulalter
Ich habe keine Ahnung von ADHS, Autismus oder wie viel Kinder im Schulalter essen, aber ich mag trotzdem den Gedanken teilen, den ich beim Lesen deines (ersten?) Posts hatte. Kann es sein, dass der Sprotterich so große Mengen isst, weil er das Völlegefühl sucht? Also dass es nicht nur um den Akt des Essens geht, sondern dass er die Sättigung erst spürt, wenn er richtig vollgestopft ist? Falls das nicht passt, ignorier mich einfach 
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Re: Ernährung/Gewicht im Schulalter
Schön gesagt. Ich kann das total verstehen. Das ist super, super, super anstrengend. Ich hoffe, dass das von meiner Seite nicht als Kritik ankam. Ich wollte eher sagen, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass es mit dem empfohlenen Strengsein und Sich-Durchsetzen getan ist. Bei anderen Kindern vielleicht, aber beim Sprotterich schwer vorzustellen. Eben weil er alles in Frage stellt, hartnäckig ist und möglicherweise ab einem bestimmten Punkt schon aus Prinzip seine Position verteidigen wird.Nachtblau hat geschrieben: 29.06.2021, 05:07 Hallo Ana,
das mit dem Machtkampf stimmt leider und will ich so eigentlich gar nicht. Wobei es schon schwer ist, die Erfahrung zu machen, dass das Kind die eigene Kompetenz quasi permanent anzweifelt. Ich will keinen blinden Gehorsam, wie ihn meine Mutter gerne einforderte. Und ich erkläre Entscheidungen auch gerne. Aber mich darum zu streiten, ob ich mir denn sicher wäre, dass die Erde rund ist, das ist dann manchmal etwas viel. Da wünsche ich mir mehr...Vertrauen in mich als Mutter vielleicht. Dass ich es gut mit ihm meine und Dinge nicht nur tue, um ihn zu ärgern.
Der Versuch, darüber zu sprechen ist ja total naheliegend und wäre wohl Plan A. Klar: erschwert Plan B. Aber das klingt ja schon einmal nicht so verkehrt.Nachtblau hat geschrieben: 29.06.2021, 05:07 Das war jetzt eigentlich auch mein Ansatz. Ich habe (leider) das mit dem Übergewicht schon angesprochen eben aus dem obengenannten Grund. Weil er mir nicht glaubt/vertraut. Und auch nicht bereit ist sich auf so Sachen wie "spür dich mal, ob du wirklich Hunger hast" einzulassen. Da schlägt dann die Hartnäckigkeit voll zu. Von daher werde ich wohl nicht ganz drumherum kommen, mit ihm über Ernährung zu sprechen. Gestern hatten wir immerhin eine Wiedererkennung bei "leere Kalorien" (oder do ähnlich) und dass es eben Lebensmittel gibt, die etwas für den Körper tun, andere eben nicht. (Dazu haben wir auch schon zweimal ein Buch im Wartezimmer beim Kinderarzt gelesen.) Ich hoffe irgendwie, dass da noch eine Erkenntnis kommt. Lieber wäre mir, wenn ich es anders steuern könnte, aber das wird wohl nicht funktionieren.
Das Spüren ist eine schwierige Sache, aber sicher auch für seine Zukunft extrem wichtig. Vielleicht irre ich mich, aber ich habe das Gefühl, dass dafür eigentlich jeglicher Druck von außen weg sein muss. Vielleicht auch innerer Druck / inneres Ungleichgewicht, wie andere hier angedeutet haben? Schwierige Situation.
Beim Thema Hunger/Sättigung spüren hänge ich auch mit meiner Nichtesser-Tochter, die tageweise kaum etwas isst und dann so viel auf einmal, dass sie Bauchschmerzen bekommt. Ich versuche ihr auch immer wieder zu sagen, dass sie in ihren Bauch hineinspüren soll, ob da gerade/noch Hunger ist oder nicht. Aber ich merke, dass das Ergebnis sehr stark davon abhängt, ob es gerade andere, spannendere Dinge zu tun gibt, ganz stark aber auch von ihrem Verhältnis zu mir. Ich sage ihr immer wieder, dass ich möchte, dass es ihr gut geht, dass sie für sich essen soll, aber es gab leider auch Situationen in denen ich meine Verzweiflung ziemlich klar geäußert habe. Sie weiß also und spürt natürlich sowieso, dass das Thema Essen für mich ein Stressfaktor ist. Je nachdem, ob sie gerade in einer mehr oder weniger kooperativen Phase ist, lautet das Ergebnis des Hungerspürens ja oder nein. (Dass sie mir zuliebe sagt, dass sie Hunger hat, und isst, finde ich übrigens fast noch unerträglicher, als wenn sie nicht isst.
Ich finde Dein Engagement jedenfalls sehr beeindruckend.
* 2014 *2016 *2021
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Roter Drache
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Re: Ernährung/Gewicht im Schulalter
Bei meiner Großen sind Denkanstöße von außen ( Arzt, Ergo oder andere Therapeuten) effektiver. Ganz selten nimmt sie meine „Ratschläge“ an. Das ist mega anstrengend. Ich würde mit der Ergo darüber sprechen.
- Nachtblau
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Re: Ernährung/Gewicht im Schulalter
@AnaR
Nein, ich habe deinen Post überhaupt nicht als Kritik gelesen.
Manchmal denke ich ja echt, dass ich mich anstelle. Ich müsste doch nur ... Fakt ist aber halt, dass meine Reserven auch aufgebraucht sind. Heute Mittag habe ich zwei Stunden geschlafen, obwohl ich sonst mittags nie schlafe. Einfach weil ich so rum bin.
Momentan läuft es aber gefühlt etwas besser. Wahrscheinlich war sinnig einkaufen und gute Alternativen anbieten können schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Vielleicht auch ein bisschen, dass ich zum Beispiel den Obstsalat gemacht habe. Ich mache momentan zu wenig mit/für die Kinder.
@Roter Drache
Ich denke, das könnte hier auch klappen. Mal sehen, ob ich mit der Ergo da ins Gespräch komme. Ich bin ja fast der Meinung, dass die Ergo, bei der ich damals war, die bessere Wahl gewesen wäre, aber nun haben wir die. Mal sehen, wie es läuft. Sie sagt ja, dass sie immer noch in der Kennenlernphase ist. Nur fällt die Ergo ständig wegen Urlaub und/oder Krankheit aus. Aber ich schaue mal, dass ich sie nächste Woche mal darauf anspreche.
Nein, ich habe deinen Post überhaupt nicht als Kritik gelesen.
Manchmal denke ich ja echt, dass ich mich anstelle. Ich müsste doch nur ... Fakt ist aber halt, dass meine Reserven auch aufgebraucht sind. Heute Mittag habe ich zwei Stunden geschlafen, obwohl ich sonst mittags nie schlafe. Einfach weil ich so rum bin.
Momentan läuft es aber gefühlt etwas besser. Wahrscheinlich war sinnig einkaufen und gute Alternativen anbieten können schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Vielleicht auch ein bisschen, dass ich zum Beispiel den Obstsalat gemacht habe. Ich mache momentan zu wenig mit/für die Kinder.
@Roter Drache
Ich denke, das könnte hier auch klappen. Mal sehen, ob ich mit der Ergo da ins Gespräch komme. Ich bin ja fast der Meinung, dass die Ergo, bei der ich damals war, die bessere Wahl gewesen wäre, aber nun haben wir die. Mal sehen, wie es läuft. Sie sagt ja, dass sie immer noch in der Kennenlernphase ist. Nur fällt die Ergo ständig wegen Urlaub und/oder Krankheit aus. Aber ich schaue mal, dass ich sie nächste Woche mal darauf anspreche.
Sprotterich (09/12), Krabbe (03/15)
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Roter Drache
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Re: Ernährung/Gewicht im Schulalter
Nachtblau hat geschrieben: 01.07.2021, 14:40
Manchmal denke ich ja echt, dass ich mich anstelle. Ich müsste doch nur ...
Da möchte ich bei AnaR mal dick unterschreiben.
Du stellst dich nicht an, du strengst dich an! Denk auch an deine Bedürfnisse!!
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DolphinFFM
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Re: Ernährung/Gewicht im Schulalter
Das mit dem morgendlichen Hunger, weil man abends noch hungrig war, funktioniert aber so nicht. Menschen sind ja rhythmisch angelegt, auch über 24h und das beeinflusst auch unser Hungergefühl.Nachtblau hat geschrieben: 29.06.2021, 17:16
Drüber reden haben wir, nachdem letztens abends wieder übelst Terror war, dass er Hunger hat und nicht einschlafen kann, mal versucht. Mein Mann hat dann nämlich morgens gesagt, dass er, als er aufstand, gar nicht so großen Hunger hatte und dass er das doch haben müsste, wenn er abends hungrig eingeschlafen sei. Wollte er nicht hören. :/
Ist übrigens öfter so, dass er morgens beim Aufstehen (anders als die Krabbe) nicht sofort Hunger hat. Ist für mich mit ein Zeichen, dass es eigentlich mit dem Hungergebrüll im Bett nicht weit her sein kann. Nur: Wie kriege ich diese Erkenntnis ins Kind, dass sein "Hunger" oft was ganz anderes ist. Glauben tut er mir das ja nicht.
Das ist wie mit den Eulen und Nachtigallen beim Schlafen. Mein Mann und auch seine Eltern können problemlos morgens erst Stunden nach dem Aufstehen erst was essen. Mein Mann macht gerade Intervallfasten und isst problemlos erst ab 12 Uhr mittags. Er steht zwischen 6 und 7 auf.
Meine Große zeigt die gleichen Tendenzen. Solang sie in der Kita war, hat sie morgens erst gar kein Frühstück bekommen, weil sie sich dann in der Kita hinsetzen konnte und da dann gern gegessen hat. Ohne Abendbrot geht aber gar nichts. Da kriegen mein Mann und die Große ne Krise. Wo ich das gerade so aufschreibe - die Kleine ist auch so. Falls das Abendbrot aber doch mal (für den Mann) ausgefallen ist, machte das morgens für ihn keinen Unterschied.
Ich und die Mittlere sind ganz anders. Ohne Frühstück werde ich zum Zombie. Die Mittlere braucht auch gleich nach dem Aufstehen was zu essen. Am liebsten noch im Bett
Auf Abendbrot können wir dagegen durchaus verzichten.
Was ich sagen will, es kann schon sein, dass da nochmal Hunger kommt. Allerdings würde ich schon schauen warum er kaum 1h nach dem Abendbrot schon wieder Hunger hat - dieser Zeitraum erscheint mir zu kurz. Vielleicht ist er beim Abendbrot nicht satt (schmeckt nicht, mäklig, noch nicht hungrig genug?). Oder geht es vielleicht um Aufmerksamkeit oder eine Art Ritual (Analogie zum „Abendfläschchen“ bei Babys und dann Ruhe durch den gut gefüllten Bauch?)
Darf er beim Abendbrot sich zB Brot als Alternative machen, wenn es ihm nicht schmeckt oder noch nicht satt ist? Vielleicht könnt ihr ihn beim Abendbrot bitten die 3 Käsebrote zu essen, die er sonst erst zum schlafen haben will?
Das reduziert zwar das essen nicht, aber hilft euch vielleicht herauszubekommen was hinten diesen Attacken steckt (also echter Hunger oder doch was anderes)
Ich hab jetzt nicht alles gelesen, daher verzeih falls du die Frage schon beantwortest hast:
Habt ihr mal probiert das Abendbrot um eine halbe oder sogar Dreiviertel Stunde nach Hinten zu verlegen und trotzdem zur normalen Zeit ins Bett zu gehen? Dann wäre ja noch weniger Zeit zwischen Abendbrot und Bett gehen und der Bauch sollte sich noch gut gefüllt anfühlen.
... mit den 3 Tigermädchen (02/2014 & 12/2016 & 01/2020)
- Nachtblau
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Re: Ernährung/Gewicht im Schulalter
Ich und die Krabbe müssen auch sofort was essen. Mann auch eher. Der Sprotterich geht auch mal zwei Stunden ohne.
Anhand der Portionen, die er beim Abendessen isst, würde ich schon sagen, dass er da satt sein müsste. Das sind halt wirklich echt große Portionen. Er darf natürlich auch Brot essen, wenn es ihm nicht schmeckt (will er nur nicht, er will dann was anderes gekocht habe; ja bin ich ein Restaurant oder was) und wenn er eben schon eine normale Portion hatte udn dann noch Hunger hat, biete ich jetzt nur noch Gemüse usw. an. Weil wenn man nach Schnitzel mit Gemüse , Kartoffeln und Soße noch zwei Käsebrote hinterher isst "weil die so lecker sind", naja, dann wird es imo halt doch etwas viel. Und teilweise ist es halt wirklich so, dass ich bei den Mengen unmöglich glauben kann, dass er da nach einer Stunde schon wieder solchen Kohldampf haben soll, dass er sich schreiend auf dem Boden wälzen muss. Da spielt in meinen Augen halt der Wille auch eine große Rolle. Zumal das eben wirklich pünktlich zum "Licht aus" kommt. Verschieben und "nicht schlafen wollen" könnte also auch eine Rolle spielen. Unser Problem ist halt, dass er so überhaupt nicht offen ist für anderes wie "noch einen Schluck trinken" oder ähnliches. Nein "HUNGER!". Genauso könnte ich ja jedes Mal durchdrehen, wenn ich schon Essen koche, es noch zehn Minuten dauert, und er Terror macht, dass er aber JETZT Hunger hat. Zumal, wenn ich weiß, dass und was er nachmittags noch gegessen hat. Ich meine, er ist 8 und nicht 2! Da wird er doch mal zehn Minuten bis zum Essen warten können. Als er klein war, habe ich das ja noch eingesehen, aber jetzt müsste das doch machbar sein. Zumal er dann so Sachen wie "nimm dir ne Möhre" oder so ablehnt. Er will dann sofort richtiges Essen, aber ... die Erde ist halt keine Scheibe und die Kartoffeln eben noch nicht gar. Was soll ich denn machen. Also außer mich anschreien lassen? o_O
Essen war durchaus auch schon mal durch die Umstände nach hinten verschoben,. das "Hunger"-Geschrei kommt trotzdem. Ich denke da auch schon ein bisschen an Automatismus. Zu Anfang hat man es ja auch noch geglaubt, aber egal, wie wir versuchen, es abzustellen, es bleibt bestehen. Und das Kind ist zu dick.
Anhand der Portionen, die er beim Abendessen isst, würde ich schon sagen, dass er da satt sein müsste. Das sind halt wirklich echt große Portionen. Er darf natürlich auch Brot essen, wenn es ihm nicht schmeckt (will er nur nicht, er will dann was anderes gekocht habe; ja bin ich ein Restaurant oder was) und wenn er eben schon eine normale Portion hatte udn dann noch Hunger hat, biete ich jetzt nur noch Gemüse usw. an. Weil wenn man nach Schnitzel mit Gemüse , Kartoffeln und Soße noch zwei Käsebrote hinterher isst "weil die so lecker sind", naja, dann wird es imo halt doch etwas viel. Und teilweise ist es halt wirklich so, dass ich bei den Mengen unmöglich glauben kann, dass er da nach einer Stunde schon wieder solchen Kohldampf haben soll, dass er sich schreiend auf dem Boden wälzen muss. Da spielt in meinen Augen halt der Wille auch eine große Rolle. Zumal das eben wirklich pünktlich zum "Licht aus" kommt. Verschieben und "nicht schlafen wollen" könnte also auch eine Rolle spielen. Unser Problem ist halt, dass er so überhaupt nicht offen ist für anderes wie "noch einen Schluck trinken" oder ähnliches. Nein "HUNGER!". Genauso könnte ich ja jedes Mal durchdrehen, wenn ich schon Essen koche, es noch zehn Minuten dauert, und er Terror macht, dass er aber JETZT Hunger hat. Zumal, wenn ich weiß, dass und was er nachmittags noch gegessen hat. Ich meine, er ist 8 und nicht 2! Da wird er doch mal zehn Minuten bis zum Essen warten können. Als er klein war, habe ich das ja noch eingesehen, aber jetzt müsste das doch machbar sein. Zumal er dann so Sachen wie "nimm dir ne Möhre" oder so ablehnt. Er will dann sofort richtiges Essen, aber ... die Erde ist halt keine Scheibe und die Kartoffeln eben noch nicht gar. Was soll ich denn machen. Also außer mich anschreien lassen? o_O
Essen war durchaus auch schon mal durch die Umstände nach hinten verschoben,. das "Hunger"-Geschrei kommt trotzdem. Ich denke da auch schon ein bisschen an Automatismus. Zu Anfang hat man es ja auch noch geglaubt, aber egal, wie wir versuchen, es abzustellen, es bleibt bestehen. Und das Kind ist zu dick.
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