Schmerzen beim stillen nach elf Monaten

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deidamaus
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Re: Schmerzen beim stillen nach elf Monaten

Beitrag von deidamaus »

sardine hat geschrieben: 07.06.2018, 17:52 Okay eine Frage habe ich doch noch ...
Falls ich heute Nacht eine Alternative brauche soll ich lieber pre kaufen oder Milch oder pflanzliche Milch? Ersteres mag ich zwar gar nicht, aber da er kaum isst wird er was brauchen wenn ich nicht ausreichend stillen kann 😱
Das ist völlig egal. Dein Kind ist ja schon lange im Beikostalter, biete dann einfach das an, was er normalerweise trinkt.

Vielleicht hilft dir Ibuprofen besser gegen die Schmerzen.

Wie geht es deiner Brust rein äußerlich? Sind die Risse schlimmer geworden? Wir sieht die Haut aus?
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
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sardine
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Re: Schmerzen beim stillen nach elf Monaten

Beitrag von sardine »

Er trinkt sonst nur Wasser aber ich denke er hätte nachts Hunger weil er ja noch nicht viel feste Nahrung zu sich nimmt 😳! Ich befürchte auch dass wir mit dem Becher nicht sehr weit kommen werden und ich dann vl doch eine Flasche machen muss 😒!
Rein äußerlich sieht der eine riss unverändert aus nur dass immer wieder neu aufgerissen wird beim stillen, eh klar!
Auf der Seite die so stark Schmerz ist es eher ein Loch geworden mit grünem Wundsekret! Die Haut selbst sieht ganz normal aus finde ich, allerdings ist auf dieser Seite oberhalb der Brustwarze eine leichte rote Schwellung zu sehen die bei Berührung auch schmerzt.
Die Wunden stellen machen mir nicht annähernd so zu schaffen wir diese Argen stechenden Schmerzen!
Liebe Grüße,
Sardine mit großem kleinen Mann 05/15 und kleinem Mann 06/17
Erdnuss
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Re: Schmerzen beim stillen nach elf Monaten

Beitrag von Erdnuss »

Dann würde ich, glaube ich, Pre nehmen ... weil das die "übliche" Ersatznahrung ist.
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kjoi
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Re: Schmerzen beim stillen nach elf Monaten

Beitrag von kjoi »

Fachlich kann ich nichts beitragen aber ich möchte Dir meine absolute Bewunderung aussprechen, dass Du weiterhin stillst und Dich da so durch kämpfst. Ich kann nur erahnen, was das für schlimme Schmerzen sind. Nimm ausreichend Ibu und Para!

Und ich hoffe, dass es sich SEHR bald bessert.
Ich bin Mama eines Mädchens (03/09) und zwei Jungen (06/11 und 08/15).
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deidamaus
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Re: Schmerzen beim stillen nach elf Monaten

Beitrag von deidamaus »

sardine hat geschrieben: 07.06.2018, 22:05 Er trinkt sonst nur Wasser aber ich denke er hätte nachts Hunger weil er ja noch nicht viel feste Nahrung zu sich nimmt 😳! Ich befürchte auch dass wir mit dem Becher nicht sehr weit kommen werden und ich dann vl doch eine Flasche machen muss 😒!
Rein äußerlich sieht der eine riss unverändert aus nur dass immer wieder neu aufgerissen wird beim stillen, eh klar!
Auf der Seite die so stark Schmerz ist es eher ein Loch geworden mit grünem Wundsekret! Die Haut selbst sieht ganz normal aus finde ich, allerdings ist auf dieser Seite oberhalb der Brustwarze eine leichte rote Schwellung zu sehen die bei Berührung auch schmerzt.
Die Wunden stellen machen mir nicht annähernd so zu schaffen wir diese Argen stechenden Schmerzen!
Das klingt nicht so gut. Trage die Creme (eventuell abwechselnd mit Bepanthen) direkt in der Wunde auf, damit die Wunde beim Stillen nicht aufreißt und von innen heilen kann. Die rote Schwellung klingt nicht so gut, es könnte sein, dass sich da Bakterien breit gemacht haben, ebenso wie das grüne Wundsekret. Da wäre es wohl gut nochmal einen Arzt draufschauen zu lassen (ist natürlich blöd, weil Freitag ist).

Diese stechenden Schmerzen kommen sehr wahrscheinlich von der Wunde (und ihrer Infektion mit Bakterien und/oder Pilzen) gepaart mit dem Vasospasmus (der wird dadurch meist noch verstärkt).
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sardine
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Re: Schmerzen beim stillen nach elf Monaten

Beitrag von sardine »

deidamaus hat geschrieben: 08.06.2018, 11:09
sardine hat geschrieben: 07.06.2018, 22:05 Er trinkt sonst nur Wasser aber ich denke er hätte nachts Hunger weil er ja noch nicht viel feste Nahrung zu sich nimmt 😳! Ich befürchte auch dass wir mit dem Becher nicht sehr weit kommen werden und ich dann vl doch eine Flasche machen muss 😒!
Rein äußerlich sieht der eine riss unverändert aus nur dass immer wieder neu aufgerissen wird beim stillen, eh klar!
Auf der Seite die so stark Schmerz ist es eher ein Loch geworden mit grünem Wundsekret! Die Haut selbst sieht ganz normal aus finde ich, allerdings ist auf dieser Seite oberhalb der Brustwarze eine leichte rote Schwellung zu sehen die bei Berührung auch schmerzt.
Die Wunden stellen machen mir nicht annähernd so zu schaffen wir diese Argen stechenden Schmerzen!
Das klingt nicht so gut. Trage die Creme (eventuell abwechselnd mit Bepanthen) direkt in der Wunde auf, damit die Wunde beim Stillen nicht aufreißt und von innen heilen kann. Die rote Schwellung klingt nicht so gut, es könnte sein, dass sich da Bakterien breit gemacht haben, ebenso wie das grüne Wundsekret. Da wäre es wohl gut nochmal einen Arzt draufschauen zu lassen (ist natürlich blöd, weil Freitag ist).

Diese stechenden Schmerzen kommen sehr wahrscheinlich von der Wunde (und ihrer Infektion mit Bakterien und/oder Pilzen) gepaart mit dem Vasospasmus (der wird dadurch meist noch verstärkt).
Ich war gerade in der Ambulanz und bin fassungslos 😳! Die Ärztin hat genau 3 Sekunden drauf geschaut und gesagt ich solle entweder Schmerzmittel nehmen und abwarten oder abstillen 😡!
Mein Sohn hat circa eine Stunde davor gestillt und deswegen waren die risse weder blutig noch voll wundsekret aber das hat sie gar nicht interessiert. Die Rötung meinte sie deutet darauf hin dass der Pilz sich in die Brust ausgebreitet hat aber bakteriell ist es sicher nicht! Sie hat mir irgendein Nahrungsergänzungsmittel genannt und gesagt ich solle am Montag falls ich bis dahin durchhalte nochmal zu meiner gyn um mir mehr fluconazol verschreiben zu lassen! Auf meine Frage warum sie es nicht gleich tun kann, meinte sie nur ich solle mal das von ihr empfohlene probieren!?
Und überhaupt sei sie nicht zuständig sondern eine Hebamme!?
Ich könnte gerade heulen, ich habe solche Schmerzen und werde nicht ernst genommen!

Ich schau gleich mal nach was sie mir da empfohlen hat und schreibe es noch ...

Meine Ärztin hat heute natürlich keine ordination aber ich werde versuchen woanders noch einen Termin zu bekommen weil so komme ich nicht stillend übers Wochenende 😫😫!

Danke dass es euch gibt - ansonsten würde ich wohl jetzt sofort abstillen!
Liebe Grüße,
Sardine mit großem kleinen Mann 05/15 und kleinem Mann 06/17
Erdnuss
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Re: Schmerzen beim stillen nach elf Monaten

Beitrag von Erdnuss »

Unfassbar, sardine! (((sardine))) Das tut mir sehr leid. Wie unverantwortlich von dieser Person.

Du sprichst von Ambulanz, das ist dann nicht dein Hausarzt, oder? (Habt ihr so etwas?) Sonst würde ich jetzt dort direkt nochmal hingehen, oder zu einem anderen Arzt.
Manchmal gibt es auch Hebammenpraxen?

Wenn ein Patient mit solchem Leidensdruck erscheint, muss er doch adäquat behandelt werden ... unabhängig davon, wo die Wunde ist! So eine selbstverliebte K***. Sorry.

Halt durch, sardine. Schmerzmittel und notfalls Pre übers Wochenende. Kannst du pumpen?
Du schaffst das!!
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sardine
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Re: Schmerzen beim stillen nach elf Monaten

Beitrag von sardine »

Erdnuss hat geschrieben: 08.06.2018, 12:13 Unfassbar, sardine! (((sardine))) Das tut mir sehr leid. Wie unverantwortlich von dieser Person.

Du sprichst von Ambulanz, das ist dann nicht dein Hausarzt, oder? (Habt ihr so etwas?) Sonst würde ich jetzt dort direkt nochmal hingehen, oder zu einem anderen Arzt.
Manchmal gibt es auch Hebammenpraxen?

Wenn ein Patient mit solchem Leidensdruck erscheint, muss er doch adäquat behandelt werden ... unabhängig davon, wo die Wunde ist! So eine selbstverliebte K***. Sorry.

Halt durch, sardine. Schmerzmittel und notfalls Pre übers Wochenende. Kannst du pumpen?
Du schaffst das!!
Danke Erdnuss!! Selten so eine Empathie befreite Ärztin erlebt und das in einem Krankenhaus das als überaus stillfreundlich gilt 😡!

Habe einen neuen Versuch gestartet und war bei einer mir bis heute unbekannten Gynäkologin die mich noch dran genommen hat!
Die Einstellung zum stillen von über sechs Monate alten Babies war hier auch ganz eindeutig, Sie hält es für überflüssig und einen Trend 😡! Sie hat mir mehrmals geraten abzustillen weil sie sich die höllischen schmerzen vorstellen kann und das ja weder mir noch dem Baby guttun würde! Meinen who Einwand hat sie ignoriert, sie habe ja schon dreißig Jahre Berufserfahrung!

Sie hat mich wenigstens genau untersucht und ist der Meinung es ist kein Pilz sondern alle Probleme gehen von den Verletzungen aus und nun entzündet (Bakterien also) weil eben solange schon da und immer wieder am heulen/aufreißen/usw. Die Verletzungen kommen vom nächtelangen durch stillen 🙄
Sie hat mir nun eine antibiotische Salbe verschrieben und mir empfohlen zumindest nachts nicht mehr zu stillen!

Ich weiß jetzt gar nicht nehr was ich machen soll! Ich bin verwirrt und zornig und habe Angst vor stillen und dem damit verbundenen Schmerz und bin ratlos!
Deidamaus? Und alle anderen? Was soll ich machen 😳?

Danke!!!
Liebe Grüße,
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Erdnuss
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Re: Schmerzen beim stillen nach elf Monaten

Beitrag von Erdnuss »

Oh sag mal! Aber wenigstens untersucht!
Wo ist bitte der Unterschied, ob du abstillst oder weiterstillst? Die Wunden müssen so oder so versorgt werden! Warum kann ein Patient nicht einfach einmal wertfrei behandelt werden - so gemein und demütigend. Und beschämend - nächtelanges Durchstillen bringt Verletzungen, na klar.

Was ist denn dein Eindruck von der Entwicklung, gab es erst die Verletzungen und dann die krassen Schmerzen?

Aus meiner Erfahrung mit den entzündeten Montgomery-Drüsen kann ich schon sagen, dass das stechende Schmerzen waren, aber soweit ich mich noch erinnere, waren diese eher oberflächlich. Daher würde ich mal nicht ausschließen - meine Meinung - dass nicht auch ein Soor da ist. Wenn entzündete Wunden Vasospasmen verstärken, könnte es das aber natürlich auch sein.

Auf Soor über das WE weiterzubehandeln kann ja nicht falsch sein, insbesondere, wo du ein Mittel mit antibakteriellem Anteil hast, oder wie war das? Vielleicht kannst du in der Apo fragen, ob du die neu verordnete antibiotische Creme im Wechsel einsetzen könntest? (Wobei man die vorm Stillen sicher sowieso runterwaschen muss? Vielleicht kannst du deidamaus den Namen nennen.) Was ist denn mit Gerbsäure (Schwarzer Tee-Umschläge) - das kann auch gegen Entzündungen wirken, nur weiß ich nicht, ob die Hausmittel-Schiene hier angebracht ist ... Frag doch mal in der Apotheke. Bei uns wissen sie recht oft Rat. Ansonsten ganz oft Octenisept, aber ich glaube, das machst du schon.

Kannst du denn Stillpausen zur Schonung einbauen ...? Die Milch geht dann schon wieder hoch, wenn ihr das hinter euch habt.

Durchhalten, du schaffst das!
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Re: Schmerzen beim stillen nach elf Monaten

Beitrag von sardine »

Vielen Dank für deinen Input und deine aufbauenden Worte Erdnuss! Muss mich später nochmal ausführlich melden - habe keinen Akku mehr!
Liebe Grüße,
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