Schmerzen beim Stillen seit über 8 Monaten

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Dijela
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Re: Schmerzen beim Stillen seit über 8 Moanten

Beitrag von Dijela »

Viola hat geschrieben: 30.04.2021, 02:21 Ich hatte mal Soor in den Milchgängen und es war wirklich sehr ähnlich, wie du hier beschreibst. Ich hoffe das Fluconazol hilft dir.

Ich habe nach einer höheren initialdosis (400?) schon gleich eine deutliche Besserung noch am gleichen Tag gespürt. Dennoch nusste ich es sehr lange nehmen, bis es ganz weg war, ich meine das waren 200 an Tag.
(also nicht Das du denkst ich würde hier Dosierungen empfehlen, ich berichte nur meine eigene Erfahrung)

Wichtig ist auch Hygiene, alles 60grad waschen und so.
Danke für deinen Beitrag, ich glaube ich habe dich irgendiwe ganz überlesen. War keine Absicht.
Ich habe das Gefühl, dass es tatsächlich gerade etwas besser wird :)
bluestar hat geschrieben: 30.04.2021, 20:18 Es können mWn auch Vasospasmus und Milchgangssoor Hand in Hand gehen - Vasospasmus kann auch durch schmerzen ausgelöst werden. Die Verfärbung klingt danach. Ich bin aber nur Mama, keine Expertin.
Eine Idee wäre also auch, beides zu behandeln.
Ich wünsche dir sehr, dass du eine Lösung findest!
Ich denke auch, dass ich beides zeitgleich habe. Gegen Vasospasmus nehme ich schon seit vielen Wochen Magnesium, Calcium, B6, Mambiotik und Lecithin.


Danke nochmal an alle bis jetzt. Ich bin gespannt was mondenkind noch sagt (habe schon viele tolle Beiträge von dir hier gelesen ;)).
Ich habe das Gefühl, dass es minimal besser wird. Aber ich hatte zwischendrin immer mal einen "besseren" Tag und will mich noch nicht zu früh freuen.

Fluconazol nehme ich allerding jetzt doch täglich und hoffe dass mir die 10 Tabletten reichen. Mehr werde ich sicher nicht bekommen.
Die sind auch ganz schön teuer (knapp 50€ :shock: ) Naja, was tut man nicht alles für die Stillbeziehung.
ICh hoffe doch sehr, dass ich dann auch endlich mal erlebe wie eine schöne Stillbeziehung sein kann. Bis jetzt waren ja immer schmerzen im Spiel leider.

Liebe Grüße
Viola
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Re: Schmerzen beim Stillen seit über 8 Monaten

Beitrag von Viola »

Bekommst du die nicht von der Krankenkasse übernommen? War bei mir damals so. Im Zweifelsfall einfach das Rezept mit Begründung einreichen.

Und : gut, dass es wenigstens etwas besser ist.
mit Mädelshaushalt (2015, 2015, 2020) und einigen Sternen am Himmel
Dijela
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Re: Schmerzen beim Stillen seit über 8 Monaten

Beitrag von Dijela »

Viola hat geschrieben: 02.05.2021, 05:19 Bekommst du die nicht von der Krankenkasse übernommen? War bei mir damals so. Im Zweifelsfall einfach das Rezept mit Begründung einreichen.

Und : gut, dass es wenigstens etwas besser ist.

Da ich von keinem meiner Ärzte ein ausreichendes Rezept bekommen habe, habe ich mich an TeleClinic gewendet. Dort wird das Arztgespräch zwar über die KK abgerechnet, aber die Rezepte leider nicht.
Ich werde es natürlich versuchen einzureichen mot Kassenbeleg der Apotheke , denn das rezept wird digital direkt zur apotheke geschickt, das bekomme ich quasi nicht mal zu sehen :D
Mondenkind
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Re: Schmerzen beim Stillen seit über 8 Monaten

Beitrag von Mondenkind »

So, ich gehe jetzt mal durch, was Du und die Userinnen bisher geschrieben haben.

Es tut mir sehr leid, dass Du das Stillen bisher noch nicht richtig genießen konntest.
Zudem gab es weder beim Kind noch bei mir äusserliche Anzeichen.
Insgesamt scheint mir hier ein Soor extrem unwahrscheinlich.
aktuell ist der Schmerz so:
Beim andocken tut es weh udn rennt, dann wird es etwas besser. Sobald er abgedockt hat ist erstmal alles in Ordnung. Nach ca 45 Minuten geht es dann los mit heftig brennenden Stichen und Krämpfen in der Brust und in der Brustwarze. Diese verfärbt sich auch weiß und teilweise auch bläulich. Alles auf beiden Seiten gleichermaßen! (Zwischenzeitlich hatte ich tatsächlich mal 2 Wochen an einer Brust gar keine Schmerzen, dafür danach mit doppelter Ladung)
Die Brustwarze ist nun daurhaft berührungsempfindlich. Sie brennt zwishcen den Stillmahlzeiten fast dauerhaft.
Das klingt ganz klar nach einem Vasospasmus. WICHTIG: dieser kann durch Fluconazol schlechter werden! Wenn Du es jetzt schon nimmst und es dadurch nicht schlechter wird, dann nimm es ruhig zuende. Insgesamt ist man sich mittlerweile einig, dass Milchgangssoor grundsätzlich sehr sehr selten ist.

Der häufigste Grund für Schmerzen beim Stillen ist mit Abstand das fehlerhafte Anlegen. Eine Übersicht über Schmerzen beim Stillen findet sich hier: ABM-Protokoll Schmerzen beim Stillen

Wenn du sagst, die Vasospasmen sind so nicht mehr sichtbar seit dem Nifedipin, wäre am ehesten eine bakterielle Infektion, subaktue Mastitis genannt, zu vermuten:
Eine bakterielle Überwucherung zusammen mit einem durch Bakterien gebildeten Biofilm ... kann zu einer Verengung der Milchgänge und entzündetem Epithel führen. Für diese Entzündung sind relativ konstante, dumpfe, tief ausstrahlende Schmerzen in beiden Brüsten und eine Empfindlichkeit der Brust beim Abtasten charakteristisch.Milchfluss und Austreten der Milch verursachen eine Druckerhöhung und scharfe, einschießende Schmerzen während des Milchspendereflexes und dem Stillen. Wiederkehrende blockierte Milchgänge, Milchstau und Milchüberproduktion sowie Risse und Fissuren der Brustwarzen können ebenfalls in Verbindung mit diesem Befund auftreten.
Quelle: ABM-Protokoll No. 26 . Das würde man am besten antibiotisch behandeln.
Nachdem mir ein liebes Mitglied per privater Nachricht geschrieben hat, habe ich nochmal einiges probiert. (Leider ohne Erfolg).
Was hast Du denn noch versucht?

GAnz anderes Thema, aber ich muss es hier trotzdem erwähnen:
Ich habe einen fast 9 Monate alten Jungen zuhause, den ich seit Geburt an voll stille.
Ein 9 Monate altes Kind sollte nicht mehr voll gestillt werden, sondern sollte neben dem Stillen nach Bedarf altersgemäße Beikost angeboten bekommen!
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

Sei ein Mensch! M. Reif

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Dijela
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Re: Schmerzen beim Stillen seit über 8 Monaten

Beitrag von Dijela »

Mondenkind hat geschrieben: 02.05.2021, 21:44 So, ich gehe jetzt mal durch, was Du und die Userinnen bisher geschrieben haben.

Es tut mir sehr leid, dass Du das Stillen bisher noch nicht richtig genießen konntest.
Zudem gab es weder beim Kind noch bei mir äusserliche Anzeichen.
Insgesamt scheint mir hier ein Soor extrem unwahrscheinlich.
aktuell ist der Schmerz so:
Beim andocken tut es weh udn rennt, dann wird es etwas besser. Sobald er abgedockt hat ist erstmal alles in Ordnung. Nach ca 45 Minuten geht es dann los mit heftig brennenden Stichen und Krämpfen in der Brust und in der Brustwarze. Diese verfärbt sich auch weiß und teilweise auch bläulich. Alles auf beiden Seiten gleichermaßen! (Zwischenzeitlich hatte ich tatsächlich mal 2 Wochen an einer Brust gar keine Schmerzen, dafür danach mit doppelter Ladung)
Die Brustwarze ist nun daurhaft berührungsempfindlich. Sie brennt zwishcen den Stillmahlzeiten fast dauerhaft.
Das klingt ganz klar nach einem Vasospasmus. WICHTIG: dieser kann durch Fluconazol schlechter werden! Wenn Du es jetzt schon nimmst und es dadurch nicht schlechter wird, dann nimm es ruhig zuende. Insgesamt ist man sich mittlerweile einig, dass Milchgangssoor grundsätzlich sehr sehr selten ist.

Der häufigste Grund für Schmerzen beim Stillen ist mit Abstand das fehlerhafte Anlegen. Eine Übersicht über Schmerzen beim Stillen findet sich hier: ABM-Protokoll Schmerzen beim Stillen

Wenn du sagst, die Vasospasmen sind so nicht mehr sichtbar seit dem Nifedipin, wäre am ehesten eine bakterielle Infektion, subaktue Mastitis genannt, zu vermuten:
Eine bakterielle Überwucherung zusammen mit einem durch Bakterien gebildeten Biofilm ... kann zu einer Verengung der Milchgänge und entzündetem Epithel führen. Für diese Entzündung sind relativ konstante, dumpfe, tief ausstrahlende Schmerzen in beiden Brüsten und eine Empfindlichkeit der Brust beim Abtasten charakteristisch.Milchfluss und Austreten der Milch verursachen eine Druckerhöhung und scharfe, einschießende Schmerzen während des Milchspendereflexes und dem Stillen. Wiederkehrende blockierte Milchgänge, Milchstau und Milchüberproduktion sowie Risse und Fissuren der Brustwarzen können ebenfalls in Verbindung mit diesem Befund auftreten.
Quelle: ABM-Protokoll No. 26 . Das würde man am besten antibiotisch behandeln.
Nachdem mir ein liebes Mitglied per privater Nachricht geschrieben hat, habe ich nochmal einiges probiert. (Leider ohne Erfolg).
Was hast Du denn noch versucht?

GAnz anderes Thema, aber ich muss es hier trotzdem erwähnen:
Ich habe einen fast 9 Monate alten Jungen zuhause, den ich seit Geburt an voll stille.
Ein 9 Monate altes Kind sollte nicht mehr voll gestillt werden, sondern sollte neben dem Stillen nach Bedarf altersgemäße Beikost angeboten bekommen!

Hallo Mondenkind,

vielen Dank für deine Antwort.
Mitr "keine äusserliche Anzeichen" meinte ich, dass es irgendwie nie deutlich auf Soor hingewiesen hat. Mein Sohn hat keine Belege im Mund, und meine Brust sieht auch nicht soo schlimm aus, wie ich oft auf Bildern sehe (Meine Frauenärztin meint, da wäre nichts).
Meine Brustwarzen sind ab und zu trocken, rissig, und auch ab und zu in der Mitte so ein Belag/Haut, welche ich abziehen kann. Manchmal ist sie auch plötzlich rissig oder etwas wund/blutig.
Es ist irgendwie schwer zu beschreiben.

Der Vasospasmus ist glaube ich nie ganz weggegangen, also ich glaube das ist so eine doppelte Geschichte.

Das heftige brennen tritt meistens so ca 45 Miniuten nach dem Stillen auf, und auch nicht nur in der Brustwarze sondern in der ganzen Brust innen.
Während dem stillen habe ich kaum noch schmerzen, nur das andocken tut kurz weh.
Ausser der Brustwarze tut auch die Brust nicht weh bei Berührungen (ausser wenn ich mal einen leichten Milchstau habe).

Ich nehme momentan:

800 mg Magnesium
1800 mg Calcium
100 mg Vitamin B6
Mambiotik
Femibaby für die Stillzeit

zusätzlich wärme ich meine Brust vor dem stillen immer (ausser nachts das 1 mal )

Ausprobiert habe ich zusätzlich ohne Erfolg:

Nystatin Tabletten
Spascupreel
Nifedipin
Muconazol Salbe
MultiMam Kompressen
Stillhütchen

Das Anlegen wurde nehrmals von einer IBCLC Stillberatin und einer DAIS Stillberaterin überprüft.
Zungen und Lippenbändchen wurden überprüft.
Ich bin regelmäßig bei einem Kinder Osteopath.

Seit Freitag nehme ich nun das Fluconazol und habe schon das Gefühl, dass es besser wurde. Samstag und Sonntag hatte ich fast gar keine Schmerzen. Gestern hat es abends nach dem stillen ein wenig gebrannt und gestochen, aber auch nur in der Brustwarze und etwas drum rum. Also nicht in der ganzen Brust und auch nicht so heftig. Heute Nacht musste ich nicht stillen und heute Morgen sticht es auch nur minimal.
Also im Großen und Ganzen habe ich schon das Gefühl, dass das Medikament hilft.

Zum Thema Vollstillen: Ich habe mich da falsch ausgedrückt. Mit Vollstillen meinte ich, dass ich kein Fläschchen gebe oder so.
Ben isst ganz normal am Tisch mit, oder bekommt Brei. Je nachdem was wir essen :)
Stillen will er tagsüber kaum noch.
Meistens stillen wir Abends, nachts, morgens und ndann nochmal nachmittags.
Liebe Grüße
PiaJosephine
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Re: Schmerzen beim Stillen seit über 8 Monaten

Beitrag von PiaJosephine »

Hallo Dijela,

ich lese ab und zu bei dir hier mit, weil ich fast die gleichen Probleme bzgl der Schmerzen nach dem Stillen habe wie du. Ich wollte dir nur kurz sagen, dass mir die Verwendung von Silberhütchen nun sehr hilft. Ich kann den Zusammenhang nicht ganz nachvollziehen, da ich auch ein starkes Brennen und Stechen in der Brust hatte und nicht direkt an den Brustwarzen. Und dennoch, seit ich sie verwende, ist das Brennen komischerweise weg. Ich hatte vorher auch überlegt, ob ich einen Milchgangssoor habe, aber meine Ärztin hat das ähnlich wie deine direkt verneint.
Vielleicht ist das bei dir ja die richtige Diagnose und dann hast du ja auch schon die passende Medizin dafür. Aber falls es am Ende doch nicht voll hilft, wäre das mit den Silberhütchen vielleicht noch eine Idee 😊

Liebe Grüße
Dijela
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Re: Schmerzen beim Stillen seit über 8 Monaten

Beitrag von Dijela »

PiaJosephine hat geschrieben: 03.05.2021, 22:21 Hallo Dijela,

ich lese ab und zu bei dir hier mit, weil ich fast die gleichen Probleme bzgl der Schmerzen nach dem Stillen habe wie du. Ich wollte dir nur kurz sagen, dass mir die Verwendung von Silberhütchen nun sehr hilft. Ich kann den Zusammenhang nicht ganz nachvollziehen, da ich auch ein starkes Brennen und Stechen in der Brust hatte und nicht direkt an den Brustwarzen. Und dennoch, seit ich sie verwende, ist das Brennen komischerweise weg. Ich hatte vorher auch überlegt, ob ich einen Milchgangssoor habe, aber meine Ärztin hat das ähnlich wie deine direkt verneint.
Vielleicht ist das bei dir ja die richtige Diagnose und dann hast du ja auch schon die passende Medizin dafür. Aber falls es am Ende doch nicht voll hilft, wäre das mit den Silberhütchen vielleicht noch eine Idee 😊

Liebe Grüße
Lieb, dass du mir deine Erfahrungen weitergibst.
Silberhütchen habe ich auch schon versucht, aber leider bringen sie mir nichts. Momentan hat sich das brennen und stechen auf die Brustwarzen reduziert. Wenigstens brennt nicht mehr die ganze Brust.
Ich hoffe, dass das Fluconazol weiterhin hilft unddas brennen bald besser wird.

Ich stille zwar nur noch ca 4 mal am tag aber es macht einfach keinen Spaß wenn man dann immer mehrere Stunden dieses fiese stechen hat.

Heute habe ich einzelne minikleine weiße Punkte auf der Brustwarze entdeckt. Und zusätzlich hat mein Sohn beil stillen so gezappelt dass er abgerutscht ist und ich jetzt eine kleine blutblase habe....
Mondenkind
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Re: Schmerzen beim Stillen seit über 8 Monaten

Beitrag von Mondenkind »

Wie geht es Dir?
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Dijela
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Re: Schmerzen beim Stillen seit über 8 Monaten

Beitrag von Dijela »

Mondenkind hat geschrieben: 06.05.2021, 22:18 Wie geht es Dir?
Hallo,

es geht mir so viel besser. Das brennen ist fast vollständig weg. Manchmal brennt es noch etwas aber es strahlt nicht mehr in die komplette Brust.
Ich hoffe so sehr dass es so bleibt und ich das stillen endlich geniessen kann.

Wie lange soll ich am besten das Fluconazol nehmen?

Liebe Grüße
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Re: Schmerzen beim Stillen seit über 8 Monaten

Beitrag von Mondenkind »

Wieviel hast Du denn noch?
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