Ich sehe es so, dass wir Krieg zusammen wohnen. Dein Partner bekommt ja auch nicht alles gemacht - oder?joko hat geschrieben: 20.12.2019, 13:56 Ich seh mich nicht als Putzfrau der Kinder. Ich putze unsere Wohnung, und bei manchen Dingen helfen sie.
Frühstücksbrote mache ich, daß ist gar kein Thema hier. Sie könnten das durchaus selbst, haben sie auch schon gemacht. Aber mich stresst das nicht, im Gegenteil.
Mein Ex hat für mich manchmal Brote gemacht, für das Mittagessen auf der Arbeit. Das fand ich sehr schön, und manchmal gab es einen kleinen Zettel dazu, wo etwas nettes draufstand.
Die Kinder müssen nicht alles alleine machen, nur weil sie dazu in der Lage sind /wären.
Aber wenn hier einer Ansätze von "bitte bediene mich" und "bring mir xy, ich hab keine Lust" zeigt, ist es mit meiner Bereitschaft, irgendwas zu tun, sehr schnell vorbei
@Linda: Kochführerschein klingt super. Mein Großer bekommt zu Weihnachten ein Kochbuch (J. Oliver). Die Anleitungen finde ich gut verständlich, und er hat sich sowas gewünscht. Da unterstütze ich ihn gern.
Austausch zu Kinder im Haushalt
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Lösche Benutzer 1828
Re: Austausch zu Kinder im Haushalt
- joko
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Re: Austausch zu Kinder im Haushalt
Ich hab gar keinen 
Also niemanden, mit dem ich zusammen wohne und den Haushalt gemeinsam erledige.
Für mich (!) ist das ein Unterschied, ob es ein Erwachsener ist oder ein Kind. Ein Kind soll und darf gern mithelfen, aber wenn ich mein Kind zum Kloputzen oder Wäsche waschen verantwortlich machen würde...das fühlt sich falsch an. Keine Ahnung, warum.
Ich will damit auch niemanden kritisieren, es fällt mir nur selbst gerade auf.
Also niemanden, mit dem ich zusammen wohne und den Haushalt gemeinsam erledige.
Für mich (!) ist das ein Unterschied, ob es ein Erwachsener ist oder ein Kind. Ein Kind soll und darf gern mithelfen, aber wenn ich mein Kind zum Kloputzen oder Wäsche waschen verantwortlich machen würde...das fühlt sich falsch an. Keine Ahnung, warum.
Ich will damit auch niemanden kritisieren, es fällt mir nur selbst gerade auf.
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ixcacienfuegos
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Re: Austausch zu Kinder im Haushalt
Das Kind benutzt aber das Klo doch auch.
LG, ixca mit Minikind (*10/14) und Maikäferchen (* 05/18)
- joko
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Re: Austausch zu Kinder im Haushalt
Ja, und meine Gäste auch 
Sorry. Ich hab doch extra geschrieben, daß ich nicht weiss, warum ich persönlich das komisch finde.
Dein Kommentar hilft mir da auch nicht weiter..
Sorry. Ich hab doch extra geschrieben, daß ich nicht weiss, warum ich persönlich das komisch finde.
Dein Kommentar hilft mir da auch nicht weiter..
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KaLotta
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Re: Austausch zu Kinder im Haushalt
Unsere Jüngste stellt in der Krippe das Geschirr auf den Geschirrwagen und daraus entstand, dass die Kinder ihr Geschirr selbst wegräumen, je nach Situation (Maschine läuft noch, ist noch nicht ausgeräumt) direkt rein oder oben drauf stellen. Nur wenn sie selbst den Tisch gedeckt haben, räumen wir Eltern ab. Wäsche selbst wegräumen habe bei meiner älteren Tochter jetzt angefangen. Wir haben im Schrank auch viel in diesen Skubb Kisten von Ikea stehen, das klappt bei ihr alleine ganz gut, die Wäsche dazuzustellen. Die Kleine hilft auch oft mit bei ihrem Kleiderschrank, sie hilft auch gerne beim Spülmaschine ausräumen oder Wäsche aufhängen. Seit einiger Zeit achte ich auch darauf, dass das Kinderzimmer abends aufgeräumt ist und vor allem nach Spielbesuch achte ich darauf, dass sie gemeinsam vor dem Abholen aufräumen. Und die erst-wegräumen-bevor ihr-was-neues-beginnt-Regel versuchen wir auch viel umzusetzen. So wird es nie so richtig schlimm chaotisch. Ich erinner mich daran, dass es für mich als Kind immer so unüberblickbar war, das Zimmer aufzuräumen. Also mache ich jetzt eher Häppchen Duplo/Lego/Schleich/Spielküche, das funktioniert gut.
große Schwester (2014)
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sutnahpele
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Re: Austausch zu Kinder im Haushalt
Das geht mir ähnlich. Ich finde, die Kindheit wird eh schon so durch die Schule bestimmt, dass sie dann nicht auch noch so was Freudloses wie Haushalt machen sollenjoko hat geschrieben: 20.12.2019, 18:17 Für mich (!) ist das ein Unterschied, ob es ein Erwachsener ist oder ein Kind. Ein Kind soll und darf gern mithelfen, aber wenn ich mein Kind zum Kloputzen oder Wäsche waschen verantwortlich machen würde...das fühlt sich falsch an. Keine Ahnung, warum.
Ich will damit auch niemanden kritisieren, es fällt mir nur selbst gerade auf.
Irgendwie wie so. Ich fühle mich aber auch nicht als Dienerin. Das Klo müsste ich auch putzen, wenn ich alleine leben würde.
Trotzdem sollen sie ja mal selbstständige Erwachsene werden, die ihren Haushalt problemlos gewuppt kriegen. Schwierig.
Dezemberkind 2011, Novemberkind 2014, Oktoberkind 2018, Maikind 2023, Januarbaby 2026.
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Re: Austausch zu Kinder im Haushalt
Das ist wohl aber eine Frage der Vermittlung, oder? Wenn man raushängen lässt, dass die Kinder das machen sollen, weil es ein ätzender Job ist, auf den man selbst keinen Bock hat, ist das vielleicht unklug. Die meisten Kinder finden es aber total gut, Verantwortung für etwas zu übernehmen. Glaub der Lerneffekt auf der Meta-Ebene ist nicht zu unterschätzen, mal davon abgesehen dass es praktisch ist, dass sie das für ihren eigenen Haushalt später lernen.
Sohn (2006), Tochter (2009), Sohn (2011) und Tochter (2016)
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Re: Austausch zu Kinder im Haushalt
Ja genau! Also vor allem konstruktive Sachen (einkaufen, kochen) macht die Kinder glaube ich zumindest danach glücklich. Und langfristig ist es sowieso gut, damit sie es beim Auszug können. Ich freue mich auch so so so, dass mein Sohn nähen lernt - aus eigenem Antrieb. Das ist so ein nützlicher Skill, finde ich.Corina hat geschrieben: 20.12.2019, 20:54 Das ist wohl aber eine Frage der Vermittlung, oder? Wenn man raushängen lässt, dass die Kinder das machen sollen, weil es ein ätzender Job ist, auf den man selbst keinen Bock hat, ist das vielleicht unklug. Die meisten Kinder finden es aber total gut, Verantwortung für etwas zu übernehmen. Glaub der Lerneffekt auf der Meta-Ebene ist nicht zu unterschätzen, mal davon abgesehen dass es praktisch ist, dass sie das für ihren eigenen Haushalt später lernen.
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Lösche Benutzer 1828
Re: Austausch zu Kinder im Haushalt
Tja. Und wie lernen sie das?? Gar nicht, wenn dieses nicht tun. Und sie wertschätzen es auch nicht. Weil es für sie unsichtbar geschieht.sutnahpele hat geschrieben: 20.12.2019, 20:47Das geht mir ähnlich. Ich finde, die Kindheit wird eh schon so durch die Schule bestimmt, dass sie dann nicht auch noch so was Freudloses wie Haushalt machen sollenjoko hat geschrieben: 20.12.2019, 18:17 Für mich (!) ist das ein Unterschied, ob es ein Erwachsener ist oder ein Kind. Ein Kind soll und darf gern mithelfen, aber wenn ich mein Kind zum Kloputzen oder Wäsche waschen verantwortlich machen würde...das fühlt sich falsch an. Keine Ahnung, warum.
Ich will damit auch niemanden kritisieren, es fällt mir nur selbst gerade auf.![]()
Irgendwie wie so. Ich fühle mich aber auch nicht als Dienerin. Das Klo müsste ich auch putzen, wenn ich alleine leben würde.
Trotzdem sollen sie ja mal selbstständige Erwachsene werden, die ihren Haushalt problemlos gewuppt kriegen. Schwierig.
Und einmal die Woche ein Bad putzen oder täglich saugen ist ja nur ein Bruchteil der Hausarbeit und kein Frondienst.
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Elena
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Re: Austausch zu Kinder im Haushalt
Ich habe andere Erfahrungen gemacht. Ich musste früher zuhause wenig machen. Eigentlich nur Tisch mit abräumen oder so. Ich habe einiges freiwillig gemacht: In den Schulferien mittags für alle gekocht, Wäsche aufgehängt oder abgenommen, mal Spülmaschine ausgeräumt. Mal mehr, mal weniger. Geputzt habe ich praktisch nie. Ich hatte aber keinerlei Probleme, das im Studium in meiner eigenen Wohnung von einem Tag auf den anderen zu schaffen. Da war ein eigener Haushalt etwas total Cooles, meine Mitbewohnerin und ich konnten alles so machen, wie wir es wollten, und haben uns sehr schnell reingefunden. Das ist doch alles nicht so besonders schwer. Ich finde nicht, dass das etwas ist, das man nicht hinbekommt, wenn man es nicht schon als Kind lernt...?
Das mit der Wertschätzung finde ich aber bedenkenswert. Wenn man das Gefühl hat, da läuft etwas schief, finde ich es legitim, mithilfe einzufordern. Das ist vermutlich eher bei Teenagern relevant.
Das mit der Wertschätzung finde ich aber bedenkenswert. Wenn man das Gefühl hat, da läuft etwas schief, finde ich es legitim, mithilfe einzufordern. Das ist vermutlich eher bei Teenagern relevant.
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