Ich brauche mal etwas Input.
Es geht um meine neunjährige Tochter. Sie war immer schon eher sensibel, ängstlich, was das Schlafen und Trennungen angeht.
In der Schule selbst oder so ist sie eigentlich ziemlich selbstbewusst.
Sie hat schon immer relativ schlecht geschlafen. Ewig lang Familienbett. Kurzzeitig auch mal in ihrem Zimmer. Aber dann wieder zurück. Seid ein paar Monaten haben wir unser Schlafzimmer renoviert und ein normales Bett angeschafft. Seitdem schläft sie in ihrem Zimmer. Aber auch nur mit der Schwester. >Bloß nicht allein.
Jetzt ist es seid ein paar Tagen so, dass sie Angst hat zu Sterben. Angst, dass sie eine Krankheit haben könnte, die noch niemand erkannt hat. Dadurch schläft sie immer sehr spät ein. Das Gedankenkarussell dreht sich bei ihr. 23.00 Uhr ist keine Seltenheit. Meist kommt sie rüber zu mir ins Bett. Mein Mann schläft auf dem SOfa
Heute hat sie nichts im bestellten Essen gegessen, da sie plötzlich Angst hatte, es könnte vergiftet sein
Die Frage ist, was mache ich jetzt? Ich weiß langsam nicht mehr, wie ich ihr helfen kann. Wir reden viel, tagsüber sagt sie auch jaja. Aber sobald es abends Richtung schlafen geht, merkt man ihr an, wie nervös sie wird. Ich finde, sie ist ein sehr verkopfter Mensch. Sie durchdenkt alles ganz genau und bekommt jede Kleinigkeit mit. Nur wie kann ich ihr helfen, die Gedanken auch wieder auf etwas Positives zu lenken und sich nicht so von seiner Angst einnehmen zu lassen?
Ich kann gerade überhaupt nicht einschätzen, inwiefern das vielleicht nur eine Phase ist und wieder vorbeigeht. Oder ob wir uns Hilfe suchen sollten. Es ging ganz plötzlich los, dass sie sich darüber Gedanken gemacht hat.
Ich habe schon überlegt, so eine Gewichtsdecke zu kaufen. Hat jemand damit Erfahrungen?
Viele Grüße