Film Elternschule im Kino

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Leila
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Re: Film Elternschule im Kino

Beitrag von Leila »

Bitte entschuligt die harten Worte. Aber das ganze macht mich so wütend.
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EliseG
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Re: Film Elternschule im Kino

Beitrag von EliseG »

Nicht, dass hier auch noch ne Unterlassungsklage reintrudelt ;)

Ne, im Ernst. Das Jugendamt wird wohl schlichtweg auch nicht gefragt, ob so ein Film gedreht werden könnte. Aber es wäre durchaus hinterfragenswert. Diese Kids sehen den Film, der sicher nicht einfach so im Nimbus verschwinden wird, in 10 - 15 Jahren und dann? Ich weiß, wie es meinem Freund geht, wenn er ein Foto von sich sieht (wohlgemerkt im Familienalbum nix öffentlich oder so!), auf dem er damals mit 4 in einen Kübel geplumst war und allein nicht raus kam. Ihm hatte es damals schon schockiert, warum seine Eltern ihn nicht sofort rausgeholfen haben, sondern diesen - für ihn - demütigenden Moment einfach auf Bild gebannt hatten.

Und ja, mich schockiert das wirklich total. Ein Kind, das sich erbricht, ist kein Anschauungsmaterial dafür, wie sehr es seine Eltern tyrannisiert.

Schön find ich dagegen die Kommentare von Renz-Polster. Vor allem auch, weil er nicht die Eltern stigmatisiert (was ich so auch schon im ersten Beitrag gelesen hätte), sondern alleine das Fachpersonal (allem voran Kinderärzte und -psychiater), und die Medien, die das ohne zu hinterfragen einfach abdrucken (eh klar, da werden Redakteure aktiv, die so gar nix mit Erziehung am Hut haben, sondern eben mit Kino). Mich schockiert noch mehr, dass genau diese Zeitung immer wieder Artikel von und mit Juul gestaltet.
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RedsMama
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Re: Film Elternschule im Kino

Beitrag von RedsMama »

In Portugal hat den Jugendamt das Program Supernanny nach zwei Folgen aus dem Grund verboten.

Das ganze ist krank. Ich glaube, Pikpetit handeln ist sehr sinnvoll, wenn man das machen kann.
Liebe Grüße
R.

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pikpetit
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Re: Film Elternschule im Kino

Beitrag von pikpetit »

Himbeere78 hat geschrieben: 17.10.2018, 06:29 In welchem Kino/Stadt ist der Psychologe denn?
In einigen er selbst, in anderen andere wie auch immer Beteiligte. Hier http://mindjazz-pictures.de/kinotermine/ ist s ganz übersichtlich aufgelistet z.b.
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RedsMama
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Re: Film Elternschule im Kino

Beitrag von RedsMama »

Danke, pikpetit! Hier ist nichts. Aber ich werde die Brotfabrik anschreiben, um sicher zu sein, dass sie Herberts Beitrag dazu lesen.
Liebe Grüße
R.

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Kaengu
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Re: Film Elternschule im Kino

Beitrag von Kaengu »

In einer Rezension stand gar: unbedingt empfehlenswert für Freunde
von Jesper Juul. Echt jetzt? Was ich bisher von dem gelesen habe klang auch etwas anders.
Grüße von Kaengu mit Tanzmaus *9/2011 und Baggerfan *1/2015
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Re: Film Elternschule im Kino

Beitrag von Springerle »

pikpetit hat geschrieben: 16.10.2018, 22:04 Ich werd ihn mir auch ansehen, hauptsächlich weil der Psychologe anwesend sein wird und ich da neben elterlicher Empörung auch sehr viele fachliche Fragen hätte, auf deren Antwort ich sehr gespannt bin (im Sinne von: wie zur Hölle rechtfertigt er das).
Würdest du hier mal berichten von den Gesprächen danach? Würde mich echt interessieren wie da so die Stimmung ist anschließend..
mit F (04/18) und E (05/21)
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Re: Film Elternschule im Kino

Beitrag von Sikafi »

Mera hat geschrieben: 16.10.2018, 16:49 Habt ihr alle einen anderen Trailer gesehen als ich? Da passiert doch nix großartig? (Wenn man den Ton auslässt. Das Geseiere ist zT echt das Letzte).
Mera, genau das war mein erster Gedanke, aber das was hier auch schon geschrieben wurde, trifft es ziemlich genau und ist bei der ganze Sache aus meiner Sicht das Hauptproblem bei der puren Bewertung der Methode:
Viele machen sich nicht klar, welches Menschen und Kindesbild hinter den Aussagen des Psychologen liegen und welche grundsätzliche Einstellung damit verbunden ist, so zu handeln.
Es wird nur das Verhalten der Kinder isoliert betrachtet und ein "ja es funktioniert doch".

Eine ganz andere Ebene, aber ebenso wenig kritisch betrachtet ist diese:
Leila hat geschrieben: 17.10.2018, 06:59 Ist denen eigentlich bewusst, dass es da Eltern in Ausnahmesituationen gezeigt werden? Das diese Familien einen langen Weg hinter sich haben, bevor sie dort hin gehen? Das hat für mich etwas von zur Schau stellen von Kindern, die hilflos sind und nach Hilfe schreien, und diese werden als "allgemeine Erziehungstipps" verkauft.
Diese Kinder werden älter. Sie sind irgendwann Jugendliche und Erwachsene. Und haben dieses Stigma, in diesem Film vorgeführt worden zu sein. Das macht mich fassungslos.
Aus meiner Sicht spielen da ganz viele unterschiedliche Ebenen rein, die sehr fragwürdig sind, aber sie wenigsten können das differenzieren und entsprechend das Erschreckende daran erkennen.
Grüße von Sikafi
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Re: Film Elternschule im Kino

Beitrag von Linda81 »

pikpetit hat geschrieben: 17.10.2018, 08:38
Himbeere78 hat geschrieben: 17.10.2018, 06:29 In welchem Kino/Stadt ist der Psychologe denn?
In einigen er selbst, in anderen andere wie auch immer Beteiligte. Hier http://mindjazz-pictures.de/kinotermine/ ist s ganz übersichtlich aufgelistet z.b.
Der Film ist da gar nicht gelistet?
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Re: Film Elternschule im Kino

Beitrag von Leila »

Nur für mich zum Verständnis: findest du, dass diese Ebene in dem Film und der Diskussion zu wenig kritisch betrachtet wird, oder dass ich zu wenig kritisch da drauf schaue? Ich meine das nicht böse oder als Angriff, es ist für mein Verständnis. Ich habe gesehen, dass in ein paar Tagen hier bei uns dieser Film gezeigt wird und einer der Psychologen anwesend sein wird. Ich überlege, ob ich mir dies ansehe und anschließend der Diskussion beiwohne. Ich bin mir aber wahnsinnig unsicher, ob ich dem "Fachpersonal " da auf Augenhöhe begegnen kann. Für mich ist halt das Problem da, dass dieser Film für Eltern, die das NICHT genauer durchdenken, eben diese "Erziehungsmetgoden" legitimiert, auch wenn sie gesetzlich verboten sind. Das finde ich ganz schwer zu ertragen, vor allem, weil ich hier in der Stadt sehr häufig sehr respektlosen Umgang mit Kindern erlebe.
Teenie-Töchter 01/2008 und 06/2010

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