Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
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pqr
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Zu den Studien kann ich Dir nichts sagen.
Mein Eindruck ist, dass die Stillkinder später erst entdeckt werden als die nicht-gestillten Kinder, da letztere bei nicht Essen früher eine Gedeihstörung entwickeln, die Stillkinder aber weiter durch die Muttermilch zunehmen trotz ihres Mangels.
Mein Eindruck ist quasi, dass das Stillen es " maskiert ", aber nicht auslöst.
Mein Eindruck ist, dass die Stillkinder später erst entdeckt werden als die nicht-gestillten Kinder, da letztere bei nicht Essen früher eine Gedeihstörung entwickeln, die Stillkinder aber weiter durch die Muttermilch zunehmen trotz ihres Mangels.
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Viele Grüße
pqr
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pqr
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
In diese Richtung geht dieses Paper
https://www.sciencedirect.com/science/a ... 7214000710
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Viele Grüße
pqr
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Pre wird reichlich Eisen zugesetzt, was möglicherweise ein Grund für die geringere Inzidenz von kindlichem Eisenmangel bei Flaschenkindern sein könnte.
- Teazer
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Der Eisenstatus eines Kindes ist von vielen Faktoren abhängig wie dem Eisenstatus der Mutter unter der Geburt, dem Zeitpunkt der Abnabelung, Infekthäufigkeit, Beikost u.v.m.dinosauriermama hat geschrieben: 07.02.2019, 12:31Ich bin gerade ziemlich erschüttert in meinem Vertrauen in "das Kind holt sich was es braucht", da das Dinosauriermädchen eine schwere Eisenmangelanämie hat, die wohl durch viel Stillen und nicht essen verursacht ist
Spätes/geringes Beikostinteresse ist in manchen Fällen ein Symptom von Eisenmangel. Daher sollte ab 6 Monaten regelmäßig Essen angeboten werden und bei dauerhaftem Desinteresse der Eisenwert überprüft werden.
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
AP estab. 2009, 2011 & 2014
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dinosauriermama
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Hm, da liegt wahrscheinlich das Problem, weil dauerhaftes Desinteresse ist irgendwie schwammig, und zwischen U5 und U6 ist man ja an sich ohne krankes Kind nicht beim Kinderarzt. Wahrscheinlich hätte man es nämlich schon vor Monaten merken müssen, aber aus Mangel an Vergleich zu vielen anderen Kindern und wenig Symptomen, ist das einfach nicht aufgefallen.Teazer hat geschrieben: 07.02.2019, 13:04
Spätes/geringes Beikostinteresse ist in manchen Fällen ein Symptom von Eisenmangel. Daher sollte ab 6 Monaten regelmäßig Essen angeboten werden und bei dauerhaftem Desinteresse der Eisenwert überprüft werden.
- Mama von Dinosauriermädchen, 26.02.2018
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Ich kann dir hier durchaus von einem "auffallenden" Kind berichten. Sie hat quasi nicht/Minimengen gegessen. Also wirklich so wenig, dass ich das beim Kinderarzt zumindest erwähnt habe. Der war aber relativ entspannt. Im Auge behalten. Falls bei U6 immer noch so, schauen wir. War dann immer noch, ergo wurde dann ein Bluttest gemacht (knapp 12 Monate). Bei uns war der Test unauffällig: D.h. trotz schlecht Essens/spät Essen, viel Stillen und eher blassem Kind, lag in unserem Fall kein Eisenmangel vor. Aber selbst wenn, hätte man es trotzdem erst etwa im gleichen Alter bemerkt, wie bei euch jetzt.
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Danke für die Studie!pqr hat geschrieben: 07.02.2019, 12:45 In diese Richtung geht dieses Paper
https://www.sciencedirect.com/science/a ... 7214000710
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Danke für deinen Zuspruch. Ja, du hast sicher recht, ich dachte halt jetzt kurzzeitig, vielleicht war ja dann bei uns das "ohne Druck" genau falsch (oder es war immer noch zu viel Druck, der nach hinten losging?), aber andererseits würde es MIT Druck ja sowieso nicht funktionieren. Ich schaue einfach, wie in 2 Wochen das Gewicht ist, wenn es dann wieder auf dem aufsteigenden Ast ist, passt sicher alles, dann wäre es nur ein kurzer Einbruch gewesen. Vielleicht wegen etwas mehr Mobilität auch. Ach ja, Kinderhaben ohne Gedankenmachen gibts eh nichtRinrin hat geschrieben: 07.02.2019, 00:45 wenn Du dir unsicher bist würde ich mal beim KiA nachfragen... aber um dich zu beruhigen: wir hatten ein völlig vorbildlich essendes BLWkind und haben zur U6 auch einen Knick von sicher 15 in der perzentile nach unten beim BMI und Gewicht. Da hat keiner auch nur mit der Wimper gezuckt und der Arzt war zufrieden mit uns.
Ich glaube dass knicke durchaus normal sind weil Kinder ja nicht kontinuierlich immer wachsen sondern eher schubweise. Aber natürlich sollte nichts in die extreme gehen. Auch dass das Kind noch nicht essen mag wird sich sicher von selbst auflösen. Es gibt da ein gutes Buch von nem spanischen? Kinderarzt zu hab ich Mal wo gelesen.. mein Kind will nicht essen ... oder so? Ich hab es leider grad vergessen und mangels Problem auch nicht gelesen, es aber häufig empfohlen gesehen. Grundtenor ist wohl: so lange alles gesund ist, einfach ohne Druck Zeit lassen.
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
pqr, du schreibst immer so viele kluge Dinge hier. Find ich toll. Bist du auch irgendwie vom Fach? (Musst du natürlich nicht beantworten.)pqr hat geschrieben: 07.02.2019, 12:38 Zu den Studien kann ich Dir nichts sagen.
Mein Eindruck ist, dass die Stillkinder später erst entdeckt werden als die nicht-gestillten Kinder, da letztere bei nicht Essen früher eine Gedeihstörung entwickeln, die Stillkinder aber weiter durch die Muttermilch zunehmen trotz ihres Mangels.
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Ich hab gerade den Latz von unserer Tochter nach dem Essen gehen ausgewaschen, jetzt muss ich dazu nochmal was sagen bzw. nachfragen, auch wenn das vielleicht nicht 100 pro hierher passt: Ich finde das auch ganz schwierig zu beurteilen. Unser Kind zB hat starkes Interesse am Essen an sich, sie isst aber nicht wirklich: sie hat gerade ganz schön viel Pizzabrot und mitgebrachte Haferflockenkekse in sich rein gestopft. Wenn man aber hinterher putzt merkt man dass sie wenig bis nichts davon isst, sie nimmt alles in den Mund, speichelt es einmal durch, es kommt aber fast alles wieder raus. Heißt Interesse/ Desinteresse also tatsächlich essen/ nicht essen oder geht es darum dass das Essen überhaupt interessant ist und sich damit beschäftigt wird, egal wie?dinosauriermama hat geschrieben: 07.02.2019, 13:31Hm, da liegt wahrscheinlich das Problem, weil dauerhaftes Desinteresse ist irgendwie schwammig, und zwischen U5 und U6 ist man ja an sich ohne krankes Kind nicht beim Kinderarzt. Wahrscheinlich hätte man es nämlich schon vor Monaten merken müssen, aber aus Mangel an Vergleich zu vielen anderen Kindern und wenig Symptomen, ist das einfach nicht aufgefallen.Teazer hat geschrieben: 07.02.2019, 13:04
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