Ginevere hat geschrieben: 07.05.2020, 20:58
blueberry hat geschrieben: 07.05.2020, 20:04
Elena hat geschrieben: 07.05.2020, 13:47
Das habe ich mich auch gefragt, aber es sieht hübsch aus.
Meine Maske kommt einfach so in die Handtasche vor und nach dem Einkaufen. Oder in die Fahrradtasche. Bisher hat sie sich noch nicht beklagt.
Da man die Maske vorher sauber halten, und nach dem Tragen nicht anfassen soll, ist meine in nem Gefrierbeutel und kommt zuhause direkt in die Wäsche.
Wenn man jetzt ganz genau wäre, müsste man dann ja auch jedesmal den Gefrierbeutel entsorgen.
Da finde ich mehrere waschbare Taschen schon sinnvoller.
Ich hatte bisher die saubere Maske im sauberen Gefrierbeutel und die benutzte dann so lange auf, bis ich sie zuhause oder auf dem Boden des Autos entsorgen konnte.
Zur Sinnhaftigkeit des hygienischen Umgangs mit Masken hatten sich schon ganz zu Beginn der Maskenidee einige Mediziner im Austauschthread geäußert - ich finde es grad nicht wieder und fasse mal aus dem Kopf zusammen: Es gibt ja nun nicht nur Coronaviren, sondern auch allerlei Bakterien. Wenn man mit ungewaschenen Fingern aufs Maskentuch packt (oder es in der alltagskrümeligen Handtasche rumpurzelt) kommen diese Bakterien auf das Maskentuch. Dort herrscht ein feuchtwarmes Klima und die Bakterien wachsen lustig exponentiell vor sich hin. Das atmet man dann die ganze Zeit ein.
Bei infektiösen Keimen macht oft die Dosis das Gift.
Darüber hinaus soll die Maske ja eben dem Schutz vor Coronavirenhaltigen Tröpfchen dienen. Wenn man Maske trägt, dann ja, weil man das Risiko sieht, dass man unbemerkt selbst Überträger sein könnte. Wenn ich jetzt ohne anschließendes Händewaschen die Maske anfasse, die von mir (möglicherweise) mit den Virentröpfchen befeuchtet wurde, verteile ich die anschließend mit meinen Händen.
Gleiches gilt, wenn die Luft grobe Virentröpfchen von anderen enthält, die ggf. auf der Außenseite des Maskentuches angesammelt wurden.
Und dort sitzen sie aufgrund des raumluftfilternden Durchatmens deutlich wahrscheinlicher als auf z.B. den Klamotten. Das ist wie mit Schwebstoffen im Wasser, die sich am Ansaugfilter der Pumpe sammeln. Das wurde in mehreren offiziellen Videos zur Maskennutzung zumindest so erklärt, dass auf dem Maskentuch mit einer erhöhten Virenkonzentration zu rechnen ist.
Und zuletzt: ja, wenn ich länger in nem bevölkerten Laden war oder wie heute in ner Arztpraxis oder wenn mein Mann von der Schule kommt, wo er zwei Stunden mit Schülern saß, ziehen wir uns um und waschen nach den Händen auch Gesicht und Brille. Irgendwie erschien uns das folgerichtig, vor allem bei der Brille, die man auch unterwegs manchmal mit ungewaschenen Fingern an den Bügeln hochschiebt.
Nach der Stunde in der Arztpraxis mit mehreren nicht-Masketragenden um mich rum, hab ich dann sogar Haare gewaschen und mich nicht nur umgezogen.
Die Klamotten waschen wir deshalb nicht gleich, die lassen wir einfach ein, zwei Tage liegen auf der Waschmaschine und tragen sie dann wieder zum Rausgehen.