Ich merke, dass ich da keine richtige Meinung habe. Ich denke wie Elena, dass der Haushaltskram kein Hexenwerk ist. Das bekommt man hin. Ich habe da auch keinerlei Tricks zu vermitteln.Sandküste hat geschrieben: 20.12.2019, 21:30Tja. Und wie lernen sie das?? Gar nicht, wenn dieses nicht tun. Und sie wertschätzen es auch nicht. Weil es für sie unsichtbar geschieht.sutnahpele hat geschrieben: 20.12.2019, 20:47Das geht mir ähnlich. Ich finde, die Kindheit wird eh schon so durch die Schule bestimmt, dass sie dann nicht auch noch so was Freudloses wie Haushalt machen sollenjoko hat geschrieben: 20.12.2019, 18:17 Für mich (!) ist das ein Unterschied, ob es ein Erwachsener ist oder ein Kind. Ein Kind soll und darf gern mithelfen, aber wenn ich mein Kind zum Kloputzen oder Wäsche waschen verantwortlich machen würde...das fühlt sich falsch an. Keine Ahnung, warum.
Ich will damit auch niemanden kritisieren, es fällt mir nur selbst gerade auf.![]()
Irgendwie wie so. Ich fühle mich aber auch nicht als Dienerin. Das Klo müsste ich auch putzen, wenn ich alleine leben würde.
Trotzdem sollen sie ja mal selbstständige Erwachsene werden, die ihren Haushalt problemlos gewuppt kriegen. Schwierig.
Und einmal die Woche ein Bad putzen oder täglich saugen ist ja nur ein Bruchteil der Hausarbeit und kein Frondienst.
Das Ding ist ja, unsere Kinder haben ja einen riesigen Altersunterschied. Momentan nützt es mir herzlich wenig, wenn ich meine Kinder zum Badputzen abkommandiere. Ich müsste ja trotzdem dabei stehen.
Beim Wäscheaufhängen müsste ich entweder das Kleinkind davon abhalten, auf den Balkon zu krabbeln oder den Mittleren, Gegenstände runterzuwerfen.
Einkaufen geht nicht, zu viel Verkehr.
Hm, meine Kinder müssen noch ein bisschen größer werden. In zwei, drei Jahren können sie am Wochenende morgens alleine aufstehen, auf ihre Schwester aufpassen und mir Kaffee kochen